Podcast: Bioweinprämierung

Der erste Podcast / Audiobeitrag auf dieser Website. Es sind Ausschnitte aus einem Gespräch mit Paulin Köpfer anläßlich der Prämierung der Besten badischen Bioweine 2007. Viel Spaß!

Japanische Journalisten im Bio-Weingut

Weingut Dr. Benz

11 japanische Journalisten und Pressefotografen besuchten das Weingut Dr. Benz in Kenzingen-Bombach. Das Deutsche Weininstitut (DWI) hatte diese Pressereise organisiert und bezahlt, berichtete die Badische Zeitung. Die Japaner seien sehr interessiert gewesen und hätten viele Fragen gestellt. Das Weingut gehört zu den größten der 200 ökologischen Betriebe in Deutschland, pro Jahr führt Eribert Benz zwischen 50 und 100 Besuchergruppen durch seinen Keller, berichtete er der BZ.

Straußenzeit!

Gallushof-Straußi

Die Straußenwirtschaften haben wieder geöffnet! Auch bei den Biobetrieben von ECOVIN Baden können Sie jetzt wieder bei milden Temperaturen draußen oder drinnen Wein und Vesper genießen.

Straußenwirtschaften von ECOVIN-Betrieben in Baden finden Sie unter anderem hier:

Weingut Schaffner – Bötzingen

Audio-Diaschau: Bio-Weinprämierung

Die besten badischen Bioweine 2007

[Auf das Bild klicken, um die Diaschau zu starten ]

Die Sieger der diesjährigen Prämierung der „Besten Badischen Bioweine“ stehen fest! Auch wenn die Ergebnisse noch streng geheim sind, einen kleinen Vorgeschmack bekommen Sie mit dem Einblick in die Verkostung, die in der Alten Wache in Freiburg stattfand.

Mit der Audio-Diaschau soll etwas von der locker-lebhaften Atmosphäre vermittelt werden, die bei Organisatoren und Juroren herrschte. Offensichtlich waren alle gut gelaunt bei der Sache und Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden, zog danach bereits ein inoffizielles Resümée, wonach die Weinexperten mit den in diesem Jahr angestellten Bioweinen mehr als zufrieden waren.

Anhaltendes Interesse für biodynamischen Weinbau

Weitere Fortbildung für Winzer in Freiburg war ausgebucht – Teilnehmer aus dem ganzen deutschsprachigen Raum – Nachweismethoden im Blick

FREIBURG. Nach dem großen Erfolg der ersten Fortbildung für biodynamischen Weinbau im vergangenen Jahr in Freiburg stieß auch die diesjährige Fortsetzung auf großes Interesse: Mit mehr als 70 Teilnehmern aus dem gesamten deutschsprachigen Raum war die dreitägige Veranstaltung ausgebucht. [Read more…]

Nachlese Biodynamie-Fortbildung

Domaine Valentin Zusslin

Einer der Höhepunkte des Fachseminars „Biodynamie im Weinbau und Weinqualität“, das vom 5. bis 7. März in der landvolkshochschule St. Ulrich stattfand, war die Exkursion zur Domaine Valentin Zusslin in Ohrschwir, Elsaß. Vort Ort gewannen die Seminarteilnehmer in die Praxis.

Dr. Christian von Wistinghausen

Weitere Themen waren bildschaffende Methoden und Bildkräfteforschung. Damit kann offensichtlich ein Unterschied zwischen konventionell erzeugten sowie biologischen oder biodynamischen Produkten dargestellt werden.

Hartmut SpießAuch biologisch-dynamische Präparate standen auf der Tagesordnung und wissenschaftliche Ergebnisse aus biologisch-dynamischer Forschung, die Dr. Hartmut Spiess vom Institut für biologisch-dynamische Forschung darstellte. Nach seiner Aussage sind die verwendeten Präparate ein Garant für die Pflanzengesundheit und für die hohe Qualität der erzeugten Nahrung.

Sie wirken im Sinne einer Aktivierung der Prozesse, die das Leben hervorbringen. Sie fördern die Fruchtbarkeit und Ge-
sundheit einer Landwirtschaft …

Die besten badischen Bioweine 2007 werden am 28. April in Freiburg vorgestellt

Auch 2007 werden sie wieder Ende März von einer fachkundigen und unabhängigen Jury verkostet und prämiert. Die „besten badischen Bioweine“ des Jahres 2007 werden dann am 28. April im Freiburger Hotel Colombi der Presse und der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden und Initiator dieser Gemeinschaftsaktion der ECOVIN-Winzer mit den Kollegen der Bioland-Weinbaugruppe Baden und des Slow Food Conviviums Freiburg rechnet wieder mit mehr als 200 Bioweinen und Sekten, die angestellt werden. Die Verkostung soll Ende März in der „Alten Wache“ in Freiburg stattfinden, bevor die Siegerweine dann von der Badischen Weinprinzessin Julica Renn am 28. April in Freiburg vorgestellt werden. Von 14 bis 19 Uhr können alle Siegerweine verkostet werden.

Ausgewählt werden die Weine in Kategorien nach ihrer Eignung als Begleiter zu bestimmten Speisen eines Menüs. Diese Eignung haben sie in den Vorjahren auch bestens im Rahmen der „Gourmet-Reise“ unter Beweis gestellt: Spitzenköche aus Baden hatten Menüs für die Siegerweine sozusagen „maßgeschneidert“. Bislang haben nach Köpfers Schätzung rund tausend Gäste die Siegerweine im Rahmen solcher Biowein-Menüs kennen gelernt.

Seminar zum biodynamischen Weinbau

Seminar zum biodynamischen Weinbau in St. Ulrich

„Jetzt ist Halbzeit“ verkündete Seminarleiter Matthias Wolff am Dienstag Mittag, vor Beginn des Vortrages über Versuschsanstellung DOK Geisenheim. Prof. Randolf Kauer und Georg Meissner berichteten rund 7o Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über ein aktuelles Projekt der Forschungsanstalt Geisenheim: Untersuchungen zu verschiedenen Bewirtschaftungssystemen im Weinbau unter besonderer Berücksichtigung der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise und des Präparateeinsatzes.

Nach den Grundlagenreferaten zur Biodynamie war dies der erste mehr praxisbezogene Beitrag, der gleich danach durch eine Exkursion ins Elsaß ergänzt wured, wo es um Biodynamie, Qualität und Terroir ging. Eine ausführlichere Berichterstattung folgt.

Eiswein: Ausgefallen?

Trauben

Eiswein ist eine Rarität: Die Temperatur bei der Lese muss mindestens minus 7 Grad betragen. Oft herrschen solch frostige Temperaturen selbst im kalten Januar nur in den Nacht- und frühen Morgenstunden. Der Frost bindet das Wasser, der Most ist deswegen sehr kontzentriert. Natürlich sind die Mengen, die der Winzer dafür an den Stöcken hängen lässt, sehr gering. Und die Ausbeute ist nach dem Eintrocknen der Beeren naturgemäß noch einmal viel geringer.

In diesem Jahr, so vermeldete das Deutsche Weinbauinstitut, sei die Eisweinlese ausgefallen. Tatsächlich kam es bislang im Januar nur vereinzelt an zwei oder drei Tagen zur Unterschreitung der erforderlichen Temperatur. Vielleicht gab es regional noch einen „Glückstreffer“, aber Eisweinfreunde werden sich aufs kommende Jahr freuen müssen. Auch die Winzer vermissen die oechslereiche Spezialität: Zwar ist der Aufwand riesig und die Ausbeute minimal. Aber solange es Kunden dafür gibt und die relativ hohen Preise für diese Spezialität akzeptiert werden, hat natürlich jeder Winzer gerne solche Kostbarkeiten in seinem Programm.