Einführung in den ökologischen Weinbau

Auf immer noch sehr großes Interesse stößt der Einführungskurs in den ökologischen Weinbau. Seit 1989 findet das Einführungsseminar jährlich zum jahresanfang statt, in diesem Jahr sind stolze 50 Teilnehmer zu verzeichnen, berichtet Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden. Der Regionalverband organisiert die veranstaltung zusammen mit Matthias Wolff, dem Berater für ökologischen Weinbau, und Bernhard Nägele von der Landvolkshochschule St. Ulrich.

Vor allem junge Winzer oder noch in der Ausbildung befindliche junge Menschen zeigten sich in diesem Jahr interessiert, berichtet Köpfer. Abgedeckt werde das ganze Spektrum der Grundlagen über praktische Fragen wie Bodenpflege und Pflanzenernährung bis hin zu Exkursionen in die Praxisbetriebe. Bemerkenswert sei zudem, dass immer mehr konventionell arbeitende Winzer an diesem Themenbereich interessiert sind und hier wichtige Anregungen erfahren.

Badische ECOVIN-Winzer warten auf die Hauptlese

Spannende Frage: Wieviele Oechsle sinds denn?

Wie viele Oechsle sinds denn? Genug für die derzeitige Entwicklung, so scheint es. Die badischen ECOVIN-Winzer sehen dem Beginn der Hauptlese – für den Spätburgunder ist das wahrscheinlich Anfang Oktober – gespannt entgegen. Derzeit sind die Trauben weitgehend gesund, die Reife ist schon weit vorangeschritten. Einzige Voraussetzung für den erwarteten guten Herbst: Weiterhin moderates Herbstwetter, ohne Witterungsextreme.

WeinReporter.de – Proteste gegen Gen-Weinstöcken im Elsass

Der WeinReporter.de berichtet über Proteste gegen Gen-Weinstöcke im Elsass. Winzer und Umweltschützer wenden sich demzufolge gegen das französische Institut für Agrarforschung (INRA), das in der Nähe von Colmar einen Freilandversuch mit 70 genetisch veränderten Weinstöcken im Elsass begonnen. Erforscht werden soll die Resistenz gegen die so genannte Reisigkrankheit, von der in Frankreich etwa 30 Prozent der Reben betroffen sein sollen.

„Bio und Wein harmonieren…“

Biopress-Magazin… schreibt das Biopress-Fachmagazin in seiner jüngsten Ausgabe. Das Magazin richtet sich in erster Linie an den Handel und hat deshalb recherchiert, wie gut Biowein in den Lebensmittel-Einzelhandel (LEH) passt, nicht nur in den Naturkosthandel.

Das positive Ergebnis hat auch mit der Qualität der Bioweine zu tun:

Bio-Wein ist ein auf allen Ebenen konkurrenzfähiges Produkt“

schreibt der Autor. Trotzdem ist Bio-Wein im LEH noch nicht selbstverständlich. Einer der Gründe dafür: Die Händler wollen vor allem preiswerte Weine im Regal stehen haben. vorzugsweise unter drei Euro. Dass dafür in der Regel kein guter Wein und auch kein guter Bio-Wein zu haben ist, sollte klar sein.

Schon in der Preisklasse ab fünf Euro aber ist Bio-Wein aber gut vertreten, hier spielten sich 80 Prozent der Weinumsätze im LEH ab, berichtet Biopress. Die künftige Entwicklung sieht der Autor positiv. Nicht nur wegen der guten Bioqualitäten, sondern auch wegen der Vertriebsstrukturen: Genügend Großhändler sichern mittlerweile die Versorgung des Handels, dem der Direkteinkauf bei Biowinzern oft zu aufwändig ist. Gute Chanden also für die Fortsetzung eines positiven Trends, denn:

„Wein nimmt Bio-Lebensmitteln das Müsli-Image, hebt sie in den Genussbereich und korrigiert das Zerrbild, Bio sei überteuert.“

Die Lese hat begonnen

Lesebeginn im Weingut Zähringer

Die Lese der ECOVIN-WInzer hat begonnen. Wie hier im Weingut Zähringer holen die Biowinzer im Südwesten bereits die ersten Trauben. Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden berichtet:

„Bei schönstem Wetter wurden in Heitersheim Frühburgundertrauben gelesen. In der Heitersheimer Sonnhohle war es zwar zum Beginn nur ein etwa 0,25 Hektar großes Rebstück, das gelesen wurde. Die Qualität erreichte mit 95°Oe aber bereits Spätlesewerte.“

Kein Wunder also, dass die ECOVIN-Winzer in Baden sich bereits auf den neuen Jahrgang freuen.

Frühburgunderlese in Heitersheim

ÖkoRegio-Tour 2005

Start der ÖkoRegio-Tour 2004

Mit einem Aktionstag am 11. September 2005 begehen die Initiatoren der ÖkoRegio-Tour Markgräflerland das fünfjährige Bestehen dieses Rad- und Fußwanderweges durch die Bio-Weinberge. Die beiden Weingüter Zähringer in Heitersheim und Ruesch in Buggingen verbinden dieses Jubiläum mit ihrem Hoffest.

Geboten werden Unterhaltung und Bewirtung, Führungen und Proben. Um 14 startet die erste geführte Radtour entlang des Ökologischen Weinlulturpfades, weitere Infos folgen hier in Kürze.

Gourmet-Reise, Station 1

Sonne in Bombach-KenzingenDen Auftakt der Gourmet-Reise bildet in diesem Jahr ein „CandlelightDinner“ am Montag den 25. Juli (letzter Montag vor den Sommerferien). Thomas Pesec von der „Sonne“ in Kenzingen-Bombach gestaltet ein hochkarätiges viergängiges Menü aus rein biologischen Zutaten aus regionalem Anbau bzw. aus Wildfang (Fisch). mit einigen „Badischen Bioweinen des Jahres“.

Nach einer leckeren Vorspeise gibt es Fisch aus Wildfang der Ostsee/Nordsee, zum Hauptgang wird Fleisch sein, den Abschluss bildet ein Dessert. Zur Begrüßung gibt es ein Amuse Bouche sowie einen Apperitif, zu jedem Gang einen anderen Wein von einem der Siegerweine des Jahres 2005.

Beginn ist um 19 Uhr, der Preis von 50 Euro beinhaltet Apperitif, die Weine zum Menü, Wasser, einen Kaffee oder Espresso hinterher, sowie natürlich das viergängige Menü.

Vorherige Reservierung ist erforderlich bei sonne-bombach@t-online.de.

Gourmet-Reise 2005

Auch die besten badischen Bioweine des Jahres 2005 gehen auf Tour. Im Vorjahr dauerte diese Gourmet-Reise, bei der mehrere Gastronomen Menüs zu den Bio-Spitzenweinen maßschneiderten, mehrere Monate. In diesem Jahr wird die Gourmet-Reise wegen des späteren Beginns wohl nicht ganz so viele Stationen haben. Über die ersten Termine werden wir hier berichten.

Badische Weinmesse

ECOVIN auf der Badischen Weinmesse in Offenburg

Die Ecovin-Winzer aus Baden traten erstmals gemeinsam auf der Badischen Weinmesse in Offenburg auf. Am 8. und 9. Mai freuten sich die Biowinzer über reges Interesse der Besucher bei ihrer Premiere. Bis nächstes Jahr müssen die Mitglieder des Regionalverbandes entscheiden, ob sie dieses Gastspiel ebenso geschlossen wiederholen werden. Bis dahin ist auch klar, ob die lange Jahre mit Erfolg praktizierte Präsentation im Historischen Kaufhaus in Freiburg wieder statfindet.