Federweißer, neuer Wein

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Der Federweiße ist in jedem Jahr der Vorgeschmack auf den neuen, den „richtigen“ Herbst. Vor dem offiziellen Beginn der Haupt-Weinlese startet auch dieses Jahr im August die Lese der frühen Rebsorten für Federweißen und neuen Wein in Baden. Meistens sind es Sorten wie Solaris, die diesen frühenWeinlese-Start auslösen.

Wer jetzt den nächst gelegenen ECOVIN-Betrieb finden möchte, der sollte einen Blick in die Mitgliederliste werfen und evt. den ausgewählten vor einem Besuch anrufen.

Die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2019

Am 24. Mai sollen sie erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden: Die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2019. Sie stammen von Bio-Betrieben in Baden und Württemberg. Erzeugt wurden sie von Biowinzern, die den Anbauverbänden ECOVIN, Bioland, Naturland oder Demeter angehören. Von 18 bis 21 Uhr können die 24 Siegerweine im Restaurant Feinhaid (Solarcampus, Munzinger Str. 10) verkostet werden. 

Die Auswahl der Siegerweine trifft eine Fachjury, die in verdeckter Verkostung rund 250 biologisch erzeugte Weine probiert und bewertet. Die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2019 wurden nach ihrer Eignung zur Begleitung eines Menüs in sieben Kategorien bewertet: vom Sekt als Aperitif, über leichte und kräftige Weißweine, leichte und kräftige Rotweine bis hin zum edelsüssen Wein zum Dessert. Außerdem gibt es Sonderpreise für Weine neuer pilzwiderstandsfähiger Rebsorten.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr mit der Überreichung der Urkunden an die ausgezeichneten Winzerinnen und Winzer. Prämiert werden insgesamt 24 Weine und Sekte – ein für Prämierungen vergleichsweise geringer Anteil, der für strenge Bewertungen spricht.

Alle Siegerweine der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2019 können in der Zeit von 18 bis 21 Uhr probiert werden. Weil die Prämierung nicht nur landesweit für Baden-Württemberg sondern auch mit den Erzeugern der vier wichtigsten ökologischen Anbauverbänden erfolgte (ECOVIN, Bioland, Naturland, Demeter), ergibt sich sich für die Besucher ein rundes Bild des Leistungsspektrums des Bioweinbaus im Lande.

Zur Präsentation der Siegerweine werden im Restaurant Feinhaid im Freiburger Solarcampus auch kleine Speisen angeboten. Die Präsentation der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2019 kann leicht mit dem ÖPNV erreicht werden: Die Linie 3 vom Hauptbahnhof bringt Besucher in wenigen Minuten von der Innenstadt hin und zurück.

Der Eintritt beträgt 10 €, Studenten und Auszubildende zahlen 5 €. Karten gibt es an der Abendkasse. Vorbestellungen sind möglich per Email (info@ecovin-baden.de) oder telefonisch (Tel. 07634-552818).

Vorschau:

Im Rahmen der Freiburger Agrikulturwochen wird es am Dienstag, den 9. Juli ab 19 Uhr einen ECOVIN-Weinabend geben mit den Besten Bioweinen Baden-Württemberg 2019. Im Bio-Restaurant Adelhaus (Adelhauserstr. 29-31a) wird ein vegetarisches Drei-Gänge-Menü mit begleitenden Weinen serviert. Preis 45 € inkl. Wein, Wasser und Kaffee. Anmeldung im Adelhaus oder bei ECOVIN Baden.

Müllheimer Weinmarkt am 26. April 2019

Am Freitag, den 26. April findet von 16 bis 22 Uhr der 137. Müllheimer Weinmarkt statt. Auch Weingüter von ECOVIN Baden nehmen an der Veranstaltung im Bürgerhaus, Hauptstr. 122 in Müllheim teil. Rund 400 Weine und Sekte stehen zur Verkostung bereit.

Eintritt 15 Euro zzgl.  5 Euro Gläserpfand

Frauen-Weinprobe im Weingut Harteneck

Claudia ZimmermannAm Dienstag, dem 7. Mai, findet um 19 Uhr eine  Frauenweinprobe mit dem Schwerpunkt Weinsensorik im Weingut Harteneck statt. Sommelière Claudia Zimmermann zeigt mit sensorischen Übungen den Zusammenhang zwischen dem Geruchs- und dem Geschmackssinn. Sie ist Mitglied bei Vinissima, dem Netzwerk für Frauen aus der Weinbranche und setzt sich dafür ein, dass Frauen beim Thema Wein mehr Selbstbewusstsein entwickeln.

Kosten: 25 Euro inklusive Wein, Wasser und Brot.
Anmeldungen und weitere Informationen:  claudia.zimmermann@weingut-harteneck.de, Tel. 07635/88 37. 

 

EcoWinner 2018 – 117 prämierte deutsche Bioweine

Bei der 22. Auflage der EcoWinner Weinprämierung wurden 117 deutsche Bioweine prämiert. 17 der ausgezeichneten Weine stammen von Betrieben aus Baden. 93 Betriebe mit Bio-Zertifikat aus fast allen deutschen Anbaugebieten haben Weine und Sekte zu dieser strengen Blindverkostung angestellt, heißt es dazu einer Pressemitteilung des ECOVIN-Bundesverbands.

An zehn Verkostungstischen verkosteten 53 Jurymitglieder insgesamt 502 Bio-Weine. Ausgezeichnet als EcoWinner wurde knapp ein Viertel der angestellten Gewächse. Die Jury setzte sich zusammen aus Sommeliers, Gastronomen, Journalisten, Weinprüfern und Fachhändlern. Winzer waren diesmal kaum vertreten, da die Weinlese bereits im Gang ist – so früh wie noch nie. Außer den ECOVIN Betrieben konnten auch Erzeuger aus anderen Verbänden und Weingüter, die nach EU-Bio-Richtlinien arbeiten, Weine anstellen. Auch VDP-Betriebe (Verband der deutschen Prädikatsweingüter), die ECOVIN als Fördermitglieder PLUS unterstützen, waren darunter.

 

Die 117 Siegerweine erhalten alle die EcoWinner-Medaille. Auf die weitere Differenzierung der Siegerweine verzichtet der Veranstalter ECOVIN ganz bewusst, „da zweite und dritte Plätze nicht wirklich wahrgenommen werden“, so Geschäftsführer Ralph Dejas.

Besondere Aufmerksamkeit erfuhren wieder  die Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (PIWI). Souvignier Gris, Muscaris, Johanniter und Cabernet blanc sind die weißen Favoriten, die bei der diesjährigen Prämierung ganz oben mitspielen.

Hochwertige Bio-Weine aus deutschen Anbaugebieten können Weinfreundinnen und Weinfreunde schon bald an der EcoWinner-Medaille erkennen. Sind Sie neugierig? Die prämierten Weine sind zu finden unter www.ecowinner.de, hier gibt es ein PDF mit allen Siegerweinen.

 

Gutedel-Cup 2018

Die diesjährigen Gewinner des Gutedel-Cup wurden jetzt im Kurhaus Badenweiler bekannt gegeben. Prämiert wurden die Weine in den Kategorien Qualitätswein trocken, Kabinett trocken, International trocken und edelsüß.

Ausgezeichnet wurden unter den 209n angestellten Weine auch zwei Biowein von Mitgliedern des Regionalverbands ECOVIN Baden. Günter Kaufmann aus Efringen-Kirchen belegte mit seinem Efringen-Kirchener Oelberg den neunten Platz in der Kategorie Qualitätsweine trocken. Daniel Feuerstein aus Heitersheim schaffte es mit seinem Heitersheimer Maltesergarten auf den vierten Platz der Kategorie Kabinett trocken.

„Speck und Wein” im Weingut Kaufmann am 2. und 9. Dezember 2017

Zu einer Weihnachtsdegustationen mit einem besonderen Thema lädt das Weingut Kaufmann in Efringen-Kirchen an den Samstagen des 2. und 9. Dezember 2017 in der Zeit von 13 bis 21 Uhr: „Speck und Wein“ ist das Thema. Probiert werden können die  Weinspezialitäten im Rotweinbereich im Kellergewölbe, im Probe- und Weinkeller. Bei den Weißweinen ist dies der 2016er bei den Rotweinen 2015/16er und gereifter.

Es werden verschiedene Variationen von Speck zum Wein angeboten wie Speckgugelhupf oder Speckweckle.

Weitere Informationen auf www.bioweingut-kaufmann.de

Weihnachtsdegustation im Weingut Kaufmann am 26.11. und 3.12.2016

Weingut Kaufmann

An den beiden Samstagen 26. November und 3. Dezember finden die diesjährigen Weihnachtsdegustationen im Bioweingut Kaufmann statt. Von 13-21 Uhr können die Weine verkostet werden. Im Wein- und Probekeller kann man in gemütlicher Atmosphäre die Weine des Jahrgangs 2015 probieren.

Neu vorgestellt wird die 2015er Weißburgunder Spätlese und der 2015er Grauburgunder Maischegärung, dies ist eine traditionelle Ausbauart. Sohn Florian Kaufmann hat diese nun ausprobiert.

Im Hof wird das alte Brenngeschirr angeheizt und es werden „Tresterwürste“ zubereitet. Dies sind Bauemwürste, die im Trester heiß gemacht werden und dadurch ein besonderes Aroma bekommen. Außerdem gibt es Bauernbrot und Scharrwaie.

Piwi-Weinpreise 2016 für badische ECOVIN-Winzer

Piwi-Weinpreis

Gut abgeschnitten haben die badischen ECOVIN-Erzeuger bei der Prämierung des Internationalen Piwi-Weinpreises im November: Vier badische ECOVIN-Mitgliedsbetriebe erhielten 16 Auszeichnungen.

Besonders erfolgreich war das Hofgut Sonnenschein in Fischingen. Markus Bürgin erhielt neben dem Großen Gold in der Kategorie Weißwein in dieser Kategorie auch Gold und Silber. Bei den Rotweinen kam ein weitere Mal Gold hinzu, zweimal Silber. Das Staatsweingut Freiburg schnitt mit fünf Auszeichnungen ebenfalls sehr gut ab und erhielt zweimal Silber für Weißweine, je einmal für einen Rotweinen und einen Rosé.

Weitere Auszeichnungen gingen an das Weingut Dilger (Freiburg): Zweimal Gold und einmal Silber für Weißweine sowie je einmal Silber für einen Weißwein und einen Rosé. Das Weingut Zähringer (Heitersheim) erreichte bei den Weißweinen eine Goldmedaille.

Bei dem Qualitätswettbewerb für Weine aus pilzwiderstandsfähigen Reben wurden Ende Oktober mehr als 300 Weine aus 14 Ländern verkostet. Von den 308 eingereichten Weinen aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten wurden 15 mit Großes Gold, 105 mit Gold und 124 mit einer Silbermedaille prämiert. Besonders auffällig zeigte sich das hohe Qualitätsniveau der eingereichten Weißweine, sowohl im traditionellen Ausbau, als auch im modern-reduktiven.

Insgesamt wurden laut Pressemitteilung des Ausrichters Wine-System 105 der eingereichten PIWI-Weine mit Gold prämiert, weitere 124 mit Silber und 50 mit einer Empfehlung. Wie bereits im Vorjahr konnten nicht nur traditionsreiche Weinländer mit erstklassigen Qualitäten punkten; auch „Nordlichter“, wie Dänemark, Schweden, Belgien und die Niederlande sowie Polen waren wieder ganz oben dabei, berichtete Verkostungsleiter Martin Darting.

Auch sei 2016 deutlich ablesbar gewesen, dass die Erfahrungen der letzten Jahre bei vielen Erzeugern Früchte tragen.

Die pilzwiderstandsfähigen Rebsorten

Cabernet Jura, Regent, Solaris und Co. sind Rebsorten, denen im Weinbau großes Potential beigemessen wird, die beim Verbraucher aber immer noch recht unbekannt sind und oftmals mit Absatzschwierigkeiten zu kämpfen haben. Sie wurden als sogenannte PIWIs, pilzwiderstandsfähige Rebsorten, gezüchtet, um den beiden Pilzkrankheiten Peronospora und Oidium, auch Falscher und Echter Mehltau genannt, mit einem Minimum an Fungizid-Einsatz begegnen zu können. Auch als „starke Reben“ bezeichnet kommen sie weitgehend ohne Pflanzenschutz aus, was aus ökologischer und ökonomischer Sicht einen großen Gewinn darstellt. Besonders im aktuellen Weinjahr 2016, welches sich mit hohem Pilzbefall bei den konventionellen Rebsorten gezeigt hat, konnten die PIWI-Winzer deutlich entspannter und ökologischer im Weinberg agieren. Der Internationale PIWI Weinpreis trägt seit sechs Jahren zum Bekanntheitsgrad dieser Reben bei und zeigt, dass sie ebenso attraktive und qualitativ hochwertige Weine hervorbringen können, wie die gängigen Vertreter der Vitis Vinifera.