Dem Empfinden nach würde man sagen, der Winter ist zurück im Markgräflerland. Was natürlich falsch ist: Sowohl meteorologisch als auch kalendarisch hat der Frühling noch lange nicht begonnen. Wir sind als noch mittendrin.
Beratungsdienst Ökologischer Weinbau
Die diesjährige Generalversammlung des Beratungsdienstes mit Winzerseminar findet dieses Jahr am 20. März am WBI in Freiburg statt. Das Winzerseminar beginnt um 13 Uhr. Im Anschluss findet die Generalversammlung statt.
Porträt des Förderpreisträgers Weingut Zähringer
Über die Träger des Förderpreises Ökologischer Landbau 2013 gibt es Porträt-Videos. Oben das über das Weingut Zähringer.
ECOVIN-Betriebe aus Baden auf der BioFach-Messe

Der Fachwelt präsentieren sich die badischen ECOVIN-Erzeuger auch 2013 wieder bei zwei großen überregionalen Weinmessen: Auf der BioFach in Nürnberg werden vom 13. bis 16. Februar die Betriebe Zähringer (Halle 7/7, Stand 402) aus Heitersheim und Harteneck aus Schliengen (Halle 7/7, Stand 111) ihre Bioweine vorstellen.
Förderpreis Ökologischer Landbau 2013 für das Weingut Zähringer

Förderpreis Ökologischer Landbau für das Weingut Zähringer
Das Weingut Zähringer in Heitersheim hierlt am Freitag, 25. Januar in Berlin den „Förderpreis Ökologischer Landbau 2013“ von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner als einer von drei „besonders innovativen, biologisch wirtschaftenden Betrieben”. Die Auszeiechnung erfolgte im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin.
„Ich freue mich, dass der ökologische Landbau ständig neue Lösungen und innovative Konzepte entwickelt, von denen die gesamte Branche profitiert,” so Aigner. Und: „„Die Konzepte der drei Preisträger aus Baden-Württemberg und Hessen zeigen, wie hervorragend man Ökologie und Ökonomie verbinden kann.“
Die diesjährigen Preisträger, so heißt es in der Pressemitteilung, überzeugten durch selbstentwickelte Verfahren, einen starken Bezug zur Region und ein besonders klima- und ressourcenschonendes Wirtschaften. Insgesamt hatten sich 51 Betriebe um den Förderpreis Ökologischer Landbau 2013 beworben, der insgesamt mit 21.000 Euro dotiert ist. Der Förderpreis wird seit 2001 an landwirtschaftliche Betriebe vergeben, die besonders erfolgreich ökologisch wirtschaften und mit innovativen Konzepten überzeugen.
Das ECOVIN-Weingut Zähringer erreichte den ersten Platz „für seine Pionierleistungen im ökologischen Weinbau”. Betriebsleiter Wolfgang Zähringer sei mit seinem Sohn Fabian und dem Weinbauspezialisten Paulin Köpfer in den vergangenen 25 Jahren neue Wege gegangen. In enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern hätten sie zum Beispiel praxisnahe Begrünungs- und Düngesysteme für den ökologischen Weinbau sowie nachhaltige Konzepte erarbeitet, mit denen der Kupfereinsatz minimiert werden kann. Darüber hinaus hat der Betrieb Zähringer als erstes deutsches Weingut eine umfassende CO2-Bilanzierung vorgenommen und daraus direkte Konsequenzen für die Praxis gezogen, etwa durch Investitionen in besonders klimaschonende Verpackungen.
Als besondere Leistung wertete die Jury den intensiven regionalen Wissenstransfer der Betriebsleiter, die viele benachbarte Winzer bei der Umstellung auf ökologischen Weinbau unterstützt und damit den Grundstein für den Aufbau einer schlagkräftigen Erzeugergemeinschaft gelegt haben. Heute bewirtschaftet das Weingut Zähringer mit 18 Vollzeitbeschäftigten und zahlreichen Saisonarbeitskräften neun Hektar Fläche. Der erste Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 7500 Euro dotiert.
Naturwein? Biowein!
Auf bestebioweine.de werden gerade sehr schön die Nöte eines amerikanischen Journalisten geschildert, der in der Huffington Post das Dilemma mit Naturweinen und Ökoprodukten beschreibt: http://www.bestebioweine.de/2013/01/23/natural-wine-und-was-man-in-den-usa-davon-halt/. Das Dilemma hängt auch damit zusammen, dass dort die Regelungen für den Sprachgebrauch mit Bio-Lebensmitteln wohl wesentlich laxer zu scheinen, als in Deutschland.
Wenig Schnee…

… reicht schon. Um die Weinberge zu verzaubern (und den Verkehr fast lahmzulegen).
ECOVIN präsentierte Biodiversitätsprojekt auf den Naturschutztagen am Bodensee
Etwa 750 Teilnehmer besuchten vom 3. bis 6. Januar 2013 im Rahmen der gemeinsam von NABU und BUND in Radolfzell organisierten Naturschutztage Vorträge, Seminare und Exkursionen zu aktuellen Themen des Naturschutzes.
Unter dem Titel „Von der Korkeiche bis ins Glas – Biologische Vielfalt im Ökoweinbau“ stellten Ralph Dejas (Geschäftsführer, ECOVIN), Dr. Thomas Schaefer (Programmkoordinator Global Nature Fund) und Patrick Trötschler (stellvertretender Geschäftsführer der Bodenseestiftung) ihr gemeinsames Projekt „Naturschutz und Biodiversitätserhalt als CSR-Aufgabe im Mittelstand“ vor. Hier geht es darum, 15 Pilotbetriebe im Bundesverband Ökologischer Weinbau ECOVIN nach Biodiversitätskriterien unter die Lupe zu nehmen. Ein umfangreicher Check wurde erarbeitet, um alle Facetten hinsichtlich der Biodiversität im Unternehmen zu analysieren. Untersucht wurden alle Bereiche, welche die Beschaffung, Produktion und Distribution im Ökologischen Weinbau tangieren. Ziel des Projektes ist es, Handlungsempfehlungen für die Betriebe zu erstellen, um ihre Bemühungen um den Erhalt und die Verbesserung der Biodiversität noch weiter zu steigern.
Das Projekt läuft noch bis Ende 2013 und wird finanziert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland (EFS) und der Europäischen Union.
Weitere Informationen zum Projekt unter: www.ecovin.de/de/biodiversitaet/htm
Schnee in Sicht, Grünes in Planung
Während die Badener generell den nächsten, kühleren Tagen mit Aussicht auf etwas Schnee entgegensehen, wappnen sich Biowinzer und Weinberge für die nächste Vegetationsperiode. Der Beratungsdienst ökologischer Weinbau ruht auch im Januar nicht und legt seinen Mitgliedern für die Unterstockbegrünung im Steilhang das kleine behaarte Habichtskraut, gelb blühend, ans Herz (Hieratium Pilosella). Gepflanzt werden soll dann im Februar oder März.
Die Termine von ECOVIN Baden 2013
Baden und Württemberg – gemeinsam stark
Veranstaltungen des ECOVIN-Regionalverbands Baden – Landesweite Prämierung und Präsentation der Bioweine 2013 in Stuttgart
FREIBURG. Wegen des großen Erfolgs des gemeinsamen Auftritts 2012 setzen die Biowinzer aus Baden und Württemberg ihre Kooperation in diesem Bereich auch 2013 fort: Die Prämierung der Bioweine 2013 erfolgt wieder landesweit und verbandsübergreifend, die Präsentation richten badische und württembergische ECOVIN-Erzeuger dann erstmals gemeinsam in Stuttgart am 27. April auf der ArtVinum aus.
Das Motto „Baden trifft Württemberg” hat sich bewährt, die breitere Basis der Prämierung über beide Landesteile und alle Anbauverbände kommt bei Fachleuten und Verbrauchern gut an, berichtet Paulin Köpfer. Der Vorsitzende von ECOVIN Baden sieht auch in der diesjährigen Präsentation der Bioweine 2013 auf der ArtVinum in der Landeshauptstadt viele Vorteile. Die im zweijährigen Turnus stattfindende ECOVIN-Präsentation in Freiburg bleibt weiterhin erhalten.
Verbraucher und Fachleute haben auch 2013 wieder viele Gelegenheiten, die badischen ECOVIN-Erzeuger und ihre Bioweine kennen zu lernen.
Hier die Termine 2013 im Überblick:
Die Präsentation der prämierten Bioweine 2013 wird am 27. April in Stuttgart im Rahmen der ArtVinum stattfinden. Biowinzer aus Baden und Württemberg werden zur Übergabe der Urkunden erwartet, darüberhinaus beteiligen sich etliche Bio-Betriebe auch an der ArtVinum mit eigenem Stand.
Der Fachwelt präsentieren sich die badischen ECOVIN-Erzeuger auch 2013 wieder bei zwei großen überregionalen Weinmessen: Auf der BioFach in Nürnberg werden vom 13. bis 16. Februar die Betriebe Zähringer (Halle 7/7, Stand 402) aus Heitersheim und Harteneck aus Schliengen (Halle 7/7, Stand 111) ihre Bioweine vorstellen. Die ProWein in Düsseldorf verzeichnet vom 24. bis 26. März die bisher größte Teilnehmerzahl an ECOVIN-Betrieben. Aus Baden sind mit dabei die Betriebe Weingut Lay (Ihringen), Weingut Klumpp (Bruchsal), Weingut Abril (Vogtsburg-Bischoffingen) und Weingut Zähringer (Heitersheim) am ECOVIN-Stand (06 – H129). Weitere ECOVIN-Teilnehmer an der Messe sind der Badische Winzerkeller (06 – K69), das Staatliche Weinbauinstitut Freiburg (06 – E110), die Haltinger Winzer (06 – J152) und die WG Wolfenweiler (06 – H120). Einen besonderen Stellenwert hat die Intervitis vom 24. bis 27. April in Stuttgart: Hier werden die Auszeichnungen des PIWI-Weinpreises verliehen.
Den Verbrauchern bieten die regionalen Veranstaltungen die besten Gelegenheiten, um badische Bioweine zu probieren und die dazu gehörigen Biowinzer kennen zu lernen: Zum Beispiel beim Müllheimer Weinmarkt (26. April), der Badischen Weinmesse in Offenburg (4. und 5. Mai) und der Plaza Culinaria (8. bis 10. November in Freiburg) zeigen die badischen ECOVIN-Winzer ihre Weine
Der Regionalverband ECOVIN Baden engagiert sich indes nicht nur für Fachleute und Verbraucher, sondern bietet auch allen an Bio-Themen interessierten Winzerinnen und Winzern wichtige Informationen und Unterstützung: Die Fortbildungen im Bereich Bioweinbau sind längst etabliert und immer früh ausgebaucht. Der jährliche Einführungskurs für den ökologischen Weinbau Anfang Januar war schon so früh ausgebucht, dass ein zweiter Termin von 18. bis 21. März in Freiburg am Staatlichen Weinbauinstitut angeboten wird. In St. Ulrich findet dann ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem Bildungshaus Kloster St. Ulrich vom 7. und 8. Februar ein Rhetorik-Seminar statt. Das jährliche Fachseminar Bioweinbau und Qualität ist dort für die Zeit vom 25. bis 27. Februar in eingeplant, der ECOVIN-Weinbaufachtag findet am 19. Juli statt (nur für ECOVIN-Mitglieder).
Die Termine finden Sie auf dieser Seite aufgelistet.
Diese Pressemitteilung können Sie hier auch als PDF herunterladen.
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ECOVIN Baden ist der südlichste Regionalverband von Ecovin, dem Bundesverband Ökologischer Weinbau. Unter seinem Dach arbeiten rund 100 Mitgliedsbetriebe nach den Richtlinien des ökologischen Weinbaus.