Badische ECOVIN-Weine im Elsass

OpabaGastauftritt der badischen ECOVIN-Erzeuger am 2. April in Kientzheim – Gegeneinladung der französischen Biowinzer nach der Präsentations-Teilnahme

FREIBURG/KIENTZHEIM. Mit einer Gegeneinladung revanchieren sich die elsässischen Biowinzer jetzt für ihre Einladung zur ECOVIN-Präsentation in Freiburg im vergangenen Jahr. Das französische Gegenstück zu dieser Bio-Weinmesse heißt “Rendez-vous avec les vignerons bio d’Alsace“ und findet am 2. April 2007 ab 16 Uhr im Chateau de Kientzheim statt.

Es ist das vierte Rendez-vous dieser Art und die Elsässer Opaba (Organisation professionelle de l’agriculture biologique en Alsace) hat immerhin 38 Teilnehmer dafür gewinnen können, ihre französischen Bioweine vorzustellen, das sind gleichermaßen biologisch-organisch und biodynamisch er-zeugte Weine. Die Biowinzer aus Baden werden da (naturgemäß) einen vergleichsweise kleinen Beitrag leisten können.

Von 16 bis 21 Uhr kann man die angebotenen Weine verkosten, für einen Eintrittspreis von 7 Euro. Frankreichs bester Sommelier, Pascal Leonetti, wird von 16 bis 17 Uhr eine kommentierte Weinprobe veranstalten. Ab 17.30 wird eine Podiumsdiskussion zum europäischen Wein stattfinden mit Raoul Marc Jennar. Für Fachbesucher ist die Veranstaltung bereits ab 13 Uhr geöffnet, bis 16 Uhr gibt es für dieses Publikum zwei weitere Fachbeiträge.

BioFach-Nachlese: Stark gewachsenes Interesse an Bio-Weinen

Nachlese BioFach 2007NÜRNBERG. Über ein stark gewachsenes Interesse an Bio-Weinen konnten sich die badischen ECOVIN-Erzeuger am Gemeinschaftsstand auf der diesjährigen Bio-Fach-Messe in Nürnberg freuen. Sehr viele neue Kontakte und vor allem auch einen besseren Abverkauf der Weine stellte Paulin Köpfer fest. Der badische ECOVIN-Vorsitzende war auch als Vertreter des Heitersheimer Weingutes Zähringer am Stand und konnte dort sowohl die Staatsekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch (MdL) vom Ministerium Ländlicher Raum begrüßen als auch Renate Künast, die Fraktionsvorsitzende der Bun-destagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen.

Eribert Benz vom Weingut Dr. Benz in Kenzingen-Bombach bestätigt diesen positiven Trend: „Na-türlich gibt es eine große Nachfrage nach Bioweinen, aber nicht nur weil Fachhandel und Gastronomie jetzt Bio-Artikel als Ergänzung ihres Sortiments haben wollen“, berichtet er. Abseits der „Mainstream-Nachfrage“, die er als „bio billig“ charakterisiert, gäbe es großes Interesse an Weinen im mittleren Preis-segment, vor allem bei der gehobenen Gastronomie. Und darüber hinaus sei auch das Interesse an pilzwiderstandsfähigen Rebsorten gewachsen.

Ein „ungewöhnlich großes Interesse“ verzeichnete denn auch der Präsident von Piwi International, Heiko Feser, dessen Verband sich der Information und Verbreitung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten (Piwi) verschrieben hat. Vom Händler über Hoteliers bis zu Pressevertretern reichte das Spektrum der Interessenten berichtet er. Erst recht nach einem Vortrag auf der BioFach-Bühne und der sich anschlie-ßenden Verkostung wollte der Besucherandrang nicht abreißen.

Aus Baden, schätzt Feser, kommen rund drei Dutzend seiner etwa 200 Mitglieder, die sich auch auf der Intervitis mit einem Verkostungsstand bei den ECOVIN-Betrieben präsentieren wollen.

Bioweine aus Baden 2007: Knapper und teurer

Nach zwei knappen Ernten in den vergangenen Jahren – Auch die Nachfrage ist in den vergangenen Monaten kontinuierlich gewachsen

FREIBURG. Bioweine aus Baden werden in diesem Jahr voraussichtlich nicht mehr so günstig zu haben sein, wie bisher: Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden rechnet mit einer Ver-teuerung, weil die biologisch erzeugten Weine aus dem deutschen Südwesten seiner Meinung nach demnächst knapp werden.
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Internationale Erfolge und Termine 2007

Etliche Auszeichnungen beim BioFach Weinpreis 2007 – Auch 2007 Kooperationen mit Bioland-Winzern und Slow Food

FREIBURG. Noch arbeitet in den Kellern der badischen ECOVIN-Erzeuger der neue Jahrgang 2006, da gibt es bereits Grund genug, optimistisch nach vorne zu schauen – und zufrieden zurück zu blicken. Die gerade bekannt gegebenen Ergebnisse des Internationalen Weinpreises 2007 der BioFach Nürnberg bestätigen die badischen Biowein-Erzeuger einmal mehr in ihrer Arbeit: Die Winzer von ECOVIN Baden haben hervorragend abgeschnitten, die Auszeichnungen werden auf der BioFach-Messe in Nürnberg verliehen. [Read more…]

Wird badischer Biowein knapp im kommenden Jahr?

ECOVIN-Winzer resümmieren wechselhaften Jahreslauf – Qualitäten normal bis sehr gut, die Menge (wieder) unterdurchschnittlich

HEITERSHEIM. So wechselhaft wie die Witterung in diesem Jahr war , so unterschiedlich fiel auch die Lese der badischen Ecovin-Erzeuger aus. Das berichtet Paulin Köpfer, der Vorsitzende von Ecovin Baden in seinem Resümée. Das bedeutet neben mancherorts schwierig zu verarbeitenden Leseergebnissen auch gute bis sehr gute Qualitäten. Allerdings – und das nun schon im dritten Jahr hintereinander – auch unterdurchschnittliche Mengen, was durchaus zu Knappheit und Preissteigerungen bei badischen Bioweinen führen könne, so Köpfer.
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Aktionstag der Öko-Regio-Tour: Großes Interesse trotz des Wetters

Im Keller des Weingutes Zähringer

HEITERSHEIM. Auf großes Interesse stießen die Angebote der ECOVIN-Betriebe im Markgräflerland, die mit einem weiteren Aktionstag auf die dortige ÖkoRegio-Tour und den Öko-Weinkulturpfad aufmerksam machten – und dies trotz längerer Regenfälle.

Grund zum Feiern hatten alle Beteiligten: Nach längerem Anlauf und Unterstützung durch das Ministerium Ländlicher Raum in Stuttgart haben zwei der Initiatoren, ECOVIN Baden und der Naturschutzbund Müllheim, das Projekt jetzt ganz in Eigenregie übernommen. Zusammen mit dem Landwirtschaftsministerium war die ÖkoRegio-Tour mit der Anlegung einer 45 Kilometer langen Rad- und einer 20 Kilometer langen Wanderroute ins Leben gerufen worden. Darüberhinaus wurde hier der erste Öko-Weinkulturpfad angelegt. Das Land und der NABU-Landesverband wollen die Tour künftig nur noch unterstützen und beraten.

Stefan Rösler, Geschäftsführer des NABU-Landesverbands Baden-Württemberg und Mitinitiator, zeigte sich zufrieden über die bisherige Entwicklung der Tour, die jährlich mit einer breiten Palette von Veranstaltungen vor allem seitens der Biowinzer und der Naturschützer unterstützt wird: „Die Tour hat sowohl den ökologischen Weinbau als auch den sanften Tourismus vorangebracht“, bilanzierte er: „Die Tour hat viele Touristen in die Region gelockt. Das belebt die Wirtschaft vor Ort“, sagte Rösler.

Auch Paulin Köpfer, Vorsitzender von ECOVIN Baden und Betriebsleiter im Weingut Zähringer, griff diesen Faden auf: „Wir sind hier an der Schnittstelle von Landwirtschaft, Naturschutz und Tourismus“ sagte er. Mit der Tour und den zahlreichen Aktionen drumherum sei es gelungen, Bioweinbau und Naturschutz in die Wirtschaft einzubeziehen.

Dass auch künftig ideenreiche Kooperationen zwischen Natürschützern und Biowinzer anstehen machte das Projekt Wiedehopf deutlich: Um die Wieder-Ansiedlung des gefährdeten Vogels zu unterstützen waren von NABU und Biowinzern Nistkästen angebracht worden. Ein „Wiedehopf-Wein“ aus dem Weingut Zähringer und Sponsorenbeiträge finanzieren diese Arbeit.

Im Weingut Zähringer, das ebenso wie die Betriebe Seywald und Brenneisen, sein Hoffest auf den Aktionstag gelegt hatte, fand die offizielle Eröffnung des Aktionstages statt. Von hier startete auch eine Gruppe Nordic-Walker-Läufer mit Karin Müller von Sport Link + Höfler auf die Strecke der ÖkoRegio-Tour, die alle drei Betriebe verbindet.

Gesunde Bio-Trauben, gespannte Bio-Winzer

Herbst in Baden

ECOVIN-Erzeuger in Baden erwarten einen starken Jahrgang – Menge und Qualität erscheinen vielversprechend, Pilz-Probleme eher gering

HEITERSHEIM. Gute Voraussetzungen für eine Lese mit überdurchschnittlichem Qualitätspotenzial sieht Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden, für die Biowinzer zwischen Bodensee und Tauberfranken: Die Rekordtemperaturen im Juli taten den Reben gut und verhinderten Pillzerkrankungen, der nasse August förderte das Wachstum. So konnten die Biowinzer längst die Erträge reduzieren für eine noch bessere Lesequalität. Erste frühe Sorten sowie Trauben für Neuen Süssen sind bereits gelesen, die Haupternte wird ab dem 25. September beginnen. [Read more…]

Die ÖkoRegio-Tour jetzt in Eigenregie

ECOVIN Baden und NABU Müllheim übernehmen das Erfolgsprojekt – NABU-Landesverband und Ministerium nur noch unterstützend tätig

HEITERSHEIM. Mit einem weiteren Aktionstag machen der Naturschutzbund (NABU) und Biowinzer am Sonntag, 17. September von 11 bis 21 Uhr ein weiteres Mal auf die ÖkoRegio-Tour im Markgräfl-er-land aufmerksam. In den vergangenen sieben Jahren hat sich das Modell zu einem Publikumsrenner entwickelt, die bereits bewährten Angebote wird es auch in diesem Jahr geben. Neu ist allerdings, dass erstmals ausschließlich die regionalen Organisatoren für das Projekt verantwortlich zeichnen: Die Initiatoren NABU-Landesverband und das Ministerium Ländlicher Raum wollen künftig nur noch unterstützend tätig sein.

Der diesjährige Aktionstag wird denn auch dazu genutzt, um die Tour an die neuen Träger Ecovin Baden und NABU Müllheim zu übergeben. Beim Programm setzen die bereits erfahrenen Organisatoren weiterhin auf Bewährtes: Informationen und Unterhaltung rund um das Thema Naturschutz und Weinbau. Mit dabei sind die in diesem Jahr das ECOVIN-Weingut Zähringer in Heitersheim, das ECO-VIN-Weingut Seywald in Dottingen und der Demeter-Winzer- und Obsthof Brenneisen in Laufen.

Das Weingut Zähringer verbindet mit dem Aktionstag sein Gutsfest von 11 bis 21 Uhr im historischen Innenhof: Hier gibt es Weinproben, Bewirtung und Unterhaltung. Um 14 Uhr sprechen Vertreter des NABU und des Ministeriums Ländlicher Raum Grußworte. Um 14.30 Uhr beginnt der Crash-Kurs Nor-dic Walking für Anfänger mit Karin Müller von Sport Link + Höfler (Laufstöcke werden zur Verfü-gung gestellt). Um 15 Uhr startet unter dem Motto „Wein und Genuß“ der Nordic-Walking-Lauf entlang der Genuss-Stationen entlang des Öko-Weinpfades (Dauer ca. drei Stunden).

Um 16 Uhr finden Spezialitäten-Degustationen mit Kellermeister Ulrich Klee statt, um 16.30 Uhr startet die Weinbergswanderung mit Weinprobe im Rebberg. Die letzte offizielle Veranstaltung an diesem Aktionstag bildet im Weingut Zähringer die Probe unter dem Motto „Wein und Schokolade“ – eine Einführung in außergewöhnliche Genusswelten.

Auch das ECOVIN-Weingut Seywald in Dottingen feiert an diesem Tag von 11 bis 20 Uhr sein Hoffest. Um 14 Uhr wird es eine wein- und naturkundliche Führung zu den Steillagen des Castellbergs mit sei-nen Trockenmauern geben (Dauer ca. 1,5 Stunden).

Der Demeter-Winzer- und Obsthof Brenneisen in Laufen begeht sein Hoffest von 11 bis 20 Uhr mit einem Markt regionaler Öko-Erzeuger, Führungen, Bewirtung und einem Kinderprogramm. Außerdem gibt es eine Äpfel- und Birnenverkostung und die Vorstellung der Photovoltaikanlage.

Aktionstag zur ÖkoRegio-Tour 2006 in Heitersheim

Aktionstag ÖkoRegio-Tour 2006

Das Erfolgsprojekt ÖkoRegio-Tour wird zukünftig von Ecovin Baden und NABU Müllheim betreut. Erstmals ganz in Eigenregie organisieren die beiden gut eingearbeiteten Partner diesen Aktionstag am Sonntag, 17. September 2006 von 11 bis 21 Uhr. Der diesjährige Aktionstag wird genutzt, um die Tour an die neuen Träger Ecovin Baden und NABU Müllheim zu übergeben.

Die Initiatoren der Tour – NABU Baden-Württemberg und Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum – übergeben das Projekt damit nach sieben Jahren in lokale Verantwortung. Sie werden aber weiterhin die Schirmherrschaft über die Tour haben und die neuen Träger nach Kräften unterstützen.

Auch in diesem Jahr laden Öko-Betriebe im Markgräflerland dazu ein, sich über den ökologischen Landbau vor Ort zu informieren. Beteiligt sind das ECOVIN-Weingut Zähringer in Heitersheim, das ECOVIN-Weingut Seywald in Dottingen und der Demeter-Winzer- und Obsthof Brenneisen in Laufen.

Detailliertere Infos über das umfangreiche und abwechslungsreiche Programm folgen Ende August.

Gourmet-Reise 2006: Die besten badischen Bioweine gehen auf Tour

Gourmet-Reise 2006

FREIBURG. Die im Frühjahr prämierten besten badischen Bioweine des Jahres 2006 gehen auf Tour: An drei Stationen im Markgräflerland und am Kaiserstuhl kann man die prämierten Bioweine so probieren, wie sich das die Jury und die Initiatoren der Verkostung (ECOVIN Baden und Slow Food Freiburg) gedacht haben, nämlich alles Begleiter zu den Speisen eines Menüs.

Erste Station ist am Freitag, den 22. September 2006 in der „Krone“ in Biengen im Markgräflerland. Dort präsentiert Sascha Weiß seinen Gästen ab 19 Uhr ein eigens für diese Siegerweine zusam-men gestelltes Fünf-Gänge Menü. Kosten für das Menü inklusive der Weine: 75 €. Pro Person. Anmeldung direkt in der Krone unter Tel. 07633-3966.

Die nächste Station der Gourmet-Reise ist am Samstag, 30. September 2006 das Gasthaus zum Ochsen in Eichstetten am Kaiserstuhl. Thomas und Lydia Rinklin haben ein 4-Gänge-Menü für die besten Bioweine 2006 zusammengestellt. Beginn 19 Uhr, Kosten 48 € pro Person. Anmeldung unter Tel. 07663-1516, Fax 1020 oder per Email unter ochsen-eichstetten@t-online.de.

Zum Abschluß der diesjährigen Gourmet-Reise gibt’s gleich zwei Gastspiele am gleichen Ort: Am Sonntag, 1. Oktober und Montag, 2. Oktober präsentiert Lothar Koch vom „Gasthaus zum Kaiserstuhl“ in Niederrotweil seine diesjährigen Kreation für die Siegerweine aus Baden. Beginn 19 Uhr, Kosten 75 € pro Person. Anmeldung auch hier direkt unter Tel. 07662-237, Fax 07662-9350727 oder per Email info@gasthaus-zum-kaiserstuhl.de.