Botschafter Jamie

Jamie Oliver„Fett statt fit“ betitelte der Spiegel jetzt einen Artikel über das Angagement des britischen Koch-Stars Jamie Oliver. In einer seiner erfolgreichen Kochsendungen prangerte er die Fastfoodkost an den britischen (Ganztages-)Schulen an.

Der sympathische Kochkünstler beließ es freilich nicht bei Kritik sondern machte es so wie bei anderen Projekten auch schon: Er ging mit gutem Beispiel voran. In seiner Show kochte er Gesundes für die Schule. Er sammelte Unterschriften, als er bemerkte, dass sich die englischen Schüler nicht nur schlecht ernähren, sondern in den Regel auch keine Ahnung davon hätten, was sie da verspeisen.

Die britische Regierung hat daraufhin weitere 417 Millionen Euro für die Schulspeisung locker gemacht. Ein beeindruckendes Beispiel, über das man sich auch auf der zur Aktion gehörenden Internetseite www.feedmebetter.com informieren kann (Nachtrag 2014: Aktuelle Infos gibt es jetzt wohl auf http://www.jamieoliverfoodfoundation.org.uk, die feedmebetter-Website wird nicht mehr gefunden.). Infos über Jamie Oliver gibts hier: www.jamieoliver.net

Früh ertappt

Es war noch in der allerersten Testphase, da hatte uns Weinexperte Mario Scheuermann schon enttarnt und schrieb unter dem Titel „Biowinzer wollen bloggen“ in seinem Weblog drinktank:

Unter dem Titel Bioweinblog hat der Landesverband Baden der Vereinigung Ecovin ein Verbandsweblog angelegt, auf dem künftig über Biowinzer aus Baden und ihre Weine berichtet werden soll. Im Augenblick ist es noch eine Baustelle, aber man sollte das Weblog im Auge behalten. Wir sind gespannt.

Natürlich haben wir das Türchen ganz schnell wieder zugemacht, verblüfft darüber, dass uns jemand so schnell – ohne Link oder irgendeinen anderen Hinweis – finden konnte. Heute konnten wir dem Herrn Scheuermann melden, dass es unser Blog ganz offiziell gibt und wir uns über seinen Besuch freuen.

Was bedeutet RSS?

Liebe Weinfreunde, diese Form unseres Internetangebotes mag neu sein für Sie: Eine Mischung aus den schon bisher verwendeten Basis-Informationen und dazu möglichst viele aktuelle Infos aus allen Bereichen in einem Internet-Tagebuch (Weblog) zusammengefasst.

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Was machen die Bio-Reben?

Keine einfache Frage. Ihr widmet sich seinen lieben langen Arbeitstag lang der Berater für ökologischen Weinbau Matthias Wolff. In regelmäßigen Begehungsrunden werden in allen baden-württembergischen Regionen die Reben in Augenschein genommen.

Besonders turbulent wird es, wenn wie in den letzten Tagen Niederschläge und hohe Temperaturen die Ausbreitung von Pilzkrankheiten fördern. Aber keine Sorge, aktuell gibt es eine (immer nur vorläufige) Entwarnung:

„In fast allen Regionen sehen die Anlagen gut aus, bis auf sehr wenige Ausnahmen konnte die Peronospora bis jetzt gut in Schach gehalten werden“, berichtet Wolff. Auch die Wasserversorgung der Rebbestände scheint gut zu sein und mittlerweile dürfte fast überall das Rebstadium „Traubenschluss“ erreicht sein.

Schönes Wetter?

Seit Wochen wird Baden von einer Hitzewelle heimgesucht, die allmählich schon mit dem Jahrhundertsommer 2003 verglichen wird. Damals freuten sich die Biowinzer über die Grundlage für anspruchsvolle Weine. Jetzt sehen sie die Wetterentwicklung mancherorts auch mit Sorge: Niederschläge und Schwüle begünstigen die Ausbreitung von Pilzkrankheiten. Gut, dass es den Beratungsdienst Ökologischen Weinbau gibt, der jetzt nicht nur durch die Begehungsrunden vor Ort alle Hände voll zu tun hat.

Weinlieferung nach Riga

Immer wieder kommen unverhoffte Anfragen nach ECOVIN-Weinen. Heute morgen in der Post: Eine Anfrage nach den Weinen des ECOVIN-Erzeugers Köpfer. Nach Riga, der Hauptstadt Lettlands, soll es dieses Mal gehen.

Der Weinkunde Köpfers war zuvor in Syrien und hatte seinen Wein von Deutschland nach Damaskus bringen lassen. Dieses Mal sollte nach einem Umzug der Biowein direkt nach Osteuropa versandt werden. Für weltläufige Winzer kein Problem…