Herbstfest im Weingut Sonnenbrunnen

Herbstfest im Weingut Sonnenbrunnen in Freiburg Opfingen

Am 17. und 18. September findet im Weingut Sonnenbrunnen in Freiburg Opfingen das Herbstfest statt. Den Auftakt macht am 17. September die Vernissage mit Zeichnungen von Rolf a. Boch. Am 18. September dann gibt es das klassische Herbstfest mit Kürbissuppe, Zwiebelkuchen und neuem Süßen, Weinpressen früher (mit den Füßen) und heute (mit Druckluft) im Hof zum Mitmachen!

Bei Interesse kann man ein ganzes Weinwochenende bei ECOVIN-Winzer Jörg Scheel buchen, das dann mit dem Herbstfest endet.

Mit dem ECOVIN-Winzer im „Fröhlichen Weinberg“

Fröhlicher Weinberg, heut eum 20.15 Uhr im SWR

Heute um 20.15 Uhr kann man in der Sendung „Fröhlicher Weinberg“ im SWR-Fernsehprogramm die Arbeitsweise von ECOVIN-Winzer Harald Briem kennen lernen. Der Biowinzer aus Bötzingen sollte vor laufender Fernsehkamera Auskunft darüber geben, wie das nun funktioniert mit dem biologisch-dynaamischen Weinbau (was ja genau genommen wieder etwas anderes ist, als zum Beispiel der biologische Weinbau).

Harald Briem ist Nebenerwebswinzer und seit langem ECOVIN-Mitglied und seine Weine werden seit langem von der Wintergenossenschaft Wasenweiler vermarktet. Heute abend ist also eine gute Gelegenheit, mehr darüber zu erfahren, wie das nun so ist, wenn man wichtige Arbeiten nach den Mondphasen unterrichtet, Mottenbkämpfung mit homöopathischen Mittel betreibt etc.

Hoffest im Weingut Dr. Benz

Im Weingut Dr. Benz in Kenzingen-Bombach findet vom 9. bis 11. September 2005 ein Hoffest statt. Peter Gaymann signiert sein Buch „Weinlese“, Peter Spielbauer zeigt sein philosokomisches Solo, Thomas Pesec kocht badisch kulinarisch und verschiedene Musiker spielen mit Pep – Pop, Swing-Jazz, Musicals, Chansons und Klassiker.

Der Keller wird für die Besucher geöffnet, die Gäste sind außerdem zu einem herbstlichen Spaziergang durch die Rebberge eingeladen, um „ökologischen Weinbau“ kurz vor der Ernte hautnah zu erleben.

Für das Abendprogramm am Freitag den 9. September (Peter Spielbauer „Schlaschla“ Philosokomisches Solo, Eintritt Vorverkauf 7 Euro, Abendkasse 8 Euro) sollte man sich rechtzeitig anmelden unter Tel. 0 76 44/ 12 61 oder per Email an info@weingut-dr-benz.de.

Auslese im Sommer-Angebot

Weingut Harteneck - Spätburgunder Auslese Die bei der diesjähringe Ecowinner-Prämierung ausgezeichnete 2003er Spätburgunder Auslese aus dem Weingut Harteneck gibt es jetzt für befristete Zeit zu einem Sonderpreis. Auf seiner Webseite beschreibt Thomas Harteneck den Wein folgendermaßen:

„Es ist ein sehr lebendiger und würziger Wein. Er nimmt uns mit auf die Reise in eine Welt von Beerenfrüchten, insbesondere Brombeeren und schwarzen Johannisbeeren und von Waldfrüchten, die mit dezent eingebundenen Noten von Tanninen ergänzt werden. In seinem Charakter spiegelt sich die gewaltige Kraft der Sonne und des Supersommers 2003 wieder und die Reifung 12 Monate im Holzfass geben ihm ein fülliges und südländisches Flair. …“

Drei Flaschen der Edition No. 3, 2003er Spätburgunder Rotwein Auslese trocken in der 0,75-l-Flasche gibt es inkl. Versand für 59 Euro.

Fünf Jahre ÖkoRegio-Tour Markgräflerland

Aktionstag zum Jubiläum am 11. September 2005. Nach Radeln und Wandern nun auch Nordic Walking auf dem Öko-Weinkulturpfad.

Die ÖkoRegio-Tour Markgräflerland feiert Geburtstag: Seit fünf Jahren besteht der aus einer Kooperation von Ministerium Ländlicher Raum, Naturschutzbund NABU und ECOVIN Baden hervorgegangene Erlebnis-Parcours zum Thema Bio-Weinbau.

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Gourmet-Reise PDF

Lothar Koch vom Gasthaus zum Kaiserstuhl

Für die übernächste Station der Gourmet-Reise gibts jetzt die Daten. Sie findet am 2. und 3. Oktober um 19 Uhr im Gasthaus zum Kaiserstuhl in Vogtsburg-Niederrotweil statt. Die Menüfolge und alle Daten dazu gibt es hier als PDF.

Matthias Wolff, Ökoweinbau-Berater

Matthias Wolff vom Beratungsdienst Ökologischer WeinbauMatthias Wolff hat vielleicht schon mehr für den Bioweinbau erreicht als mancher Verband, Politiker oder Funktionär (und mehr als mancher Medienschaffender, um mich auch an die eigene Nase zu fassen). Er ist Berater für Ökologischen Weinbau in Baden-Württemberg.

An ihn wenden sich die Biowinzer, solche die es werden wollen und solche, die es eigentlich nicht werden wollen, aber trotzdem so biologisch wie möglich arbeiten, wenn es Probleme gibt und wenn sie Fragen haben. Also eigentlich fast immer. Denn der Wunsch auf alle Chemie zu verzichten wird immer wieder attackiert von den widrigen Bedingungen: Mehr Regen und Feuchtigkeit, zu viel Wärme oder Kälte zum falschen Zeitpunkt, oder auch wenn irgendwelche Arbeiten im Keller nicht so voran gehen, wie sie es sollten.

Idealerweise müssen dazu nicht mal die Winzer zum Berater kommen: In der heißen Phase, der Vegetationszeit, kommt er zu ihnen. Bei seinen Begehungen zieht er mit den Winzern einer Region durch die Weinberge, schaut sich an, wie sich Vegetation oder auch Pilz- und andere Krankheiten entwickeln und gibt gute Ratschläge. Ratschläge, die viel Geld wert sind. Denn Biowinzer haben keine Versicherung und kein Allheilmittel im Rücken: Wenns nicht klappt, gibts keine Ernte, also auch kein Geld.

Organisiert wird die Arbeit vom Beratungsdienst Ökologischer Weinbau, der diese Stelle mitträgt. Sein Arbeitsplatz ist beim Freiburger Weinbauinstitut angesiedelt, bezahlt wird er größtenteils vom Land für seine Arbeit und vom Verein Beratungsdienst. Kein Wunder, dass so einer immer zu tun hat und sehr gefragt ist. Und auch wenn sein Name nicht auf den Etiketten steht, in manchen Jahren und bei manchen Winzern hat er großen Anteil am Gelingen.

Logos im Wettbewerb

„Biologisch hässlich“ findet Matthias Preidel das sechseckige Bio-Siegel:

So gut ich die Einführung eines einheitlichen Bio-Siegels finde, so misslungen finde ich die Gestaltung des deutschen Entwurfs…

Preidel ist freier Art-Director und von daher kann man sein Urteil schon ernst nehmen. Als positives Beispiel nennt er das Bio-Siegel der EU. Ich kann ihm da nur zustimmen. Das ECOVIN-Zeichen, meist eher klein mit den symbolischen Trauben auf Etiketten finde ich da angenehmer.

Das Bio-Siegel des deutschen Verbraucherschutzministeriums für Produkte des ökologischen Landbaus soll Transparenz beim Kauf von Lebensmitteln erreichen. In der Praxis konnte es sich kaum durchsetzen gegen die Logos der Verbände ECOVIN, Bioland, Demeter, Naturland, etc.

Biologisch-dynamischer Weinbau im Fernsehen

Bodenprobe im Bio-Weinberg mit Harald Briem (rechts)

ECOVIN-Winzer Harald Briem aus Bötzingen (auf dem Bild oben ganz rechts) bekam dieser Tage einen überraschenden Anruf: Ob er nicht die biologisch-dynamische Arbeitsweise in seinem Bio-Rebberg erläutern wollte? Klar wollte er, er tut das öfter. Als engagiertes Mitglied von ECOVIN Baden oft genug auch für Verbraucher und interessierte Winzer.

Dieses Mal sollte er das vor laufender Fernsehkamera tun, zum Beispiel für Fernseh-Koch Johann Lafer und Moderatorin Ulrike Neradt. Wenn alles so klappt, wie es abgesprochen ist, dann erscheint der Beitrag mit dem Interview in der Sendung „Fröhlicher Weinberg“, die am Freitag, 2. September um 20.15 im SWR ausgestrahlt wird.

Wer also Zeit und Lust hat reinzuschauen, der sollte an dieser Stelle erfahren, wie der Nebenerwerbswinzer seine Reben biologisch-dynamisch bewirtschaftet, wie er homöopathische Mottenbekämpfung betreibt oder seinen Pflanzenschutz nach Mondkonstellationen ausrichtet. Vermarktet wird der Wein von Harald Briem übrigens ebenso wie der Wein etlicher anderer ECOVIN-Erzeuger über die
Wintergenossenschaft Wasenweiler.

Genussmenschen

Thomas WeidnerSo könnte man sie bezeichnen, die Mitglieder des Slow Food Conviviums Freiburg. Ob sie selbst damit so einverstanden sind, ist fraglich, denn etwas mehr als einfach nur genießen machen sie schon.

Thomas Weidner oben im Bild zum Beispiel, macht deutlich mehr: Er organisiert mit den anderen Mitgliedern zusammen regelmäßige Treffen und Verkostungen, informiert sich über regionale Produkte und Erzeuger und sorgt schließlich auch für eigene Veranstaltungen und Kooperationen wie die mit ECOVIN Baden und anderen Partnern.

Nur des eigenen Genusses wegen brauchts diesen Aufwand nicht: Längst kennt Weidner nicht nur in Südbaden die besten Adressen für Essen und Trinken, kennt Weinerzeuger und Biobauern und Chocolatiers und Metzger. Die Kooperationen mit etlichen Bio-Anbietern haben eher indirekt mit den Ansprüchen von Slow Food zu tun. Dort bevorzugt man nicht prinzipiell Bioprodukte, sondern zunächst natürlich „nur“ regionale Produkte guter Qualität. Umso besser, wenn dabei die Bio-Erzeuger gut vertreten sind.