Weihnachtsdegustation im Weingut Kaufmann

Günter Kaufmann

An den Samstagen 26. November und 3. Dezember jeweils von 10 bis 19 Uhr veranstaltet Günter Kaufmann in seinem Weingut in Efringen-Kirchen die diesjährige Weihnachtsdegustation. Sein Thema in diesem Jahr: Schokolade und Wein.

Außerdem gibt es erstmals ein neues, interessantes Rotweincuvée aus den neuen pilzwiderstandsfähigen Sorten Cabernet Carol und Monarch. Das im Barrique gereifte Cuvée vergleicht Kaufmann im Geschmack mit einem Cuvée aus Cabernet Sauvignon und Merlot, woraus auch die meisten Bordeauxweine bestehen. Daneben gibts andere interessante Rotweine wie den neuen Spätburgunder Rotwein Barrique vom Jahrgang 2004 und eine 2003er Spätburgunder Rotwein Auslese trocken, die 20 Monate im Barrique reifte.

Bio-Glühwei(h)nacht

Bio-Glühwei(h)nacht

Auch für diese Aktion der Aktion Öko-Landbau gilt: Alle Jahre wieder. Am zweiten Adventswochenende, dem 2., 3. und 4 Dezember 2005, veranstalten die Demonstrationsbetriebe wieder den alljährlichen Weihnachtszauber, der gleichzeitig auch auf Bio-Anbau und Produkte hinweisen soll.

Auf den teilnehmenden Höfen gibts meistens nicht nur Bio-Glühwein und einen leckeren Imbiss, sondern auch Informationen, Betriebsführungen etc. Auch in diesem Jahr sind zwei ECOVIN-Betriebe als Demosntrationsbetriebe mit dabei.

Am 2. Dezember kann man sich im Sekt- und Weingut Harteneck in Schliengen weihnachtlich einstimmen lassen. Am 3. Dezember lädt Klaus Vorgrimmler auf sein Weingut in Freiburg-Munzingen.

Am besten schon jetzt vormerken!

Weihnachts-Vorboten

Es weihnachtet, mal wieder. Elke Adam-Eckert, die wir hier schon einmal vorgestellt hatten, veranstaltet einen Kochabend mit dem Thema „Weihnachtsmenüideen“ am Donnerstag, 24. Nov. 2005, von 18.45 Uhr – 21.45 Uhr (weitere Infos hier).

Und auch im Freiburger Slow Food Convivium macht man sich so seine Gedanken über das Weihnachtliche Federvieh, das man für seine Mitglieder und Gäste aufbereiten möchte.

Demnächst müssten auch die ersten Weihnachtsangebote der badischen ECOVIN-Erzeuger ins Netz gestellt werden, wir halten Sie auf dem Laufenden.

Pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PIWI)

Piwi-BroschüreWas bringt einen Genussmenschen dazu, sich mit der Forschung von Resistenzmechanismen auseinanderzusetzen? Womit verlockt man einen Weintrinker zum Probieren von völlig unbekannten Tropfen, deren Namen klingen wie Zusatzstoffe der Lebensmittelindustrie: VB 91-26-14 zum Beispiel? Und überhaupt: Warum fahren Winzer Anfang September zu solchen Unternehmungen gerade in die Schweiz, nicht gerade das Weinbauland Nummer eins, oder? Und zum Beginn der Lesezeit könnten sie doch alle Besseres zu tun haben.

Können Sie nicht – wenn sie Biowinzer sind. Oder zumindest sehr interessiert an einem möglichst umweltfreundlichen Weinbau. Denn Matthias Wolff, Berater im ökologischen Weinbau, hatte sie an den Genfer See eingeladen. Genauer: An die Weinbauabteilung des Forschungsinstitutes Changins in Pully. Dort, so berichtet er, wird seit einiger Zeit die Züchtung von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten aufgebaut. Dieses Thema liegt den Biowinzern aus bekannten Gründen sehr am Herzen: Es erlaubt den Verzicht auf selbst biologische Spritzmittel gegen Pilzkrankheiten und erlaubt kurz gesagt wirtschaftlicheres Arbeiten selbst in abgelegenen oder zu kleinen Parzellen oder Steillagen.

Weintrinker kennen von diesen Piwi-Sorten zumindest den Regent, manchmal auch noch Johanniter und Helios, eher selten auch Leon Millot oder Marechal Foch. Aber dann ist Schluß. Zwar wird auch in Baden, nämlich am Freiburger Weinbauinstitut, in dieser Richtung geforscht, entwickelt und vor allem gezüchtet. Aber die Schweizer scheinen beim Thema Neuzüchtungen sehr engagiert und erfolgreich dabei zu sein.

Und so informierten sich Wolff und weitere 15 Teilnehmer am 3. und 4. September vor Ort, besichtigten den Sortengarten und verkosteten Neuzüchtungen mit so spannenden Namen wie IRAC 1999. Und was habe jetzt ich davon, werden Sie fragen. Warten Sie es ab. Von einigen der neuen Weine waren die badischen Experten nämlich sehr angetan: Wolff schwärmte von kräftigen Gewürz- und Fruchtaromen, von Rosen- und Muskatduft und war geradezu begeistert von einigen neuen roten Piwi-Sorten (auch wenn er bei den Weißweinen noch etwas zurückhaltender war).

Und wenn die Neuen erstmal Namen tragen wie Prior, Monarch oder oder Cabernet Carbon, dann zuckt auch der Kunde am Weinregal nicht mehr davor zurück. Manch einer wäre sowieso erstaunt, wenn er wüsste, dass das Biowein-Cuvée mit einem wohlklingenden Namen schon längst einen hohen Anteil pilzfester Rebsorten enthält oder gar ausschließlich aus ihnen geschaffen wurde. Insofern war diese Exkursion – nennen wir sie angesichts der Bandbreite der verkosteten Weine und der Ernsthaftigkeit der Tester ruhig Arbeit – eine Pionierarbeit. Und auch Genuß, das muss sich ja nicht ausschließen.

Wenn Ihnen also demnächst ein neuer Rotwein den Gaumen schmeichelt, mit unbekanntem Namen und beim Biowinzer gekauft, dann haben vielleicht neben den Wissenschaftlern und Züchtern und Winzern auch diejenigen damit zu tun, die sich schlau machen und einmischen. Die unten abgebildete Broschüre über Piwi-Weine kann man übrigens hier anfordern.

Besucherandrang

ECOVIN am Slow Food Stand

Zumindest zeitweise herrschte drangvolle Enge auf der Plaza Culinaria in Freiburg. Trotz des prächtigen Herbstwetters strömten wahre Besuchermassen in die Messehallen. Am SlowFood-Gemeinschaftsstand mit ECOVIN-Winzern und anderen Anbietern konnte man sich über mangelndes Interesse nicht beklagen. Da wurde verkostet und kombiniert, beurteilt und diskutiert. Alles in allem eine sehr positive Stimmung, gerade auch bei den Ausstellern, deren Angebot große Aufmerksamkeit genoß.

Neben den Verbrauchern erkannte man auch zahlreiche bekannte Gesichter aus Gastronomie, Handel oder Journalisten. Und auch der badische Weinbaupräsident Gerhard Hurst ließ es sich nicht nehmen, mit dem Bahlinger Ökowinzer Breisacher anzustoßen.

Weinbaupräsident Hurst (rechts) und Gerhard Breisacher aus Bahlingen.

Plaza Culinaria in Freiburg vom 4. bis 6. November

www.plaza-culinaria.de

FREIBURG. Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr sehen ECOVIN Baden und das Slow Food Convivium Freiburg der zweiten Auflage der Freiburger Genussmesse Plaza Culinaria erwartungsvoll entgegen: Vom 4. bis zum 6. November präsentieren sie sich wieder mit einem Gemeinschaftsstand und rechnen mit unveränderter großer Nachfrage. Sechs ECOVIN-Betriebe aus Baden werden rund 50 Bioweine und Sekte vorstellen, daneben gibt es Biowurst und Käse, Kartoffelspezialitäten und feinste Schokolade.

Bei den teilnehmenden ECOVIN-Betrieben gibt es übrigens auch ermäßigte Karten für 4 statt 8 Euro:

sind vertreten). Rechtzeitig anmelden sollte man sich für das Genuss-Seminar zum Thema „Wein und Schokolade“ am Samstag, dem 5. November von 18 bis 19 Uhr. Chocolatier Discher aus Offenburg und das Weingut Zähringer wollen ausgewählte und teilweise auch ungewöhnliche Verbindungen von Wein und Schokolade gemeinsam probieren und diskutieren. Kosten 10 €, Voranmeldung im Internet unter www.plaza-culinaria.de.

Biowinzer erwarten interessante Weißweine 2005

Interessante Weißweine erwarten die badischen ECOVIN-Winzer

Die Lese 2005 der badischen ECOVIN-Erzeuger ist abgeschlossen. Die Badener rechnen nach etlichen Wetterkapriolen mit einem guten Jahrgang

FREIBURG. Die Lese des Jahrgangs 2005 der ECOVIN-Winzer in Baden ist abgeschlossen, mit dem Ergebnis sind die Biowinzer in Baden zufrieden: „Wir haben hinsichtlich Menge und Qualität kein Rekordergebnis, aber wir bekommen mit Sicherheit die Weine, die wir wollten und die wir verkaufen können“, urteilt Matthias Wolff vom Beratungsdienst Ökologischer Weinbau.
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Wein und Schokolade

Schokkolade und Wein im Weingut Zähringer

Schokolade und Wein, zu diesem Thema bietet das Weingut Zähringer am Freitag, 18. November um 19.30 Uhr ein Genuss-Seminar an. Slow Food Freiburg und Ute Dahmen von der Chocolatier Discher aus Offenburg wurden als Experten hinzugezogen. Es gibt neben Informationen über die Geschichte der Schokolade, über Kakaosorten, Aufbereitung und Veredelung natürlich auch ausgewählte Kostproben: Wie passen welche Schokoladen und Pralinen zu welchen Weinen? Mit mehr als einem Dutzend Kombinationen sollen die reizvollsten Verbindungen probiert und diskutiert werden.

Kosten: 19 Euro pro Person, die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldung telefonisch, per Fax oder per Email im Weingut Zähringer.

Abschluss der Gourmet-Reise in der „Krone“ in Biengen

Alle durften genießen, nur einige mussen arbeiten. Der Abschluss der Gourmet-Reise, der Gemeinschaftsveranstaltung von ECOVIN Baden und Slow Food zur Vorstellung der besten badischen Bioweine, fand am vergangenen Wochenende in der Krone in Biengen statt. Arbeiten musste natürlich das Team um Küchen-Chef Sascha Weiß und der Küchenchef selbst. Er stellte sein Menü vor mit solch leckeren Gängen wie Riesengarnele und Jacobsmuschel gebraten auf Petersilienwurzel und Zitronengras. Oder Kalbsbries in Kräuterpanade, gebacken auf Selleriepüree.

Nicht nur zum Genießen waren aber auch der ECOVIN-Baden-Vorsitzende Paulin Köpfer mitgekommen und Adreas Weidner vom Slow-Food-Convivium Freiburg: Während der Weinexperte Köpfer die zum jeweiligen Gang ausgewählten besten badischen Bioweine vorstellte, kommentierte Thomas Weidner mit den Gästen danach, wie Wein und Speisen zusammen passten.