23 Urkunden für die Besten Badischen Bioweine

17 Biowinzer aus Baden würden für ihre Weine ausgezeichnet – Sehr gute Ergebnisse im 20. Jahr des Regionalverbands ECOVIN Baden

FREIBURG. Die 23 „Besten Badischen Bioweine 2011” wurden am Freitag, 27. Mai im Augustinermuseum Freiburg prämiert. Nach der Übergabe der Urkunden konnten die Siegerweine bis in die Abendstunden im reizvollen Ambiente des Kreuzgangs verkostet werden.

Ausgezeichnet wurden 23 Weine in sechs Kategorien, die sich nach der Eignung der Weine als Begleiter zu den Speisen eines Menüs richten, vom Aperitif über die Hauptgänge bis zum Dessert. Eine Sonderkategorie wurde für die Bioweine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten eingerichtet, die den Biowinzern aller biologischen Anbauverbände wegen ihres umweltschonenden Anbaus besonders am Herzen liegen.

Die meisten Auszeichnungen entfielen in diesem Jahr auf Bioweine aus dem Markgräflerland, wo 11 Urkunden für Siegerweine an neun Biowinzer gingen. Der Kaiserstuhl brachte es auf neun Siegerweine von sechs verschiedenen Erzeugern, aus dem Kraichgau kommen zwei prämierte Weine von einem Betrieb und aus dem Breisgau ein Siegerwein. Erzeugt wurden die 23 prämierten Weinen von 17 ECOVIN-, Bioland- und Demeter-Winzern, sechs von ihnen brachten gleich zwei Weine auf die Siegerliste. Bei der Mitgliedschaft in den Anbauverbänden dominiert ECOVIN Baden, einige Betriebe sind allerdings auch in mehreren Anbauverbänden Mitglied.

Paulin Köpfer, seit der Gründung des Regionalverbands ECOVIN Baden vor 20 Jahren auch dessen Vorsitzender, skizzierte kurz die Entwicklung des Regionalverbands bis zum Jubiläumsjahr. Sie reichte von der Arbeit auf fachlicher Ebene, die recht schnell auch in die Präsentation der erzeugten Bioweine mündete, bis zur erfolgreichen Kooperation mit Verbänden und Einrichtungen, die heute die Arbeit dominiert.

In ihrem Grußwort ging Sigrid Großmann vom ECOVIN Bundesverband auf das Thema Weinkultur her, das der Bundesverbands in den nächsten drei Jahren in den Mittelpunkt rücken will. Die Badener seien vielleicht nicht die größte Gruppe innerhalb ECOVIN, meinte sie, „aber die aktivste”. Christa Henzler von Bioland Baden-Württemberg freute sich über das gute Abschneiden auch der Bioland-Winzer. Für Demeter Baden-Württemberg lobte Johannes Ell-Schnurr die gute Kooperation und Gisela Bautz vom Slow Food Convivium Freiburg betonte die schon ganz selbstverständlich gewordene Zusammengehörigkeit von guten Bioweinen und feinem Essen, die durch diese Prämierung weiter gefestigt wurde.

Paulin Köpfer, der Verkostung und Preisverleihung in Kooperation mit Bioland, Demeter und dem Slow Food Convivium Freiburg organisiert hatte, dankte dem Weinbauinstitut Freiburg und der Stadt Freiburg für ihre Unterstützung sowie dem Verkostungsleiter Matthias Wolff für seine Arbeit. .

Verkostung und Bewertung fanden am 9. Mai in Freiburg durch eine unabhängige und fachlich kompetente Jury statt. Sie probierte und bewertete rund 200 angestellte Bioweine und Sekte, von denen rund 10 Prozent die begehrte Auszeichnung erhielten. Im kommenden Jahr findet außer der Biowein-Prämierung der „Besten Badischen Bioweine” auch wieder die ECOVIN-Präsentation Baden mit zahlreichen Winzern im Historischen Kaufhaus in Freiburg statt.

Die Ergebnisse finden sich unten stehend, aber auch im Internet unter der Adresse:
https://www.ecovin-baden.de/bestenauswahl

Die Besten Badischen Bioweine des Jahres 2011

Sie können diese Liste hier auch als PDF herunterladen.

Sekt
Aperitiv

2009er Muskateller Brut Sekt Eichstetter Herrenbuck
Weingut Friedhelm Rinklin, Eichstetten

2009er Pinot Rose Cremant Baden Brut
Weingut Aenis, Binzen

Leichte, trockene Weißweine
leichte Vorspeisen, Salat, Fisch & Meeresfrüchte

2010er Gutedel trocken Grunerner Altenberg
Weingut Gerd Köpfer, Staufen-Grunern

2010er Müller Thurgau Kabinett trocken Bahlinger Silberberg
Die Winzer vom Silberberg , Bahlingen

2010er Weisser Burgunder trocken
Weingut Rieger, Buggingen-Betberg

2010er Weisser Burgunder trocken Dietlinger Klepberg
Weingut im Kuckuckshof, Gerhard Neye, Karlsbad – Ittersbach

2010er Weisser Burgunder trocken Kabinett Binzener Sonnhole
Weingut Aenis, Binzen

2010er Grauer Burgunder trocken Kabinett Eichstetter Herrenbuck
Weingut Richard Schmidt, Eichstetten

2010er Pinot Noir Blanc de noirs trocken
Weingut Rieger, Buggingen-Betberg

2010erMuskateller trocken Kabinett Heitersheimer Maltesergarten
Weingut Daniel Feuerstein, Heitersheim

Kräftige, fruchtige Weissweine
vegetarische Gerichte, Fisch, Geflügel und Kalb

2009er Weissburgunder trocken Edition SL
Weingut Schaffner, Bötzingen

2007er Grauer Burgunder Auslese trocken
Wein- und Sektgut Harteneck, Schliengen

2009er Gewürztraminer trocken Edition Fohberg
Weingut Trautwein, Bahlingen

Leichte, trockene Rotweine
Nudelgerichte, leichte Fleischspeisen, Käse

2008er Rotwein -Cuvée trocken „Stiftung 100“
Weingut Friedhelm Rinklin, Eichstetten

Kräftige, schwere Rotweine
kräftiger Hauptgang, gegrillte Fleischgerichte, Braten, Wild

2009er Spätburgunder Rotwein trocken Ihringer Fohrenberg
Weingut Hubert Lay, Ihringen

2007er Blauer Spätburgunder Rotwein trocken Spätlese Eichstetter Herrenbuck
Weingut Richard Schmidt, Eichstetten

2008er Spätburgunder Rotwein trocken Spätlese Barrique
Weingut Schaffner, Bötzingen

Edelsüsse Weine
Dessert, Süßspeisen, Käse

2006er Kerner Beerenauslese Heimbacher Bienenberg
Weingut Gallushof, Teningen – Heimbach

Sonderkategorie Pilzwiderstandsfähige Rebsorten

2010er Johanniter trocken
Weingut Wendelin Brugger, Laufen

2010er Johanniter trocken
Weingut Andreas Dilger, Freiburg

2010er Solaris Spätlese trocken
Ökohof Ruesch, Buggingen

2001er Regent Rotwein trocken Fischinger Weingarten
Hofgut Sonnenschein, Fischingen

2008er Rotwein Cuvée trocken Barrique „Option Z“ Ellmendinger Keulebuckel
Weingut im Kuckuckshof, Gerhard Neye, Karlsbad-Ittersbach

Eine unabhängige Jury aus Fachleuten der Weinwirtschaft, Fachhändlern, Gastronomen und Weinfachjournalisten hat am 9. Mai 2011 in Freiburg über 200 badische Weine aus ökologischem Anbau verkostet und die Auswahl der Besten Badischen Bioweine des Jahres 2010 getroffen.
Die Badischen Bioweine des Jahres 2011 wurden nach ihrer Eignung zur Begleitung eines Menüs kategorisiert und verkostet. Die jeweiligen Empfehlungen sind mit aufgeführt. Ausserdem wurden Sonderpreise für Weine neuer pilzwiderstandsfähiger Rebsorten vergeben.

Die besten Bioweine aus Baden 2011 stehen fest

Präsentation der Besten Badischen Bioweine am 27. Mai 2011 – 23 Siegerweine und Winzer werden in Freiburg vorgestellt

FREIBURG. Die Siegerweine der Prämierung der Besten Badischen Bioweine 2011 werden am 27. Mai von 14 bis 19 Uhr im Kreuzgang des Augustinermuseums vorgestellt. 23 Weine von insgesamt 17 ECOVIN-, Bioland- und Demeter-Winzern sind unter rund 250 angestellten badischen Bioweinen ausgezeichnet worden. Im Eintrittspreis von fünf Euro ist die Verkostung aller Siegerweine enthalten.

Auch wenn die genauen Ergebnisse vor der Veranstaltung noch nicht veröffentlicht werden, sind die Berichte und Aussagen der Biowein-Verkostung sehr positiv: „Die Jury-Mitglieder waren besonders angenehm überrascht, dass nur fehlerfreie Weine probiert wurden”, berichtet Paulin Köpfer. Der Vorsitzende des ECOVIN-Regionalverbands Baden organisierte Verkostung und Preisverleihung im Jubiläumsjahr des 20jährigen Bestehens von ECOVIN Baden. Die Prämierung erfolgt in Kooperation mit den Anbauverbänden Bioland und Demeter sowie mit dem Slow Food Convivium Freiburg.

Insgesamt wurden 23 Weine prämiert in sechs Kategorien, die sich nach der Eignung der Weine als Begleiter zu den Speisen eines Menüs richten. Dazu kamen die Sonderpreise für Bioweine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. Ein deutliches Übergewicht verzeichnete man bei den Weißweinen, von denen sich auch die Juroren besonders angetan zeigten, und hier wiederum von den Weißburgundern. Auch die Crémants in der Kategorie Sekt stießen auf große Anerkennung, ebenso wie die Weine in der Sonderkategorie pilzwiderstandsfähige Rebsorten.

Bei der regionalen Verteilung hatte das Markgräflerland knapp die Nase vorn mit 11 prämierten Weinen, der Kaiserstuhl brachte es auf neun Siegerweine, aus dem Kraichgau kommen zwei und aus dem Breisgau ein Siegerwein. Hinter den 23 prämierten Weinen stecken 17 Erzeuger, sechs von ihnen brachten gleich zwei Weine auf die Siegerliste. Bei der Mitgliedschaft in den Anbauverbänden dominiert ECOVIN Baden. Einige Betriebe sind allerdings auch in zwei biologischen Anbauverbänden Mitglied.

Zu Beginn der Veranstaltung um 14 Uhr werden die Urkunden verliehen und die Siegerweine samt Erzeuger kurz vorgestellt. Beim sich anschließenden Rundgang und der Verkostung der Weine besteht auch Gelegenheit, die meisten der Winzer persönlich kennen zu lernen.

Verkostet und prämiert wurden die rund 250 angestellten Bioweine und Sekte durch eine unabhängige und fachlich kompetente Jury. Nur etwa 10 Prozent der zum Wettbewerb eingereichten Weine erhalten die begehrte Auszeichnung. Seit 2002 werden die Besten Badischen Bioweine jedes Jahr ausgezeichnet, jedoch wird nur alle zwei Jahre zusätzlich zur Vorstellung der Siegerweine auch eine „große“ ECOVIN-Präsentation Baden mit zahlreichen Winzern im Historischen Kaufhaus in Freiburg veranstaltet. Die nächste Präsentation findet 2012 statt.

ECOVIN-Baden Präsentation am 27. Mai 2011: Die Besten Badischen Bioweine 2011

Rund 25 prämierte Bioweine werden in Freiburg vorgestellt

FREIBURG. Im Jubiläumsjahr zum 20jährigen Bestehen des ECOVIN-Regionalverbands Baden stehen die prämierten Bioweine aus der Region besonders im Blickpunkt: Was kann man vorzeigen nach zwei Jahrzehnten Bio-Anbau? Schon jetzt ist sicher: Die rund 25 prämierten Bioweine, die am 27. Mai von 14 bis 19 Uhr im Kreuzgang des Augustinermuseums vorgestellt werden, können sich (für fünf Euro Eintritt) sehen und schmecken lassen.

Denn schon in den vergangenen Jahren brauchten die Weine der badischen Biowinzer keinen Vergleich scheuen: Überproportional stark sind die Bioweine bei fast allen Verkostungen – gemessen an ihrem Flächenanteil von rund drei Prozent – vertreten. Die seit 2002 statt findende Prämierung der „Besten Badischen Bioweine” ist nicht nur hinsichtlich der Bioqualität ein Sonderfall. Mit dem Konzept, nicht nach Rebsorten zu verkosten, haben die Biowinzer neue, verbraucherfreundliche Wege beschritten. Verkostet und ausgezeichnet werden die Bioweine von ECOVIN-, Bioland- und Demeter-Betrieben in Kategorien nach ihrer Eignung als Begleitung zu den Speisen eines Menüs.

Diese Einteilung, die vom Aperitif über Vorspeisen und Hauptgang bis zu Dessert reicht wird ergänzt durch Sonderpreise für Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. Diese besonders umweltfreundlich zu kultivierenden Reben liegen den Biowinzern besonders am Herzen.

Vorgestellt werden die prämierten Bioweine um 14 Uhr von Paulin Köpfer, seit Gründung des Badischen ECOVIN-Regionalverbands vor 20 Jahren auch dessen Vorsitzender. Er freut sich, dass in diesem Jahr zu den Veranstaltern und Organisatoren neben dem Bioland-Regionalverband und Slow Food Freiburg auch erstmals Demeter gehört. Dem biologisch-dynamisch arbeitenden Verband haben sich in den vergangenen Jahren auch einige ECOVIN-Betriebe im Rahmen einer Doppelmitgliedschaft ECOVIN und Demeter angeschlossen.

Dass die prämierten Bioweine auch wirklich zu den Top-Weinen der Regionen gehören, das garantiert die unabhängige und fachlich kompetente Jury der Prämierung. Ausgezeichnet werden nur rund 10 Prozent der angestellten rund 250 Bioweine. Die Besten Badischen Bioweine werden jedes Jahr ausgezeichnet, jedoch wird nur alle zwei Jahre zusätzlich zur Vorstellung der Siegerweine auch eine „große“ ECOVIN-Präsentation Baden mit zahlreichen Winzern im Historischen Kaufhaus in Freiburg veranstaltet. Die nächste Präsentation findet dann 2012 wieder statt. Doch auch der kleinere Rahmen der Siegerwein-Vorstellung bietet eine gute Gelegenheit, die Spitzen des Biowein-Angebotes in Baden kennen zu lernen.

Die Ergebnisse der schon Anfang Mai stattfindenden Biowein-Prämierung werden – wie bisher – nicht vor dem offiziellen Termin bekannt gegeben. Bislang waren unter den rund 20 ausgezeichneten Winzern stets Erzeuger aller badischen Weinbauregionen vertreten und nur ganz wenige schaffen es, zwei oder gar drei Auszeichnungen für ihre Weine zu bekommen.