
Auch im Weingut Richard Schmidt sind die meisten Weine des neuen Jahrgangs gefüllt, ein Blick auf die neue Preisliste lohnt sich.
Über Biowinzer aus Baden und ihre Weine

Auch im Weingut Richard Schmidt sind die meisten Weine des neuen Jahrgangs gefüllt, ein Blick auf die neue Preisliste lohnt sich.
Ein besonderes Angebot gibt es im März 2006 von der WG Haltingen: Unter den aktuellen Weinen des Monats werden jetzt auch zwei Bioweine zu besonderen Konditionen angeboten: Einen Weißburgunder und einen Spätburgunder gibt es dort jetzt besodners günstig.
Die meisten, aber nicht alle Biowinzer vermarkten ihre Weine selbst. In Baden, wo Genossenschaften eine lange Tradition haben, gibt es Bioweine auch schon mal in der WG. In der WG Haltingen erzeugt Biowinzer Hans-Jörg Sprich die Weine, die von der WG Haltingen ausgebaut und mit dem ECOVIN-Warenzeichen vermarktet werden.
Weitere Infos über die Bioweine der WG Haltingen gibt es hier .
Auch im Weingut Harteneck sind Weine des neuen Jahrgangs abgefüllt:
„Feine Fruchtaromen und eine dezente Würze kitzeln die Nase beim Erschnuppern des neuen Jahrgangs 2005.“
Ab sofort kann man neue Auswahllisten und Probepakete „Frühlingsweine 2005“ per Email dort bestellen.

Die ersten neuen ECOVIN-Weine des Jahrgangs 2005 werden derzeit fast überall abgefüllt. 2005er Weine ersetzen zum Beispiel auch im Weingut Richard Schmidt die ausverkauften 2004er.
Und Thomas Harteneck vom Wein- und Sektgut Harteneck im Markgräflerland schreibt dazu:
Der neue Jahrgang wird in den nächsten Wochen abgefüllt. Die Jungweine haben ihre Jugendreife abgeschlossen und versprechen einen fruchtigen neuen Jahrgang – wir sind mit Ihnen gespannt!
Seine derzeit liebsten Winterweine als Weinempfehlung empfiehlt er auf seiner Website.

Beim Internationalen Weinpreis der Biofach 2006 erhielten gleich drei Burgunderweine aus dem Weingut Zähringer „Großes Gold”, ein weiterer Wein erhielt Gold. Die im Barrique gereiften 2003er Auslesen vom Spätburgunder (Edition Zähringer Löwe Nr. 33), vom Weißen Burgunder (Edition Zähringer Löwe Nr. 34) sowie vom Grauen Burgunder (Edition Zähringer Löwe Nr. 35) zählen zu einer Auswahl von nur 13 aus 777 internationalen Bio-Weinen, die diese Auszeichnung erhielten. Ein weiterer Burgunderwein aus dem Heitersheimer Weingut Zähringer, der 2003er Grauer Burgunder Edition „SZ“, erhielt Gold.
Die 2003er Spätburgunder Auslese Nr. 33 wurde bereits Ende September mit 115° Oechsle gelesen. Die Trauben für dieses Spitzengewächs sind an den ältesten Spätburgunderrebstöcken (knapp 30 Jahre alte Reben) gewachsen und wurden besonders stark ertragsreduziert, so Wolfgang Zähringer. Nach einer klassischen Maischegärung im Tauchverfahren lagerte der Wein 24 Monate in Barriquefässern.
Die 2003er Weisser Burgunder Nr. 34 und Grauer Burgunder Nr. 35 wurden erst Mitte Oktober 2003 mit 117° bzw. 110° Oechsle geerntet und kamen in die Barriques, um dort zu gären und weitere 9 Monate zu reifen. Alle drei Gewächse stammen aus der Heitersheimer Sonnhohle, einer sehr kleinen, fast exklusiv von Zähringer bewirtschafteten Einzellage im Markgräflerland. Tiefgründige Lehmböden, teilweise mit Lössauflage bilden den Untergrund.
Erstmals wurde beim Internationalen Weinpreis „Großes Gold“ verliehen für „Jahrhundertweine“, die eine Bewertung von über 95 von 100 Punkten erreicht haben. In acht Kategorien verkostet, haben nur 13 Weine diese Auszeichnung erhalten.
Die ausführliche Pressemitteilung des Weingutes Zähringer samt der Weinbeschreibungen der Jury hierzu können Sie hier als PDF herunterladen.

Eine weitere Auszeichnung hat jetzt die Regent Auslese aus dem Weingut Harteneck erhalten: Die Edition No 2, ein 2003er Regent Rotwein Auslese trocken vom besten Fass. Thomas Harteneck schwärmt: „Tiefdunkle Farbe, Duft nach reifen Kirschen und Holunder“ und empfiehlt den Wein – eine pilzfeste Neuzüchtung, Kreuzung Diana blanc x Chambourcin noir – zu dunklen Fleischspeisen wie Rind, Lamm, Gans und Ente.
Positive Erfahrungen mit dem erst unlängst hier vorgestellten BACAT, einem Cuvée aus pilzfesten Rebsorten, hat man auch im Weingut Dr. Benz gemacht.
„Sowohl im Fachhandel als auch in der Gastronomie verkauft sich der Wein sehr gut“, berichtet Dr. Eribert Benz. Jetzt geht das Cuvée sogar in den Export nach Finland, wo badischer Wein ansonsten nicht gerade die Bestsellerlisten der staatlichen Monopolläden anführt. Besonders freut sich Benz aber über die gute resonanz in der badischen Top-Gastronomie und liefert den BACAT auch in die renommierte Talmühle nach Sasbachwalden oder in die Küche des Elztal-Hotels.
Sehr zufrieden ist man im Weingut Dr. Benz auch mit der engen Zusamenarbiet mit Weinbauinstitut in Freiburg. Für den Wein wurden neun verschiedene neue Rotweinsorten verarbeitet, die zusammen in einer Rebanlage wachsen. „Der Geschmack ist kräftig mit sehr weichen Taninen und mildem aber langem Nachhall,“ schwärmt Benz, der den Wein vor allem zu kräftigen Fleischgerichten, Pasta oder Käseauswahl empfiehlt.
Der aktuelle Wein des Monats kommt im Januar 2006 aus dem Weingut Zähringer in Heitersheim. Für 45 Euro erhält man einen 6er Karton mit dem 2004er Heitersheimer Sonnhohle Spätburgunder trocken. Fängt ja gut an, das neue Jahr…
Wolfgang Zähringer schreibt zu diesem Wein:
Facettenreiches, feingliedriges Duftspiel von Beerenfrüchten, insbesondere Brombeeren und schwarzen Johannisbeeren, auch schwarze Kirschen, jugendlich frischer, noch sehr ungestümer Körper mit Reifepotential, kräftige Struktur, feine Gerbstoffnoten. Dezent eingebundenes Tannin. Kräftig und nachhaltig im Abgang.
Passt gut zu gut gewürzten Speisen mit kräftigen Saucen, insbesondere zu Wildgerichten (Reh, Gemse, Hirsch, Wildschwein, gebraten und als Pfeffer, …) Fleisch (Rind, insbesondere Braten, Sauerbraten, Kalbsleber, Lammkeule, Steak, Cordon bleu), Käse (Bergkäse, Reblochon, Ziegenkäse, Schafskäse)….
Für die ruhigere Zeit nach den Weihnachtsfeiertagen hat sich der Schliengener Biowinzer Thomas Harteneck etwas einfallen lassen: Einen seiner beliebten Spätburgunderweine gibts bis zum 31. Januar mit 10 % Rabatt. Fängt ja gut an.
Der Wein zum Wochenende: Ein 2000er Regent Spätlese trocken Barrique vom Weingut Zähringer in Heitersheim. Dort hat man Erfahrung mit dem Regent und auch seit langer Zeit mit dem Barriqueausbau. Sehr beliebt in dem Markgräfler Weingut waren lange Zeit Weinproben, bei denen der Rotweine mit verschiedenem Ausbau verkostet wurden: im Stahltank, im großen Holzfass, in Barriquefässern aus verschiedenen Eichenhölzern oder verschieden getoasteten Hölzern.
Für den Anbau ist eher Betriebsleiter Paulin Köpfer zuständig. Der Anteil von Rebflächen mit pilzwiderstandsfähigen Rebsorten ist mit rund 10 Prozent relativ hoch. Neben dem Regent konzentriert man sich hier auf die Sorten Cabernet Cortis, Cabernet Carbon und Cabernet Carol sowie den Johanniter, wobei der Regent freilich den Hauptanteil hat. Es gibt ihn neben der Spätlese noch als QbA sowie in einer Cuvée mit Spätburgunder als „Edelgräfler“, berichtet Paulin Köpfer.
Die 2000er Spätlese wanderte für 12 Monate ins neue, kleine Eichenholzfass, der Ökowein reifte 12 Monate im Barrique, jeweils zur Hälfte Allier- und Limousin-Eiche. Die Substanz dazu hat er zweifellos. Der Wein schimmert fast schwarz im Glas. Im Duft dominieren schwarze Waldbeeren und Pflaumen. Auch im Geschmack dunkel, gehaltvoll, Röstaromen. Säure und Gerbstoffe sind ausgeprägt, wirken aber weich und durchs Holz gerundet, kräftiger Körper, sehr nachhaltig. Passt gut zu kräftig gebratenem Fleisch dieser Jahreszeit, zu Wildgerichten und kräftigen Saucen. Gut angelegte 11,40 Euro für einen solchen Barriquewein.
ECOVIN Baden ist der südlichste Regionalverband von Ecovin, dem Bundesverband Ökologischer Weinbau. Unter seinem Dach arbeiten rund 100 Mitgliedsbetriebe nach den Richtlinien des ökologischen Weinbaus.
ECOVIN Regionalverband Baden e.V.,
Vereinsregister Freiburg VR 2435
Vorsitzender: Paulin Köpfer, Poststr. 17, 79423 Heitersheim, Tel. 07634-552818 und Fax 07634-552819.
Email info@ecovin-baden.de.
Über diese Prämierung, die verbands- und landesübergreifend für Bio-Betriebe aller ökologischen Anbauverbände in Freiburg stattfindet, informieren wir Sie hier, sobald neue Daten feststehen.
Die Ergebnisse der letzten Bioweinprämierung finden Sie hier.