Abgeordnete im Weingut Linder

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Anlässlich eines Winzergespräches in Endingen zum Thema Biodiversitätsstärkungsgesetz am 5.10.2020 haben die Landtagsabgeordneten Alexander Schoch und Reinhold Pix u.a. das Weingut Linder in Endingen besucht.

Ronald Linder bewirtschaftet seit 2016 nach den Vorgaben des Demeter-Verbandes. Er verzichtet weitgehend auf die Schwefelung seiner Weine. Es gibt bereits mehre Weine die komplett ohne Schwefel produziert werden. Auch wird zur Vergärung keine Hefe beigefügt und ein Großteil der Weine werden ungefiltert ausgebaut.

Böschungspflege wird von Schafen erledigt und die Freilaufhühner fressen Schad-Insekten. Wichtig für Linder sind Biodiversität, Bodenpflege und die Bildung einer guten Humusschicht. Sein neustes Projekt: Probiotischer Pflanzenschutz.

Weinlese ist abgeschlossen

Hauptlese in Baden

Weinlese in Baden

Fast überall in Baden ist die Weinlese jetzt abgeschlossen, in vielen Betrieben schon seit Ende September. Die Arbeiten konnten bei vorwiegend gutem Wetter erledigt werden, generell sind die meisten Winzer sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Online -Weinprobe mit dem Thema PIWI

Slow Food

Das Thema Piwi-Weine, also Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, war Thema einer Online-Verkostung von Slow Food. Paulin Köpfer, Winzer und Vorsitzender von Ecovin Baden und Martin Wurzer-Berger, langjähriger Koordinator der Weinkommission von Slow Food Deutschland nahmen an dem Webinar teil, um das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.

150 Probierpakete mit je sechs Weinen waren dazu im Vorfeld versendet worden, bei der Veranstaltung selbst haben schätzungsweise knapp 500 Personen dezentral mitprobiert.

Das PDF enthält einen Bericht dieser Probe von Martin Wurzer-Berger, der im Slow Food Magazin Ausgabe 5/2020 veröffentlicht wurde.

Hier können Sie das PDF herunterladen.

Weinlese und Abfüll-Vorbereitungen

Noch ist es nicht so weit: Gerade erst findet die Lese des neuen Jahrgangs statt. Aber noch vor Jahresende werden in den meisten Betrieben die aktuellen Weißweine abgefüllt werden können. Biowinzer Günter Kaufmann erklärt, was wichtig ist.

„Best of Freiburger Piwis“ 2020

Auf einem hohen Niveau zeigten sich die Weine, die beim 10. Wettbewerb „Best of Freiburger Piwis“ im Juli 2020 im Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg (WBI) teilnahmen. Der Begriff „Piwis“ steht für pilzwiderstandsfähige Rebsorten. In verschiedenen Kategorien wurden die drei jeweils höchstbewerteten Weine prämiert.

Insgesamt 64 Weinbaubetriebe aus Deutschland, Italien, Österreich, Dänemark, Italien, den Niederlanden und der Schweiz hatten laut Pressemitteilung von Piwi International 181 Weine, Sekte und Seccos angestellt. In 14 Kategorien ermittelte die Jury mit Blindverkostungen die Besten.

Überraschend bewertet der Veranstalter unter anderem das gute Abschneiden mehrere Betriebe aus den Niederlanden . Aus Baden konnten etliche Weingüter ihre guten Ergebnisse der früheren Wettbewerbe „Best of Freiburger Piwis“ bestätigen. Insgesamt habe sich gezeigt, dass sich die vorgestellten Weine auf einem erfreulich hohen Qualitätsniveau bewegen.

Die Ergebnisse – überwiegend geordnet nach Rebsorten – finden sich hier.

104 EcoWinner – 23 kommen aus Baden

EcoWinner 2020

Unter den 104 EcoWinnern, die am 25. und 26. August 2020 in Oppenheim prämiert wurden, stammen 23 von 14 badischen Biowinzern. Besonders gut abgeschnitten haben dabei die Betriebe Rieger (Markgräflerland), Abril und Schaffner (beide Kaiserstuhl), die jeweils drei Auszeichnungen erhielten.

Der nach Worten des Veranstalters älteste Bioweinpreis Deutschlands fand in diesem Jahr zum 25. Mal statt. Bioweine wurden aus ganz Deutschland eingereicht. Die goldene EcoWinner Medaille soll Weinliebhabern eine Orientierungshilfe beim Einkauf von Bioweinen bieten.

Insgesamt wurden 550 Bioweine von 91 Weingütern durch die Jurygruppen verdeckt verkostet und nach dem 100 Punkte Schema bewertet. Zu den Verkostern gehörten Sommeliers, FachhändlerInnen, JournalistInnen und Weinfachleuten aus Forschung und Beratung. Siegerweine müssen mindestens 85 Punkte erzielen und nur die obersten 20 Prozent einer jeweiligen Kategorie werden ausgezeichnet. Verkostungsleiter Peer F. Holm zeigte sich äußerst zufrieden über die hohe Qualität der angestellten Weine.

 

Die eingereichten Weine wurden 14 verschiedenen Kategorien zugeordnet. Nach dem 2019 „Experimentelle Stillweine“ eingeführt wurde, kam in diesem Jahr die Kategorie „PetNat“ hinzu. „PetNat“ steht für Pétillant Naturel (französisch für „natürlich perlend“) und bedeutet, dass der gärende Most in Flaschen gefüllt wird, um dort weiter zu gären und so sein „Sprudeln“ zu erhalten. Verkosterin Dagmar Ehrlich lobte diese Kategorie als eine neue, eigene Welt mit viel Potential.

Alle Siegerweine finden Sie auf der ECOVIN-Homepage.

 

Gesunde Trauben, wenig Niederschlag

Gesunde Trauben, wenig Niederschlag – so lässt sich die Aktion der badischen ECOVIN-Winzer aktuell zusammenfassen. Ende August hat die Lese vielerorts schon begonnen. Und die meisten Biowinzer freuen sich wie ihre konventionell arbeitenden Kollegen über gesunde Reben.

Damit scheinen die Hoffnungen, die auch der badische ECOVIN-Vorsitzende Paulin Köpfer für den Herbst geäußert hat, in Erfüllung zu gehen.

Federweißer, neuer Wein

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Der Federweiße ist in jedem Jahr der Vorgeschmack auf den neuen, den „richtigen“ Herbst. Vor dem offiziellen Beginn der Haupt-Weinlese startet auch dieses Jahr im August die Lese der frühen Rebsorten für Federweißen und neuen Wein in Baden. Meistens sind es Sorten wie Solaris, die diesen frühenWeinlese-Start auslösen.

Wer jetzt den nächst gelegenen ECOVIN-Betrieb finden möchte, der sollte einen Blick in die Mitgliederliste werfen und evt. den ausgewählten vor einem Besuch anrufen.

Weinlese 2020 in Baden hat begonnen

Bio-Weinlese in Baden

Frühe Weinlese in Baden 2020

In Baden hat eine sehr frühe Weinlese begonnen. Wie üblich stehen zu Beginn die Trauben für Federweißen im Vordergrund oder auch die Grundweinen für Sekt. Das anhaltend heiße Wetter erschwert die Arbeitsbedingungen im Weinberg.