Erster Ausblick auf die Siegerweine der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2013

Vorstellung der Besten-Auswahl aus Baden und Württemberg am 24. April in Stuttgart

STUTTGART. Die Sieger der Prämierung der „Besten Bioweine Baden-Württemberg 2013” stehen fest: 34 Bioweine aus dem Land wurden bei der Verkostung am 8. April ausgezeichnet, sie werden ebenso wie die Erzeuger am 24. April in der Akademie für Umwelt und Naturschutz in Stuttgart vorgestellt werden.

40 Biowinzer und Winzergenossenschaften aus Baden und Württemberg waren in diesem Jahr dabei und haben insgesamt 277 Bioweine zur Verkostung eingereicht. Die Verteilung der beteiligten Betriebe (27 aus Baden und 13 aus Württemberg) entsprach auch der Verteilung der Weine nach Regionen, ebenso war dieser Proporz bei den prämierten Weinen zu verzeichnen.

Paulin Köpfer von ECOVIN Baden und Reinhard Schäfer aus Württemberg sehen darin einen Beleg für das hohe Niveau der Weine in beiden Landesteilen. Auch die – im Vergleich zu anderen Weinprämierungen – geringe Zahl der ausgezeichneten Weine (34 von 277) garantiere, dass es sich um eine wirkliche Bestenauswahl handelt. Prämiert werden sollten maximal 10 Prozent der angestellten Weine, durch Punktegleichheit hat sich die Zahl der Siegerweine geringfügig erhöht. Prämierungsquoten anderer Wettbewerbe von bis zu 50 Prozent verwässern dagegen nach Meinung der Veranstalter dieser Bio-Prämierung die Ergebnisse.

Unter den 40 Anstellern waren auch fünf Winzergenossenschaften, die im Südwesten traditionell stark vertreten sind und auch bei den Bio-Erzeugern eine wichtige Rolle spielen. Die Ansteller der Weine verteilen sich auf die Anbauverbände ECOVIN (33 Betriebe), Demeter (8), Bioland (4) und Naturland (2), wobei auch Doppelmitgliedschaften vorkommen.

Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden und Initiator dieser Prämierung, zeigte sich vor allem angetan von den jungen Weißweinen wie den 2012er Weißburgundern, Chardonnay und den kräftigen Grauburgundern. Als „herausragend” bezeichnet er die Ergebnisse in der „Königsklasse” Spätburgunder Barrique.

Reinhard Schäfer, Vorstandsmitglied von ECOVIN Württemberg, war nach eigener Aussage angenehm überrascht vom allgemein hohen Niveau der verkosteten Weine und lobte neben den jungen weißen Burgunderweinen vor allem die fruchtig-leichten Rotweine, die ihn begeistert hatten.

Die Bekanntgabe der Siegerweine erfolgt am 24. April ab 11 Uhr Uhr in der Akademie für Umwelt und Naturschutz in der Stuttgarter Dillmannstraße 3, daran schließt sich eine geführte Verkostung mit der Sommelière Anne Asser aus Ludwigsburg an.

Verkostet und prämiert wurden die Weine Anfang April in Freiburg durch eine Fachjury. Die Weine wurden eingeteilt nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs. Dies Kategorien reichen demzufolge vom Aperitif über Vorspeisen und Hauptgang bis zum Dessert und werden ergänzt durch Sonderpreise für Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (Piwi).

Alle zwei Jahre erfolgt die Prämierung der Bestenauswahl im Rahmen der ECOVIN-Präsentation Baden mit zahlreichen Winzern im Historischen Kaufhaus in Freiburg. Die nächste „große” Präsentation findet 2014 wieder statt.

Bitte beachten Sie die Einladung mit Rückmeldebogen, die Sie hier herunterladen können.

Die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2013

Präsentation der Siegerweine am 24. April in Stuttgart – rund 25 prämierte Bioweine von ECOVIN, Bioland, Demeter und Naturland

FREIBURG. Der Zuspruch im vergangenen Jahr war so groß, dass 2013 erneut die „Besten Bioweine” wieder landesweit für Baden-Württemberg prämiert werden. Die Auszeichnung der Weine – anstelle der bisherigen „Besten badischen Bioweine” – erfolgt dieses Mal in der Landeshauptstadt: am 24. April in der Akademie für Umwelt und Naturschutz in Stuttgart.

Um 11 Uhr beginnt die Bekanntgabe der Siegerweine in der Akademie in der Stuttgarter Dillmannstraße 3, gefolgt von einer geführten Verkostung. Der Platz für interessiertes Publikum ist begrenzt. Früh kommen lohnt sich also, wenn man einen landesweiten Überblick über die Bestenauswahl erhalten möchte.

Verkostet und prämiert werden die Weine bei einer Verkostung, die Anfang April durch eine Fachjury in Freiburg erfolgt. Die Weine kommen von ECOVIN- und Biolandbetrieben sowie von Demeter- und Naturland-Weingütern und werden eingeteilt nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs. Diese Einteilung, die vom Aperitif über Vorspeisen und Hauptgang bis zum Dessert reicht, wird ergänzt durch Sonderpreise für Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. Die besonders umweltfreundlich zu kultivierenden Piwi-Reben liegen den Biowinzern besonders am Herzen.

Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden und Initiator dieser Prämierung, rechnet mit vielen frischen jungen Weißweinen des Jahrgangs 2012, Beim Rotwein dagegen erwartet er auch viele gute, gereifte Weine aus älteren Jahrgänge. Die geführte Weinprobe nach der Verleihung der Urkunden übernimmt Anne Asser, Sommelière aus Ludwigsburg.

Angestellt werden rund 350 Bioweine und Sekte von rund 50 Betrieben aus ganz Baden-Württemberg. Köpfer vermutet, dass im zweiten Jahr des landesweiten Wettbewerbs auch mehr Biowinzer aus Württemberg vertreten sind. Bisher hatten zahlenmäßig die badischen Betriebe überwogen, weil die Prämierung aus den „Besten badischen Bioweinen” hervorgegangen ist und weil in Baden die Zahl der Biobetriebe einfach höher ist.

Dass die vorgestellte Bestenauswahl auch tatsächlich die Top-Weine aus Baden und Württemberg umfasst, dafür sorgen die Zusammensetzung der unabhängigen und fachlich kompetenten Jury der Verkostung und die strengen Maßstäbe bei den Weinen. Ausgezeichnet werden nicht einmal 10 Prozent der angestellten rund 350 Bioweine. Alle zwei Jahre erfolgt die Prämierung der Bestenauswahl im Rahmen der ECOVIN-Präsentation Baden mit zahlreichen Winzern im Historischen Kaufhaus in Freiburg. Die nächste „große” Präsentation findet 2014 wieder statt.

Die Ergebnisse landesweit größten Biowein-Prämierung werden wie in den Vorjahren nicht vor dem offiziellen Termin bekannt gegeben. Bislang waren unter den rund 25 ausgezeichneten Winzern alle Weinbauregionen vertreten und nur ganz wenige Biowinzer schaffen es, zwei oder gar drei Auszeichnungen für ihre Weine zu bekommen.