
Reben sind ausgesprochen schöne Pflanzen. Wann sie am schönsten sind, darüber gehen die Meinungen auseinander. Manchen geht das Herz auf, wenn im Frühjahr die schlanken Triebe in die Höhe streben, sich kringeln und Halt suchen. Andere mögen Rebstücke nur, wenn auch Trauben dran hängen. Und wieder andere begnügen sich mit dem dekorativen Effekt, den das bunte Herbstlaub für badischen Weinlandschaften hat.
Im Winter, da sind sich die meisten Menschen einig, hat auch ein Bio-Weinberg wenig optische Reize. Dieser hier hat sogar heftige Konkurrenz in der Nachbarschaft bekommen: Was hier herbstlich und filigran im Gegenlicht leuchtet macht sogar den diffizilen Rebpflanzen Konkurrenz – rein optisch, versteht sich.




Da lebt man im Breisgau und erfährt so etwas durch Zufall über die Schweizer Website:
Fast jeder Bio-Winzer hat sie im Programm, meistens jedoch werden sie von den Kunden lange nicht so geschätzt, wie das sein sollte: Probierpakete mit verschiedenen Weinen, vom Winzer zusammengestellt, sind eine gute Gelegenheit, einen Betrieb kennen zu lernen. Dazu kommt, dass diese Pakete meistens auch noch im Preis reduziert sind, das Risiko sinkt also für den Verbraucher etwas, die Vorfreude steigt.
So viele Bio-Weinbaubetriebe wie nie zuvor beteiligen sich an der sechsten Plaza Culinaria, die vom 6. bis 8. November auf dem Messegelände in Freiburg stattfindet. Im vergangenen Jahr hatte man 28.000 Besucher hier verzeichnet, Biowinzer berichten von Beginn an über großes Interesse der Messebesucher an ihren Bioweinen.
ECOVIN Baden ist der südlichste Regionalverband von Ecovin, dem Bundesverband Ökologischer Weinbau. Unter seinem Dach arbeiten rund 100 Mitgliedsbetriebe nach den Richtlinien des ökologischen Weinbaus.