Am 10. Februar findet unter dem Motto „Schokolade und Wein“ eine Verkostung bei Feinkost Villinger in Titisee-Neustadt statt (Ortsteil Neustadt) in der Hauptstr. 6, Tel: 07651-1401). Anmeldungen nur über Feinkost Villinger. Verkostet werden fünf Weine aus dem Weingut Zähringer sowie fünf korrespondierende Schokoladen oder Pralinees von der Confiserie Cafe Decker in Staufen. Die Verkostung wird kommentiert von Wolfgang Riesterer
Erfolgreiche Einführungsveranstaltung – zum 20. Mal

Eine besondere Einführungsveranstaltung in den biologischen Weinbau erlebten 40 Teilnehmer in diesem Jahr vom 12. bis 16. Januar im Bildungnshaus Kloster St. Ulrich bei Freiburg: Die Veranstaltung „Grundlagen des biologischen Weinbaus“ wird seit 20 Jahren vom ECOVIN-Regionalverband Baden dort angeboten, seit rund 10 Jahren in Zusammenarbeit mit dem Beratungsdienst ökologischer Weinbau, der heute am Freiburger Weinbauinstitut angesiedelt ist.
Zu den Teilnehmern gehören nicht nur Interessenten aus allen deutschen Anbaugebieten, sondern auch aus der Schweiz, aus Österreich und den Niederlanden, nicht selten auch ganze Fachschulklassen. Auch in diesem Jahr konnten nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden.
Erstmals gehörten zum Programm nicht nur die Themenbereiche Bodenpflege, Pflanzenpflege und Betriebsumstellung, sondern auch der immer mehr nachgefragte Themenbereich biologisch-dynamische Verfahren, mit einer Einführung und mit Praxisberichten. Gerade dieses Thema, so berichtet der Ecovin-Baden-Vorsitzende Paulin Köpfer, sei auf großes Interesse gestoßen. Und als Spezialverband für den Bio-Weinbau habe ECOVIN hier auch besondere Kompetenzen.
Die nächste Einführungsveranstaltung wird vom 11. bis 15. Januar 2010 stattfinden, Anmeldungen sind schon jetzt unter ecovin.baden@t-online.de möglich.

Eiskalt

Ein beinharter Winter hält Deutschland im Griff. Auch in Baden sind die Temperaturen ordentlich gesunken, nachts und morgends muss man sich auf derzeit minus 8 Grad einstellen, örtlich kälter. Tagsüber reichen die Temperaturen bei Sonnenschein fast bis an die Null-Grad-Grenze, heute waren es bei strahlnder Sonne und kaltem Wind gemssene -2 Grad, die gefühlte Temperatur lag allerdings deutlich darunter.
Eisweinlese im Markgräflerland
Im Heitersheimer Weingut Zähringer wurde mit der Ernte eines Eisweines am 29. Dezember die diesjährige Weinlese endgültig abgeschlossen.
Um sechs Uhr morgends ernteten rund ein Dutzend MItarbeiter in der Heitersheimer Sonnhohle bei einer Temperatur von minus 8°C wurden knapp 600 kg Spätburgundertrauben, die noch im gefrorenen Zustand gepresst wurden.
Der Spätburgunder-Saft mit 140° Oechsle in Beerenauslese-Qualität wurde zur Gärung in Barrique-Holzfässer eingelagert.
Weinreporters Meinung zu den Ecowinnern 2008
Mario Scheuermann, weinjournalistischer Tausendsassa mit ungebremstem Veröffentlichungsdrang auf Blogs, per Twitter sowie in Zeitschriften und Büchern, publiziert auch seine Degustationsnotizen in Rundmails. Heute verteilte er an 1.262 Leser von „Weinreporters Degustationsnotizen“, was er von den Ecowinnern 2008 hält. Die strenge Nase des Weinfachmannes seziert auch die Siegerweine des Bio-Wettbewerbs kritisch, dennoch dominiert (verhaltenes) Lob.
Freuen darf sich in baden vor allem Johannes Hügle vom Gallushof in Teningen-Heimbach: Seinen 2007 Spätburgunder blanc de noir trocken (12 % Vol. Alkohol. 3.000 Flaschen. Plastikstöpsel. Preis: 3,30 Euro) begeistert den Hamburger geradezu:
Blasses, strohgelb mit einem leichten rötlichen Schimmer von Zwiebelschalen. Zarter Duft von roten Beeren. Am Gaumen ein wunderbar frischer, fruchtbetonter Wein, leicht bitzelnd von einem Hauch Kohlensäure, kleine Restsüsse. Ein perfekter Sommer-, Sonne- und Terrassenwein mit femininem Appeal. Also genau das, was heute gesucht wird und womit einige der grössten Weinvermarkter der Welt Erfolg in den jungen grossstädtischen Milieus haben. Wenn dieser Wein jetzt auch noch einen attraktiven Namen hätte und ein schickes Design, einen Schraubverschluss statt des ekligen Plastikstöpsels. Dazu dieser Preis! Das wär unschlagbar. 83/100
Badischer Weihnachts-Tipp: Rehrücken und Spätburgunder

Die Liste der typisch badischen Rezepte ist ziemlich lang und mittlerweile findet man auch im Internet ganz stattliche Zusammenstellungen. Wer noch auf der Suche nach einem Festtagsessen ist, der kann in einer der größten und – nach meiner Meinung auch besten – Rezepte-Websites, nämlich bei www.chefkoch.de gleich 77 badische Rezepte finden, die auch ausdrücklich als solche gekennzeichnet sind.
Der Tipp für Weihnachten: Rehrücken auf badische Art. Das Rezept unterscheidet sich nur wenig auch von gedruckten Anleitungen, wie sie in typisch badischen Kochbüchern zu finden sind. Ideal für all diejenigen, die vielleicht zum Weihnachtsfest in der Ferne weilen und heimatliche Erinnerungen beleben wollen.
Empfehlenswert dazu ist sicher ein badischer Spätburgunder, der in diesem Fall auch gerne einmal aus dem Barrique stammen darf.
Investieren in Bio-Weinbau?
Einigen Lesern ist vielleicht die Anzeige aufgefallen in der rechten Spalte. Sie steht aus gutem Grund auf der Ecovin-Baden-Seite, denn bei dem Betrieb handelt es sich um einen Ecovin-Betrieb in Südbaden. Anfragen von Interessenten werden über die Emailadresse invest@bestebioweine.de an den Betrieb weitergeleitet.
Bio-Lebensmittel. Warum sie wirklich gesünder sind. Von Dr. Andrea Flemmer
Bio-Lebensmittel. Worauf Sie wirklich achten müssen: Warum sie wirklich gesünder sind. Diese Antwort verspricht das Buch von Andrea Flemmer, das jetzt im Humboldt -Verlag erschienen ist. In dem rund 190 Seiten starken Buch geht es um Fragen wie:
– Wie erkenne ich Bio-Lebensmittel zweifelsfrei?
– Was sagt die Wissenschaft zu den gesundheitlichen Vorteilen von Bio-Lebensmitteln?
– Was erspare ich mir mit Bio-Lebensmitteln?
– Wie viel mehr dürfen Bio-Lebensmittel kosten?
– Welche Produkte darf man zur Not auch konventionell kaufen und bei welchen Lebensmitteln geht man besser keine Kompromisse ein?
Wertvoll ist das Büchlein auch durch detaillierte Informationen wie eine Liste derjenigen E-Nummern, die zwar auch in Bio-Lebensmitteln enthalten sein dürfen, von denen Experten aber abraten. Für 9,90 Euro erhält man einen praktischen Ratgeber und ein umfassendes Nachschlagewerk.
Weißer Glühwein
Auf bestebioweine.de gibts aktuell das passenden Rezept zum Nikolaus-Wochenende bzw. auch gleich für die ganze Adventszeit: Weißer Glühwein.
Die passenden Weißweine dazu gibt selbstverständlich bei den badischen ECOVIN-Betrieben. Sie sollten durchaus milder oder lieblich sein.
Die anderen Zutaten – in Bio-Qualität oder konventionell – dürften ebenfalls leicht zu bekommen sein. Wohl bekomms!
Badische ECOVIN-Winzer im Gault Millau 2009
Jedes Jahr werden sie mit Spannung erwartet, die renommierten Weinführer, die Prädikate und Auszeichnungen vergeben. Einer der bekanntesten Weinführer ist sicher Gault Millau, der auch für das Jahr 2009 wieder 900 Weinerzeuger und mehr als 7.000 Weine beurteilt.
Am besten abgeschnitten hat von den badischen ECOVIN-Betrieben das Bruchsaler Weingut Klumpp. Der als „Aufsteiger“ gekennzeichnete Betrieb von Ulrich und Markus Klumpp bekommt drei von fünf Trauben und ein Lob der Autoren:
„Was da an Saft und Kraft gekeltert wurde, spielt nach unserer Meinung sehr weit oben in Baden mit.“
Die Weine liegen zum größten Teil in der Preisklasse zwischen 12 und 16 Euro und erhalten 87 bis 90 Punkte.
Weitere ausgezeichnete Betriebe:
Hofgut Consequence, Vogtsburg-Bischoffingen: 1 Traube
„Schlüssige Weine mit Struktur und Persönlichkeit…“
Weingut Feuerstein, Heitersheim: 1 Traube
„Wir probierten eine erfreuliche und geschlossene Kollektion.“
Richard Schmidt, Eichstetten: 1 Traube
„Nachhaltige und finessenreiche Tropfen des Ecovin-Winzers faszinierten uns.“
Weingut Zähringer, Heitersheim: 1 Traube
„“Die Weine aus dem neuesten Jahrgang schließen an das bestehende Qualitätsstreben nahtlos an.“
Weitere empfehlenswerte Betriebe:
Weingut Dr. Benz – Kirchberghof, Winzergenossenschaft Haltingen, Weingut Harteneck, Weingut Vorgrimmler
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ECOVIN Baden ist der südlichste Regionalverband von Ecovin, dem Bundesverband Ökologischer Weinbau. Unter seinem Dach arbeiten rund 100 Mitgliedsbetriebe nach den Richtlinien des ökologischen Weinbaus.