Neuer Wein und Federweißer

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Auch 2019 startet vor dem offiziellen Beginn der Haupt-Weinlese die Ernte der frühen Rebsorten für Federweißen und neuen Wein in Baden. Während die Hauptlese für Anfang September erwartet wird, haben einige Betriebe bereits mit der Lese von Sorten wie Solaris begonnen. Austrieb, Blüte und Reifung erfolgen bei dieser Sorte sehr früh. Die Ansprüche dieser Reben sind verhältnismäßig gering, und so kann bereits Ende August / Anfang September ein vergleichsweise hohes Mostgewicht erreicht werden.

In der Mitgliederliste von ECOVIN Baden können Interessenten für neuen Biowein leicht den nächst gelegenen Betrieb ausfindig machen und sich dort nach dem neuen Wein erkundigen.

Hagel im Markgräflerland

Das Markgräflerland wurde auch in diesem Jahr von heftigen Gewittern heimgesuscht, die am vergangenen Sonntag auch von Hagel begleitet wurden. Viele Winzer entdeckten am Montag die Folgen – und die Schäden. Die Größe der Hagelkörner betrug teilweise mehr als fünf Zentimetern. Sie zerschlugen in wenigen Minuten einen Teil der Ernte, auf die Winzer für September gehofft hatten.

Betroffen war vor allem das Gebiet zwischen Müllheim und Staufen. Auch an Gebäuden und Autos wurden Schäden verzeichnet.

Entwicklungsstand der Reben

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Die Reben der ECOVIN-Erzeuger erfreuen sich dank der jüngsten Regenfälle guter Gesundheit. Trockenschäden sind wenige oder gar nicht vorhanden. Bleibt zu hoffen, dass die Winzer von Unwettern verschont bleiben und im September eine gute Ernte einfahren können.

Tüllinger Weinmarkt am 8. September

Beim Tüllinger Weinmarkt am 8. September werden auch wieder einige ECOVIN-Erzeuger aus dem Markgräflerland dabei sein, wie das Bioweingut Kaufmann. Den Weinmarkt im Lörracher Ortsteil Tüllingen gibt es schon seit mehr als zwei Jahrzehnten. Von 11 bis 19 Uhr werden nicht nur Markgräfler Weine, sondern auch kleine Gerichte angeboten.

Hitzewelle 2019 – weitgehend zum Vorteil der badischen Bioreben!

Die vergangene Hitzewelle war generell sehr positiv für die Entwicklung der Trauben in den Bioweinbergen der ECOVIN-Mitgliedsbetriebe. Das berichtet jetzt Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden.

Auf Teilflächen habe es dennoch teils große Probleme gegeben. So litten viele Junganlagen unter der Trockenheit und es wurde ersichtlich, dass vor allem die Feuchtigkeit im Untergrund, die in vielen Jahren durch Trockenphasen hinweg hilft, aufgebraucht war. In den letzten drei Tagen der großen Hitze sind darüber hinaus vielfach z.T. recht heftige Sonnenbrandschäden auf den Trauben und Beeren aufgetreten.
Die Niederschläge am letzten Wochenende waren nach seiner Auskunft ein Segen für die Bioreben in Baden. Leider haben die damit verbundenen Unwetter in einigen Bereichen Hagel mit entsprechenden Schädigungen der Reben mitgebracht.

Insgesamt erwarten die badischen Biowinzer nach Köpfers Auskunft eine mengenmässig durchschnittliche und damit für den Bedarf auch positive Ernte. Und sie hoffen, dass keine weiteren Kalamitäten diese Aussichten zunichte machen.

Genuss-Seminar am 9. August 2019

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Am 9. August findet im Weingut Zähringer in Heitersheim das Genuss-Seminar Boden schmeckt” statt. Als Partnerweingut des Bodenfruchtbarkeitsfonds widmet sich das Weingut Zähringer in Heitersheim regelmäßig dem Thema Boden in Erlebnis-und Genusseminaren.

Für die Veranstaltung am 9. August 2019  konnten als Referenten Mathias Forster, Geschäftsführer und Stiftungsrat der Bio-Stiftung CH, und Dr. Ulrich Hampl gewonnen werden.  In diesem Jahr steht zudem die gesamtgesellschaftliche Bedeutung der Bodenfruchtbarkeit im Fokus.

Das Programm umfasst unter anderem eine Weinbergswanderung, Vorträge und eine Weinprobe.

Kosten: Euro 45,00 pro Person(inclusive Weinprobe, Wasser & Speisen) Begrenzte Teilnehmerzahl: Anmeldung erforderlich unter Weingut Zähringer Tel.07634-50489-0 / Fax: 07634-504899-9 /info@weingut-zaehringer.de

Weitere Informationen zum Bodenfruchtbarkeitsfond finden Sie unter www.bodenfruchtbarkeit.bio

Das gesamte Programm kann hier als PDF heruntergeladen werden. 

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Erfolge für Piwi-Winzer beim bioweinpreis 2019

Bei der Prämierung der Bioweine für den bioweinpreis 2019 spielten die PIWI-Weine, also Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, eine besondere Rolle. Dies berichtet der Veranstalter Wine System AG in einer Pressemitteilung.

‚Bemerkenswert‘ sei die große Zahl der PIWI-Kandidaten für die Auszeichnungen gewesen: 103 der insgesamt 1103 eingereichten Positionen waren Bioweine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. Sie stammten aus acht verschiedenen Ländern und machten erstmals 10 Prozent der Verkostung aus. Zudem erzielten sie beachtliche Erfolge. So gehen allein sechs der insgesamt 68 vergebenen Großes-Gold-Medaillen an PIWI-Winzer.

PIWI-Weine erzielten 6-mal Großes Gold, 41-mal Gold, 45-mal Silber und 11 Empfehlungen. Die Pressemitteilung und alle Ergebnisse finden sich auf der Website des bioweinpreis

 

Bioweinpreis 2019: Sieger von ECOVIN Baden

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Beim 10. großen internationalen bioweinpreis erzielten auch Mitgliedsbetriebe von ECOVIN Baden zahlreiche Auszeichnungen. An insgesamt 10 Betriebe gingen 66 Auszeichungen. Die begehrte Auszeichnung ‚Großes Gold‘ ging zweimal an das Weingut Schneider-Pfefferle in Heitersheim, sowie je einmal an das Ökologische Weingut Lay (Ihringen) und Harteneck (Schliengen).

Wie schon in den Vorjahren sei die stilistische Bandbreite auch beim 10. internationalen bioweinpreis ‚enorm“ gewesen, so der Veranstalter. Die Juroren bewerteten nach der PAR®-Methode in Dreier-Teams und verteilten insgesamt 68 Mal Großes Gold, 22 dieser Auszeichnungen gingen nach Deutschland.

Mit 409 eingereichten Weinen war Deutschland das am stärksten vertretene Weinland beim internationalen bioweinpreis 2019, gefolgt von Österreich, Italien und Spanien. Deutsche Biowinzer erzielen 22-mal Großes Gold, 187-mal Gold, 171-mal Silber und 29 Empfehlungen.  Unter den deutschen Bioweinen sind es mit 12 Positionen erneut die Weißweine, die besonders stark an der Spitze vertreten sind. Zu den Klassenbesten in der Kategorie Rotwein gehören mit 97 Punkten der im Holz- und Barriquefass ausgebaute 2015er Merlot Reserve des badischen Weinguts Schneider-Pfefferle sowie der traditionell in Holz und Barrique gereifte 2017er Pinot Noir „Steihäckerle Handarbet“ des Weinguts Hubert Lay, ebenfalls aus Baden. Und auch zwei Roséweine schafften es mit je 97 Punkten ganz nach oben, darunter der 2018er “Lust auf Rosé” des badischen Weinguts Rieger – ebenfalls eine modern ausgebaute Cuvée aus dem Stahltank.

Hauptthema der Verkostung sei das Hitzejahr 2018 gewesen und die Maßnahmen im Weinkeller, das berichtet der Veranstalter Wein System AG. Die ganze Pressemitteilung ist hier auf der Website des bioweinpreis zu finden, die Ergebnisse finden sich hier.

ECOVIN-Weinabend mit den Besten Bioweinen Baden-Württemberg

Im Adelhaus können die Besten Bioweine Baden-Württemberg in einem vegetarischen Drei-Gänge-Menü verkostet werden.

Im Adelhaus können die Besten Bioweine Baden-Württemberg in einem vegetarischen Drei-Gänge-Menü verkostet werden.

Genussvoll zur Sache geht es am 9. Juli ab 19 Uhr im Restaurant Adelhaus. Der ECOVIN-Weinabend mit den Besten Bioweinen Baden-Württemberg umfasst ein vegetarisches Drei-Gänge-Biomenü mit begleitenden Weinen. Inklusive der sieben prämierten Besten Bioweine Baden-Württemberg zum Menü, Wasser und Kaffee beträgt der Beitrag 45 €. Anmeldung im Adelhaus, Adelhauserstr. 29-31, Freiburg und unter info@ecovin-baden.de.

Fahrrad-Exkursion in die Freiburger Bio-Weinberge

„Farming for future” heißt die Veranstaltung, die der Freiburger Bio-Winzer Andreas Dilger im Rahmen der Freiburger Agrikulturwochen am 7. Juli 2019 anbietet. Der Mitinitiator der Agrikulturwochen zeigt seinen Besuchern, welche Bedeutung robuste, also pilzwiderstandsfähige Rebsorten für den Bioweinbau haben. Dilger gilt als Pionier im Anbau von Piwi-Sorten und verwendet für seine Weine ausschließlich robuste Sorten.

Die Fahrrad-Exkursion in die Weinberge mit Verkostung startet um 14 Uhr am Weingut Dilger in der Urachstraße 3 in Freiburg und führt in die biologisch bewirtschafteten Rebflächen von Andreas Dilger in St. Georgen. Für Interessenten in Freiburg ist diese Rad-Exkursion eine gute Möglichkeit, auf kurzen Wegen den Bioweinbau in der Umgebung kennen zu lernen.