Studienreise nach Georgien: Anmeldefrist verlängert

Die Anmeldefrist für die Studienreise von Ecovin Baden nach Georgien wurde jetzt auf den 20. Januar 2015 verlängert. Grund dafür ist nach Paulin Köpfers Informationen nicht etwa ein zu geringes Interesse: Die meisten Plätze sind bereits belegt. Darüberhinaus gibt es einige mündliche Zusagen, die aber noch nicht fixiert sind. Und schließlich stehen die Zeichen gut, dass die angepeilte Teilnehmerzahl von 15 noch übertroffen werden kann, was den Veranstaltern mehr finanzielle Sicherheit gibt.

Für all diejenigen, die sich bereits in dem früheren Beitrag ECOVIN Studienreise Georgien vom 11. bis 21. August 2015 informiert haben und die Fakten im downloadbaren PDF nachgelesen haben, hat Paulin Köpfer hier noch ein paar Fragen beantwortet.

Warum führt die Studienreise ausgerechnet nach Georgien?

Paulin Köpfer: „Ich war zufällig vor ein paar Jahren in Georgien, weil ich von Freunden eingeladen wurde. Ich habe von der Hauptstadt Tbilissi etliche Exkursionen ins ganze Land unternommen und war sofort begeistert: von den Menschen, der Kultur, dem Handwerk und natürlich vom Weinbau. Ich konnte ein paar Themen recherchieren und habe dabei unter anderem einen von drei Handwerkern kennengelernt, die die riesigen Tongefäße für den Wein herstellen.

Was kann man als Teilnehmer – egal ob Biowinzer oder Laie – lernen?

Paulin Köpfer: Die Georgier beherrschen den Ausbau ihrer Weine in den Tongefäßen ohne jegliche Zusätze, das ist eine sehr natürliche Weinbereitung. Auch werden hier sehr alte Rebsorten gepflegt, die bei uns nicht bekannt sind. Und natürlich kann man Georgien mit seiner reichen Kultur auch als Wiege des Weinbaus bezeichnen. Sehr beeindruckend ist auch die Lebens- und Genussfreudigkeit der Georgier, die wir kennenlernen werden.

Werden sich daraus dauerhafte Beziehungen entwickeln und weitere Reisen folgen?

Paulin Köpfer: Das ist noch offen, aber die bestehenden Kontakte werden auf jeden Fall weiter gepflegt werden. Vielleicht erreichen wir auch, dass sich künftig junge Winzer in ihren ersten Auslandsaufenthalten nicht automatisch Regionen wie Neuseeland, Kalifornien oder Australien zuwenden, sondern auch Georgien. Dort gibt es zwar nicht viel zu verdienen, aber viel zu lernen.