Dreifach prämiert: Weingut Daniel Feuerstein

Daniel Feuerstein

Bei der Prämierung der Besten Bioweine Baden-Württemberg gab es viele strahlende Sieger. Zwei durften sich allerdings ganz besonders freuen: Daniel Feuerstein aus Heitersheim im Markgräflerland erhielt gleich drei Urkunden für drei ausgezeichnete Bioweine aus seinem Weingut: für seinen 2015er Gutedel Kabinett trocken, den 2015er Muskateller Kabinett trocken und den 2013er Regent Rotwein trocken.

Ebenso gut hat mit drei Auszeichnungen nur noch das Schlossgut Hohenbeilstein in Württemberg abgeschnitten.

Weine aussuchen bei den Besten Bioweinen Baden-Württemberg 2016

Die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2016

Die Prämierung der Besten Bioweine Baden-Württemberg ist abgeschlossen, die Urkunden sind verteilt, die Biowinzer zufrieden. Wer jetzt noch nach den Ergebnissen sucht und sich vielleicht „seinen” Weine nach seinen eigenen Vorlieben aussuchen möchte, der geht am besten direkt zur Website www.biobest-suedwest.de.

Dort sind alle Weine von den Erzeugern beschrieben, die Flaschenbilder stehen dabei und manchmal auch weiterführende Informationen wie Analysewerte oder Essensempfehlungen.

Natürlich fehlt auch der Link zur jeweiligen Website des Bio-Weingutes nicht, wo man in der Regel die ausgewählten direkt online kaufen kann.

Die beliebteste Kategorie bei den Besuchern ist (derzeit noch) die Kategorie leichte Weißweine, passend zur Jahreszeit. Das passt zu einer aktuellen Meldung des Deutschen Wein-Institutes (DWI): Demnach hat bis 2008 die Rotweinrebfläche in Deutschland stetig zugenommen, seitdem geht sie kontinuierlich leicht zurück. Auf Basis von Erhebungen des Statistischen Bundesamtes teilt das DWI nun mit, der Anbau weißer Rebsorten sei bis 2015 wieder um rund 2.000 Hektar auf 67.074 Hektar angewachsen. Dies entspricht 65,4 Prozent der bundesweiten Gesamtrebfläche von 102.543 Hektar. Der Anteil roter Rebsorten belief sich entsprechend auf 34,6 Prozent, bzw. 35.469 Hektar.

Der Anteil der Bio-Weinbaufläche ist natürlich viel geringer, die Wahl der Rebsorten geschieht bei den Biowinzern zudem auch teilweise nach anderen Gesichtspunkten. So spielen Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (PIWI) hier eine wichtige Rolle. Ihnen ist bei den Besten Bioweinen Baden-Württemberg auch eine eigene Kategorie gewidmet.

Die „Besten Bioweine Baden und Württemberg” 2016

Landesweit prämiert: Weine aus allen ökologischen Anbauverbänden – Hohes Niveau der angestellten Weine in allen Regionen

Für die Pressevertreter: Hier können Sie aber neben dieser Fassung auch ###_regionaliserte_Fassungen_### mit den Zahlen für Ihre Region herunterladen:

ÜBERREGIONAL: http://www.ecovin-baden.de/pdf/160520_bbb_erg_allg_02.pdf
KAISERSTUHL: http://www.ecovin-baden.de/pdf/160520_bbb_erg_kst_01.pdf
MARKGRÄFLERLAND: http://www.ecovin-baden.de/pdf/160520_bbb_erg_ml_01.pdf
KRAICHGAU: http://www.ecovin-baden.de/pdf/160520_bbb_erg_krg_01.pdf
WÜRTTEMBERG: http://www.ecovin-baden.de/pdf/160520_bbb_erg_wue_01.pdf

WEBSITE DER BESTEN BIOWEINE BADEN-WÜRTTEMBERG 2016: http://biobest-suedwest.de
DOWNLOAD SIEGERLISTE ALS PDF: http://www.biobest-suedwest.de/pdf/Siegerweine2016.pdf

FREIBURG. 26 Siegerweine der Bio-Prämierung bekommen in diesem Jahr eine neue Bühne: Erstmals werden die Sieger in einer lockeren Runde nach der ECOVIN-Präsentation vorgestellt. Rund 250 Bio-Weine und Sekte hatte die fachkundige Jury verkostet. Bei den Sieger-Regionen waren Kaiserstuhl und Markgräflerland fast gleichauf an der Spitze.

Aus dem Markgräflerland kamen die meisten Siegerweine: Neun Bioweine von fünf verschiedenen Betrieben. Fast gleichauf liegt der Kaiserstuhl mit acht prämierten Weinen. Dafür kommen von hier die meisten prämierten Betriebe, nämlich sechs. Doppel- und Dreifach-Prämierungen der besten Weingüter machen das möglich. Gleich danach kommen die Württemberger, mit jeweils zwei ausgezeichneten Betrieben und vier Siegerweinen aus den Regionen Remstal und Unterland. Aus dem Kraichgau wurde ein Betrieb ausgezeichnet. Vertreten waren Bio-Betriebe von ECOVIN, Bioland und Demeter aus Baden und Württemberg.

Die Fachjury lobte das durchgängig hohe Niveau der angestellten Weine und die regionale Ausgeglichenheit. Ausnahmen gab es dennoch, und zwar positive: Das Weingut Feuerstein (Heitersheim) und das Schlossgut Hohenbeilstein (Beilstein) platzierten jeweils gleich drei Siegerweine in der Bestenauswahl. Mit jeweils zwei Weinen vertreten sind die Weingüter Abril (Vogtsburg-Bischoffingen), Rieger (Buggingen-Betberg), Ruesch (Buggingen) und Schaffner (Bötzingen) aus Baden sowie Heid (Fellbach) und Doreas (Remshalden) aus Württemberg. Jeweils einen Wein in die Bestenauswahl brachten die Betriebe Schmidt (Eichstetten), Stutz (Heilbronn), Köpfer (Staufen-Grunern), Rinklin (Eichstetten), Trautwein (Bahlingen), Zähringer (Heitersheim), die Winzergenossenschaft Jechtingen-Amoltern und Kuckuckshof (Karlsbad).

Prämiert wurden die Weine in Kategorien, die sich nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs richten: vom Aperitif mit Sekt und Secco über Vorspeisen und verschiedene Hauptgänge (Weiß- und Rotweine) bis zum Dessert (edelsüße Weine). Eine Sonderkategorie widmet sich den Weinen aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, die den Biowinzern wegen ihres umweltfreundlichen Anbaus besonders am Herzen liegt. Hier wurden sechs Weine ausgezeichnet.

Eine unabhängige Jury aus Fachleuten der Weinwirtschaft, Fachhändlern, Gastronomen und Weinfachjournalisten hat am 3. Mai 2016 in Freiburg knapp 250 württembergische und badische Weine aus biologischem Anbau verkostet.

Vorgestellt werden die Siegerweine erstmals auf eigener Bühne: Direkt im Anschluss an die zweijährlich stattfindende ECOVIN-Präsentation im Historischen Kaufhaus können die prämierten Bioweine bei freiem Eintritt im Innenhof verkostet werden. Der Landtagsabgeordnete Patrick Rapp überreicht die Urkunden, anschließend wird bei Musik von DJ Titus bis 23 Uhr gefeiert nach dem Motto „Bio trifft Beats”.

Die 20. ECOVIN-Präsentation im Historischen Kaufhaus zeigt zuvor mit 30 Betrieben und fast 300 Bioweinen wieder die breite Palette guter Bioweine aus dem Land im Historischen Kaufhaus. Im 25. Jahr seines Bestehens blickt man beim ECOVIN-Regionalverband auch auf zahlreiche Erfolge zurück, die sich nicht zuletzt in der stetig gewachsenen Qualität der Bioweine bemerkbar macht: „Ein entscheidendes Ergebnis der biologischen Arbeitsweise in Rebberg und Keller ist das hohe Geschmackspotential der so gewonnen Weine”, betont Paulin Köpfer, der seit ebenfalls 25 Jahren auch Vorsitzender des Regionalverbands ist.