Verstärkung für den Beratungsdienst Ökologischer Weinbau

Der Beratungsdienst Ökologischer Weinbau (BÖW) wird ab dem 1. August durch die 28jährige Charlotte Schoch unterstützt werden. Dies teilte der Beratungsdienst nun mit. Demnach hatte der BÖW in den vergangenen Jahren eine starke Entwicklung, die Fläche der betreuten Mitglieder sei auf gut 1400 ha angewachsen. Im vergangenen Jahr wurde beim Ministerium einen Antrag auf Erhöhung der Beraterstelle um 0,5 auf 2,5 Stellen beantragt, was nun bewilligt wurde. Charlotte Schoch hat den Bachelor of Science Weinbau und Oenologie und wird zum 1. August das bisherige reine „Männerteam“ verstärken.

Einführungskurs 2014

Zu den erfolgreichsten Veranstaltungen von ECOVIN Baden gehört der Einführungskurs biologischer Weinbau. Der nächste Kurs findet in Zusammenarbeit von ECOVIN, dem Beratungsdienst für ökologischen Weinbau und dem Bildungshaus Kloster St. Ulrich vom 13. bis 17. Januar 2014 in St. Ulrich statt. Der Kurs ist für alle interessierten Winzerinnen und Winzer, Mitglieder von ECOVIN und / oder dem Beratungsdienst erhalten eine Reduktion der Seminargebühren.

Anmeldung bis 13. Dezember 2013 unter info@Bildungshaus-Kloster-St-Ulrich.de

Jahresbericht der Bioweinbau-Berater

Matthias Wolff und seine Mitarbeiter beim Beratungsdienst Ökologischer Weinbau am Freiburger Weinbauinstitut haben jetzt ihren Jahresbericht 2012 vorgestellt. Die Zahl der Mitglieder hat demnach leicht abgenommen von 215 auf 198 Mitglieder. Außerdem wird akribisch aufgelistet, was welcher Berater mit welchem Zeitaufwand geleistet hat.

Auch wenn sich die Arbeiten ziemlich gleichmäßig auf verschiedene Schultern verteilen, sind doch Arbeitsschwerpunkte erkennbar: Bei Matthias Wolff stehen mit einem Anteil von 26 Prozent der Arbeitzeits die Gruppenberatungen / Begehungsrunden im Vordergrund. Bei Johannes Hügle sind es die Betriebsbesuche inklusive Gruppenberatung und Weiterbildungen / Fortbildungen. Und bei Michael Baumann nehmen Gruppenveranstaltungen /Exkusrionen den meisten Raum ein.

Aufgelistet sind auch die Fortbildungen, die die Berater selbst genutzt haben, von Fragen des Ökoweinbaus bis hin zum Coaching.

Aus dem abschließenden Punkt Schwerpunkte und Ausblick:

Schwerpunkt der Beratung wird weiterhin die Gruppenberatung in Form von Rebbe- gehungen sein. Die Zahl der Gruppen wird auf 23 erhöht werden. Bei den vielen Neumitgliedern (Umstellungsbetriebe) wird die eine oder andere Zusatzberatung vor Ort nötig sein werden.
Einzelbetriebsberatung wird sich weiterhin auf Umstellungsberatung konzentrieren und auf die Probleme in der Kellerwirtschaft, Pflanzenschutz und Pflanzenernäh- rung.