Was machen die Bio-Reben?

Keine einfache Frage. Ihr widmet sich seinen lieben langen Arbeitstag lang der Berater für ökologischen Weinbau Matthias Wolff. In regelmäßigen Begehungsrunden werden in allen baden-württembergischen Regionen die Reben in Augenschein genommen.

Besonders turbulent wird es, wenn wie in den letzten Tagen Niederschläge und hohe Temperaturen die Ausbreitung von Pilzkrankheiten fördern. Aber keine Sorge, aktuell gibt es eine (immer nur vorläufige) Entwarnung:

„In fast allen Regionen sehen die Anlagen gut aus, bis auf sehr wenige Ausnahmen konnte die Peronospora bis jetzt gut in Schach gehalten werden“, berichtet Wolff. Auch die Wasserversorgung der Rebbestände scheint gut zu sein und mittlerweile dürfte fast überall das Rebstadium „Traubenschluss“ erreicht sein.

Schönes Wetter?

Seit Wochen wird Baden von einer Hitzewelle heimgesucht, die allmählich schon mit dem Jahrhundertsommer 2003 verglichen wird. Damals freuten sich die Biowinzer über die Grundlage für anspruchsvolle Weine. Jetzt sehen sie die Wetterentwicklung mancherorts auch mit Sorge: Niederschläge und Schwüle begünstigen die Ausbreitung von Pilzkrankheiten. Gut, dass es den Beratungsdienst Ökologischen Weinbau gibt, der jetzt nicht nur durch die Begehungsrunden vor Ort alle Hände voll zu tun hat.

Weinlieferung nach Riga

Immer wieder kommen unverhoffte Anfragen nach ECOVIN-Weinen. Heute morgen in der Post: Eine Anfrage nach den Weinen des ECOVIN-Erzeugers Köpfer. Nach Riga, der Hauptstadt Lettlands, soll es dieses Mal gehen.

Der Weinkunde Köpfers war zuvor in Syrien und hatte seinen Wein von Deutschland nach Damaskus bringen lassen. Dieses Mal sollte nach einem Umzug der Biowein direkt nach Osteuropa versandt werden. Für weltläufige Winzer kein Problem…