Archiv der Kategorie 'Pressemitteilungen'

ECOVIN Präsentation am 15. Mai: Bioweine im Jubiläumsjahr

Montag, den 10. Mai 2010

16. ECOVIN-Präsentation am 15. Mai in Freiburg – 26 prämierte Spitzenweine plus weitere 200 Bioweine und Sekte aus Baden

FREIBURG. Im ECOVIN-Jubiläumsjahr zum 25jährigen Bestehen lassen auch die badischen Biowinzer die Korken knallen: Bei der 16. ECOVIN-Präsentation Baden am 15. Mai im Historischen Kaufhaus in Freiburg werden nicht nur die 26 prämierten Besten Badischen Bioweine des Jahres 2010 vorgestellt. Weitere rund 250 Bioweine und Sekte aus Baden stehen zur Verkostung bereit und auch Winzerkollegen aus allen deutschen Anbaugebieten ergänzen das Weinangebot.

Verkostet werden kann all das für den Eintrittspreis von nur neun Euro in der Zeit von 14 bis 22 Uhr im Historischen Kaufhaus. Ergänzt wird die Palette badischer Bioweine durch die Weine der Gäste aus den anderen Anbauregionen und durch eine Sonderpräsentation mit 43 Weinen von neuen, pilzwiderstandsfähigen Rebsorten im Foyer, vorgestellt von der Arbeitsgemeinschaft Piwi International.

Verkosten, Schlendern und der Plausch mit den Biowinzern im Kaisersaal werden abgerundet durch Sonderverkostungen im Rokokosaal, die das Slow Food Convivium Freiburg organisiert. Den Auftakt macht um 15 Uhr die von der ehemaligen Badischen Weinkönigin Julia Fellmann geführte Weinprobe der Besten Badischen Bioweine 2010 (Eintritt 8 Euro). Weitere Sonderverkostungen kombinieren genussvoll Schinken und Wein (17 Uhr, Eintritt 10 Euro), Spargel und Wein (19 Uhr, Eintritt 12 Euro) sowie Käse und Wein (21 Uhr, Eintritt 10 Euro). Passend zu den Bioweinen stammen auch die weiteren Zutaten aus biologischer Erzeugung.

Eröffnet wird die Veranstaltung um 14 Uhr durch den Weinsachverständigen Otto Geisel. Ein Grußwort der Stadt Freiburg wird der Erste Bürgermeister Otto Neideck sprechen. An das ECOVIN-Jubiläum unter dem Motto „ECOVIN blüht auf” knüpft Lotte Pfeffer-Müller vom ECOVIN-Bundesverband an. Schließlich stammen etliche Pioniere des Bioweinbaus aus Baden und haben seit 1979 an den Entwicklungen der ECOVIN-Richtlinien mitgearbeitet. Weitere Grußworte werden von den Vertretern des Bioland-Verbandes und des Badischen Weinbauverbandes erwartet.

Zum Auftakt gehören auch wieder die Urkundenverleihungen für die hier erstmals öffentlich vor-gestellten Siegerweine der Weinprämierung. Die 26 Besten Badischen Bioweine 2010, die von einer unabhängigen Jury nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs prämiert wurden, stammen in diesem Jahr zum größten Teil aus dem Markgräflerland, wo sieben Winzer für 14 angestellte Weine ausgezeichnet wurden. Neun Weine kommen von vier Betrieben am Kaiserstuhl, ein Breisgauer Biowinzer stellt ebenfalls drei der Siegerweine.

Die 16. ECOVIN-Präsentation findet am 15. Mai in Freiburg statt

Donnerstag, den 25. März 2010

Jubiläumsprogramm mit der Bestenauswahl – Weine aus allen deutschen Anbaugebieten und die Besten Badischen Bioweine 2010

FREIBURG. ECOVIN feiert, und der ECOVIN-Regionalverband feiert mit: Bei der 16. ECOVIN-Präsentation Baden am 15. Mai im Historischen Kaufhaus in Freiburg dreht sich wieder alles rund um das Thema Genuss. Die breite Palette von mehr als 200 Bioweinen von rund 30 ECOVIN- und Bioland-Erzeugern, die Besten Badischen Bioweine 2010, ausgewählte Biowinzer aus allen deutschen Anbaugebieten und natürlich das von Slow Food gestaltete Programm mit den Sonderverkostungen sorgen für biologisch-köstliche Vielfalt.

„ECOVIN blüht auf” heißt das Motto, dass der Bundesverband anlässlich des 25jährigen Bestehens ausgerufen hat, und das auch in Baden mit Aktionstagen am 1. Mai und am 2. Oktober gefeiert wird. Schließlich haben auch und gerade in Baden Pioniere des Bioweinbaus seit 1979 an den Entwicklungen der ECOVIN-Richtlinien mitgearbeitet.

Im Mittelpunkt der ECOVIN-Präsentation Baden stehen freilich einmal mehr die Bioweine der Region: Die über 300 Weine und Sekte, die mehr als 30 ECOVIN- und Bioland-Erzeuger zur Verkostung bereit stellen. Aber auch die mehr als 20 Besten Badischen Bioweine 2010, die von einer unabhängigen Jury nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs prämiert wurden. Und nicht zuletzt die Weine der Biowinzer aus den anderen Anbauregionen, die als Gäste zum Jubiläum eingeladen wurden. Im Foyer gibt es eine Sonderpräsentation mit Weinen von neuen, pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, vorgestellt von der Arbeitsgemeinschaft Piwi International.

Die Verkostung aller Weine ist im Eintrittspreis von 9 Euro enthalten. Von 14 bis 22 Uhr wird die ECOVIN-Präsentation Baden im Kaisersaal ergänzt durch Proben und Sonderverkostungen im Rokokosaal, die das Slow Food Convivium Freiburg organisiert hat: die von der ehemaligen Badischen Weinkönigin geführte Weinprobe der Besten Badischen Bioweine 2010 (15 Uhr) sowie die Sonderverkostungen Wein und Käse (17 Uhr), Wein und Spargel (19 Uhr), Wein und Schinken (21 Uhr). Passend zu den Bioweinen sind auch die weiteren Zutaten aus biologischer Erzeugung.

Eröffnet wird die 16. ECOVIN-Präsentation um 14 Uhr mit den Grußworten des Gastronomen und Weinsachverständigen Otto Geisel, von Vertretern des ECOVIN-Bundesverbandes, des Bioland-Verbandes, des Badischen Weinbauverbandes und Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik von der Stadt Freiburg. Im Anschluss an die Eröffnung werden die Urkunden der Prämierung der Besten Badischen Bioweine 2010 an die Biowinzer verteilt.

Badische Bioweine – Feiern mit Freunden

Donnerstag, den 18. Februar 2010

Die 16. ECOVIN-Präsentation Baden findet im Jubiläumsjahr statt – Zur Präsentation am 15. Mai in Freiburg kommen viele Gäste aus anderen Regionen

FREIBURG. Die ECOVIN Präsentation Baden mit der Vorstellung der Besten Badischen Bioweine 2010 ist auch in diesem Jahr die regionale Hauptveranstaltung der badischen Biowinzer. Einen besonderen Stellenwert erhält sie 2010 durch das 25jährige Bestehen des Bundesverbandes, das auch in Freiburg gefeiert wird: Neben den Bioland-Winzern, den langjährigen Kooperationspartnern der Präsentation, stellen erstmals Vertreter anderer ECOVIN Regionalverbände im Historischen Kaufhaus ihre Bioweine vor.

„ECOVIN blüht auf” – so lautet das Motto zum Jubiläum und auch für den Aktionstag in Baden am 1. Mai. Am 15. Mai geht es zwar in erster Linie um die rund 200 Bioweine von den rund 25 badischen Betrieben. Doch mit den Gästen aus den Regionen Mosel, Rheingau, Rheinhessen, Franken und Württemberg macht man auf den Ursprung des Bioweinbau-Verbands aufmerksam. Auch die Pionierbetriebe des Bioweinbaus sollen hier präsent sein.

Im Blickpunkt stehen die Besten Badischen Bioweine 2010, die bereits am 3. Mai von einer fachkundigen Jury verkostet und prämiert werden. Ausgewählt werden die Weine in Kategorien, die nach ihrer Eignung zu bestimmten Speisen eingeteilt wurden. Die Weinexperten beurteilen die Bioweine also aus Sicht der Verbraucher: Welcher Wein passt am besten zu welchen Speisen? Im Vorjahr prämierte die Jury 24 Bioweine und Sekte in sieben Kategorien. Die Verkostung aller Weine ist im Eintrittspreis von neun Euro enthalten.

Speziell den Siegerweinen dieser Verkostung widmet sich die Hauptveranstaltung des Rahmenprogramms, für das die Mitglieder des SlowFood Convivums Freiburg verantwortlich zeichnen. Die ehemalige Badischen Weinkönigin Julia Fellmann führt durch diese sachkundige Verkostung und Präsentation der Siegerweine. Diese und drei weitere Verkostungen, bei denen es um die Kombination von Produktproben und den passenden Bioweinen geht, finden während der Bioweinmesse im Rokokosaal statt.

Auch Piwi International, die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten, ist mit einem Sonderstand dabei, an dem die Weine aus pilzfesten Rebsorten verkostet werden können. Ihnen ist bei den Besten Badischen Bioweinen 2010 eine eigene Kategorie gewidmet. Zusammen mit dieser Sonderpräsentation wollen die badischen Biowinzer den Verbrauchern diese Rebsorten näher bringen, die eine besonders umweltfreundliche Bewirtschaftung ermöglichen.

Die Präsentation, die um 14 Uhr im Beisein von Vertretern des ECOVIN Bundesverbands und des Bioland-Landesverbandes eröffnet wird, bietet bis 22 Uhr die Möglichkeit zum Verkosten der Bioweine sowie dem Kennenlernen der Biowinzer und der 25jährigen Geschichte von ECOVIN.

Bioweinpreis 2010: Badische ECOVIN-Weine holen Preise

Montag, den 25. Januar 2010

Beim Internationalen Bioweinpreis 2010: 33 Weine von 7 ECOVIN-Erzeugern wurden ausgezeichnet

FREIBURG. Gut angefangen hat das Jahr 2010 für die badischen ECOVIN-Erzeuger: 33 Weine von sieben Erzeugern des ECOVIN-Regionalverbands Baden erhielten eine Auszeichnung beim Internationalen Bioweinpreis 2010. Bei insgesamt 411 angestellten Weinen des erstmals von Martin Darting, WINE Systems und der DLG Testservice GmbH veranstalteten Verkostung waren die Badener damit sehr erfolgreich.

Vom Kaiserstuhl, aus dem Markgräflerland, dem Breisgau und aus Tauberfranken kommen die ausgezeichneten ECOVIN-Betriebe. Mit insgesamt acht positiven Bewertungen führt das Heitersheimer Weingut Zähringer die Ergebnisliste der badischen ECOVIN-Erzeuger bei dieser Verkostung an: Gleich vier Mal gab es Gold für die Zähringer-Weißweine, bei den Rotweinen kamen zwei Silber-Medaillen und zwei Empfehlungen hinzu.

„Großes Gold”, die höchste Auszeichnung gab es für die Badener nur einmal: Thomas Harteneck aus Schliengen erhielt diese Bewertung für seinen Grauburgunder-Sekt 2007 MAXIME Pinot Brut. In der Kategorie Rotwein erreichte sein Spätburgunder Hellberg noch eine Auszeichnung in Silber, außerdem gab es hier zwei Empfehlungen. In der Kategorie Weißwein kamen zwei weitere Silbermedaillen und zwei Empfehlungen hinzu. Ebenfalls aus dem Markgräflerland kommen die beiden Weine des Weingutes Mißbach, die eine Silbermedaille und eine Empfehlung der 18köpfigen Fachjury erhielten.

Gut vertreten waren auch die Weine aus dem Kaiserstuhl bei dieser Verkostung: Die Bioweine der Winzer vom Silberberg erhielten gleich drei Silbermedaillen (zwei Rotweine, ein Weißwein), zwei weitere Empfehlungen gab es für Rotweine. Damit zeigten die Bio-Erzeuger der Bahlinger Winzergenossenschaft, dass auch WG-Weine in Bioqualität neben internationaler Konkurrenz bestehen können. Klaus Vorgrimmler vom Tuniberg erhielt für seine Rotweine einmal Gold und eine Empfehlung, sowie einmal Silber für einen Weißwein.

Das Weingut Geier aus Tauberfranken wurde ebenfalls für seine Rotweine (zweimal Silber, eine Empfehlung) und Roséweine (eine Empfehlung) ausgezeichnet, das Weingut Dr. Benz erhielt für zwei Rotweine Empfehlungen.

Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden, sieht in dem guten Abschneiden einen Beleg dafür, dass die badischen Bioweine auch auf internationaler Ebene Format zeigen. Martin Darting, Verkostungsleiter des Bioweinpreises, resümiert, dass badischer Pinot, Weiß- und Grauburgunder „Jahr für Jahr verlässlichen Genuss auf höchstem Niveau” bieten. Aus den Verkostungsergebnissen lasse sich acuh erkennen, dass auch internationale Rotweinstile und die Kunst der Cuvée überdurchschnittlich gut beherrscht werden.

„Fleiß und vinologisches Know How lassen Weine entstehen, die von regionaler Wiedererkennung und von internationaler Akzeptanz geprägt sind”, urteilte er nach der Verkostung. Die Innovation Bio-Badens sieht er vor allem in den interspezifischen Sorten, die auch zunehmend Einzug in die oberen Riegen der Prämierung hielten: „Ihre vermehrte Verbreitung zeugt von verantwortungsvollem Umgang mit lokalen Ressourcen und Freude an der Entdeckung neuer Herausforderungen.”

Die Ergebnisliste der badischen ECOVIN-Erzeuger gibt’s hier als PDF:
http://www.ecovin-baden.de/pdf/bioweinpreis2010.pdf

2010: Biowein-Prämierung, Messen und Aktionstage

Montag, den 18. Januar 2010

ECOVIN-Präsentation 2008

2010 wieder im Programm: Die ECOVIN-Präsentation in Freiburg

Programm im ECOVIN-Jubiläumsjahr – 25 Jahre ECOVIN: Aktionstage unter dem Motto „ECOVIN blüht auf“
Diese Pressemitteilung können Sie zusammen mit der Terminübersicht 2010 hier herunterladen. Die Jahresübersicht 2010 finden Sie auf unseren Internetseiten hier.

FREIBURG. ECOVIN feiert: 25 Jahre besteht der Bundesverband Ökologischer Weinbau jetzt, das wird auch im Regionalverband Baden gefeiert. „ECOVIN blüht auf“ heißt das Motto zweier Aktionstage im Frühjahr und im Herbst, die das Veranstaltungsprogramm abrunden. Höhepunkt bleibt einmal mehr die Prämierung der Besten Badischen Bioweine 2010 und die ECVIN-Präsentation am 15. Mai im Historischen Kaufhaus in Freiburg.

Stolz sind die Biowinzer aus Baden zuallererst auf die Qualität ihrer Weine, die sie auch in diesem Jahr bei drei großen Weinmessen mit Gemeinschaftsständen vorstellen. Die BioFach-Messe in Nürnberg (17. bis 20. Februar) bildet den Auftakt, hier sind aus Baden die Weingüter Dr. Benz (Kenzingen-Bombach), Harteneck (Schliengen), Missbach (Ebringen) und Zähringer (Heitersheim) vertreten. Auch bei der ProWein in Düsseldorf (21. bis 23. März) stehen die Bioweine im Fokus und im Vergleich zu den konventionellen Weinen, den gerade die Badener nicht zu scheuen brauchen. Außer dem Hofgut Consequence (Vogtsburg-Bischoffingen), Harteneck (Schliengen) und Klumpp (Bruchsal) ist auch das Weingut Zähringer (Heitersheim) am ECOVIN-Gemeinschaftsstand mit dabei. Bei der Badischen Weinmesse in Offenburg (8. und 9. Mai) sind neben dem Fachpublikum vor allem die Verbraucher stark vertreten.

Besonderes Augenmerk richten die badischen ECOVIN-Erzeuger in diesem Jahr aber auf die Veranstaltungen zum 25jährigen Bestehen von ECOVIN: „Das ist auch für uns ein Grund mit besonderen Aktivitäten aufzuwarten“, berichtet Paulin Köpfer, der Vorsitzende des ECOVIN-Regionalverbands Baden. „Im Vordergrund steht die ECOVIN-Präsentation Baden am 15. Mai in Freiburg, bei der sich auch „Gäste“ aus anderen deutschen Weinbaugebieten als Aussteller mit ihren Bioweinen präsentieren werden,“ so Köpfer. Vorgestellt werden hier auch die prämierten Besten Badischen Bioweine 2010.

Besonders freuen sich die Biowinzer schon jetzt auf die zwei Aktionstage am 1. Mai und am 2. Oktober unter dem Motto „ECOVIN blüht auf“, zu denen Weinfreunde und Kunden überregional, aber eben auch in Baden auf die Biogüter eingeladen sind. Führungen in den Bio-Weinbergen und in den Kellern sollen den Besuchern einen Einblick vermitteln, natürlich soll auch der Weingenuss dabei eine wichtige Rolle spielen.

Doch auch bei anderen regionalen Veranstaltungen kann man die badischen Bioweine der ECOVIN-Erzeuger kennen lernen: Beim Müllheimer Weinmarkt (23. April) sind zum Beispiel auch alle ECOVIN-Betriebe aus dem Markgräflerland vertreten. Zahlreiche Besucher finden auch den Weg zu den ECOVIN-Winzern, die am Gemeinschaftsstand auf der Freiburger Plaza Culinaria (5. bis 7. November) vertreten sind.

Freiburger Bio-Winzer setzt ausschließlich auf Piwis

Freitag, den 16. Oktober 2009

Bio-Weingut mitten in der Breisgau-Metropole – Andreas Dilger: Durch pilzfeste Rebsorten fast kein Spritzmittel-Einsatz mehr

FREIBURG. Der Standort des Weingutes ist ebenso exklusiv wie die hier erzeugten Weine: Bio-Winzer Andreas Dilger hat sich beim alten Freiburger Straßenbahndepot niedergelassen – mitten in der Wiehre. Seit Jahren setzt der ECOVIN-Erzeuger ganz auf neue, pilzwiderstandsfähige Rebsorten (Piwi). In diesem Herbst ist sein Betrieb zu 100 Prozent auf „Piwis” umgestellt.

Vermuten würde ihn hier niemand, und doch würde er nirgends besser hinpassen als hierhin: Das historische Straßenbahndepot der Freiburger Verkehrsbetriebe liegt mitten in der Wiehre, dem wohl grünsten Stadtteil der Breisgau-Metropole Freiburg. Auf das Weingut deuten freilich neben der ECOVIN-Fahnen nur ein Schild und einige Winzer-Utensilien neben dem mächtigen Hallen hin, die heute unter anderem durch die Freiburger Feuerwehr genutzt werden.

Die Rebberge des einzigen Bio-Winzers im Freiburger Stadtgebiet liegen zwar nicht hier in der Wiehre, sondern am Schönberg – und damit immerhin ebenfalls noch im Freiburger Stadtgebiet. Besucher würden den ehemaligen Sozialpädagogen und heutigen Biowinzer hier schwerlich suchen, wären da nicht die regelmäßigen kulturellen Veranstaltungen in seinen „Hallen”: Das Angebot reicht von Ausstellungen über Konzerte zu Themenabenden und Lesungen.

Seit nunmehr 13 Jahren betreibt Dilger den Bio-Weinbau. Zuerst war es ein Hobby, aber seit sieben Jahren trägt der Bioweinbau des Autodidakten als zweites Standbein zum Einkommen bei. Heute stehen neun Anlagen mit neun verschiedenen Sorten im Freiburger Ortsteil St. Georgen im Ertrag. „Nach und nach habe ich immer neue Flächen gepachtet”, berichtet Dilger, „und dann auf pilzfeste Rebsorten umgestellt.” Das bedeutet Rodung der Weinberge und erst einmal investieren. Hilfe gibt’s in diesem Themenbereich nur beim ECOVIN-Regionalverband Baden und beim Beratungsdienst Ökologischer Weinbau.

Dilger ist sich im Klaren darüber, dass er nur eine Nische bedient. Noch immer gibt es großen Erklärungsbedarf bei den Kunden. Seine Weine gehen zum größten Teil an Privatkunden, die auch auf dem nahe gelegenen Wiehre-Markt bei ihm einkaufen. Der andere Teil seiner Weine wird bei seinen Veranstaltungen ausgeschenkt.

Maßgeblich für die Festlegung auf pilzwiderstandsfähige Rebsorten sind natürlich auch die Arbeitserleichterungen durch den geringeren Spritzaufwand: „Auch wenn die pilzwiderstandsfähigen Sorten in schwierigen Jahren mal gespritzt werden müssen: Mein Verbrauch von Bio-Mitteln liegt bei nur rund einem Viertel dessen, was ein Bio-Betrieb braucht”, erklärt er. Das bedeutet nicht nur 75 Prozent Einsparung an Pflegepräparaten, sondern auch mehr Zeit für andere Arbeiten im Weinberg, weniger Trecker-Fahrten, weniger CO2-Belastung und weniger Bodenverdichtung.

Zum Einsatz kommen vor allem Sorten aus der Züchtung des Staatlichen Weinbauinstitutes Freiburg. „Freiburger Linie” nennt er sein Profil deswegen, was auch eine augenzwinkernde Anspielung auf den Slogan der Verkehrsbetriebe nebenan ist. Johanniter, Helios, Solaris kommen zum Einsatz, ebenso wie Muscaris, Souvignier Gris, Cabernet Cortis und Monarch sowie Pinotin und Regent von anderen Weinbau-Instituten.

Für Matthias Wolff vom Beratungsdienst Ökologischer Weinbau am Freiburger Weinbauinstitut liegt die Zukunft des Bioweinbaus in den neuen pilzfesten Sorten. Wolff ist gleichzeitig Präsident von Piwi International, der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten.

„Den Schweizer Rotweinpreis gewann dieses Jahr ein Marechal Foch”, berichtet er. Für ihn ein klarer Beweis dafür, dass auch mit den neuen Sorten erstklassige Ergebnisse möglich sind. Allerdings auch dafür, dass die Weine mit den exotischen Namen bislang vor allem in Blindverkostungen punkten. Und beim Verkauf an Privatkunden, denen man die neuen Weine erklären kann: Nur so funktioniert derzeit die Vermarktung, in der traditionelle Rebsortennamen eine wichtige Rolle spielen.

Wolff wünscht sich für die Aufklärungsarbeit bei den Verbrauchern auch mehr staatliche Unterstützung: „Schließlich wurden die heutigen, hervorragenden Sorten auch an staatlichen Züchtungsanstalten entwickelt”, argumentiert er. Dass sich der Markt ändern wird, davon ist er überzeugt. Angesichts der Tatsache, dass Piwi International jetzt 10 Jahre existiert und schon vieles erreicht habe lässt sich aber auch ablesen, dass dieser Prozess dauert.

Auf Markt und Modetrends schielt Biowinzer Dilger bei der Umstellung seiner Anlagen auf pilzfeste Rebsorten nicht, im Vordergrund steht die Freude am Experimentieren: „Einen Roséwein vom Cabernet Cortis gab es zuvor noch gar nicht”, berichtet er und ist stolz auf das Ergebnis. Sekt und Secco, Liköre und Brände bietet der Kleinbetrieb ebenso an wie Obstsäfte aus Streuobstbau.

Die Offenheit für Neues spiegelt sich auch in seinem kulturellen Angebot. Dass die Lesung mit der Nobelpreisträgerin Herta Müller, die er in Zusammenarbeit mit einer Buchhandlung in sein Weingut eingeladen hatte, nun in den 1000 Zuhörer fassenden Paulussaal verlegt wird, grämt ihn nicht. Nachdem die Karten innerhalb von zwei Tagen ausverkauft waren und er weiterhin die Bewirtung übernimmt, wird er seine Bioweine am 20. Oktober dort an ein wesentlich größeres Publikum ausschenken.

Bilder als hochauflösenden Datei per Mail anfordern von j01506 klammeraffe bestebioweine punkt de

Ecovin-Weingut Dilger Freiburg

Ecovin-Weingut Dilger Freiburg

Ecovin-Weingut Dilger Freiburg

Hohe Erwartungen für den Biowein-Jahrgang 2009

Mittwoch, den 16. September 2009

Gute Voraussetzungen vom Markgräflerland bis zum Kraichgau – Badische ECOVIN-Erzeuger rechnen mit einem guten Herbst

FREIBURG. An einigen Orten hat die Biowein-Lese bereits begonnen, spätestens ab dem 23. September werden wohl überall in Baden Biotrauben gelesen. ECOVIN-Erzeuger vom Markgräflerland im Süden bis zum Kraichgau im Norden schätzen die Qualität als gut ein, auch wenn der Ertrag stellenweise leicht unterdurchschnittlich ausfallen wird. Die Voraussetzungen werden als so gut bewertet, dass viele Biowinzer in einigen Lagen riskieren wollen, relativ lange abzuwarten, um – bei anhaltend guter Witterung – Spitzen-Qualitäten zu erzielen.

Zufrieden sind sie alle, die befragten Biowinzer zwischen Heitersheim im Markgräflerland und Karlsbad im Kraichgau. Einige wagen sogar ganz vorsichtig den Vergleich zum Spitzenjahrgang 2003, allerdings mit vielen Vorbehalten: Dafür kommt es auf die Wetterentwicklung in den nächsten Tagen und Wochen an: Weiterhin milde Tage mit kühlen Nächten wünschen sich die Winzer.

Bislang verliefen Witterung und Vegetation zumindest nach den Vorstellungen der Biowinzer fast ideal, berichtet Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden: „Ein sehr warmer Frühling mit Blüte der Reben schon Ende Mai legte hier im Markgräflerland den Grundstock für eine sehr frühe und üppige Vegetation.” Nach den eher wechselhaften Monaten Juni und Juli überraschte der August mit durchgehend sonniger, trockener und heißer Sommerwitterung. „Ein Segen für die Trauben”, so Köpfer. So kam zum Vegetationsvorsprung seit dem Frühjahr die ungewöhnlich frühe Reife mit hohen Zuckergehalten der Trauben bereits Anfang September.

Als eher mittel bis niedrig schätzt Köpfer die Erträge in den Markgräfler ECOVIN-Weinbergen ein. Um den 10. September seien die Trauben mit Mostgewichten von knapp 90 Grad Oechsle bei den Burgundersorten im Grunde vom Zuckergehalt bereits reif gewesen. Erste Ansätze von Traubenfäulnis hätten sich auf Grund der trockenen Witterung nicht weiterentwickelt. Die hohe Reife bei gleichzeitig guter Traubengesundheit sieht Köpfer als beste Voraussetzungen für einen hervorragenden Jahrgang.

Biowinzer Hubert Lay aus Ihringen am Kaiserstuhl bestätigt diese Einschätzung auch für seine Region: Die Reben seien gesund, die Mostgewichte gut, auch die Voraussetzungen für einen durchschnittlichen Ertrag stimmen hier. Lay hofft noch auf etwas Regen für seine Bio-Reben, bevor ab dem 23. September die Lese mit Müller-Thurgau und Regent beginnen wird.

Eribert Benz vom Weingut Dr. Benz in Kenzingen-Bombach erwartet bei ebenfalls einen „sehr guten Jahrgang”: August und September verliefen aus seiner Sicht wie gewünscht. Der Entwicklungsvorsprung seiner Reben im Breisgau betrage noch immer etwa eine Woche, schon jetzt zeichnet sich für ihn eine sehr schöne Aromatik im Weißweinbereich ab. Zwar hat die Lese mit Müller-Thurgau und Regent hier schon begonnen, angesichts der guten Traubengesundheit will Benz aber bei seinen besten Lagen die Ernte lange hinausschieben, um beste Qualitäten zu bekommen.

Gerhard Neye vom Kuckuckshof in Karlsbad-Ittersbach rechnet mit besten Qualitäten, vor allem im Rotweinbereich. Sein Ertrag wird aber voraussichtlich durch Winterschäden je nach Sorte um bis zu 30 Prozent geringer ausfallen, befürchtet er. Auch hier wird die Lese ab dem 23. September beginnen.

Die 24 Besten Badischen Bioweine 2009

Freitag, den 15. Mai 2009

ECOVIN-Vorsitzende Lotte Pfeffer, Matthias Strobl von Bioland und Paulin Köpfer, der Vorsitzende von Ecovin baden (v.l.).

18 Biowinzer in Baden freuen sich über diese Auszeichnung – in sieben Kategorien, passend zum Essen – drei Sonderpreise für Piwi-Weine

FREIBURG. Die 24 „Besten Badischen Bioweine des Jahres 2009″ wurden am 15. Mai in Schloss Reinach in Munzingen prämiert. Die Siegerweine stammen von ECOVIN- und Bioland-Betrieben aus fast dem gesamten badischen Anbaugebiet vom Markgräflerland bis zum Kraichgau.

24 Urkunden konnten die ECOVIN-Vorsitzende Lotte Pfeffer und der Bioland-Geschäftsführer von Baden-Württemberg Matthias Strobl an die 18 Biowinzer übergeben. Beide zeigten sich in ihren Grußworten überzeugt, dass Biowein als regionales und umweltfreundliches Produkt auch der derzeitigen Krisenstimmung standhält: „Die nachhaltigen Werte des biologischen Weinbaus sind in jeder Hinsicht zukunftsfähig”, so Lotte Pfeffer, die selbst ein Bio-Weingut in Rheinhessen betreibt.

Regional dominierten die Erzeuger vom Kaiserstuhl diese Prämierung: 13 Bioweine stammen aus diesem Gebiet, neun Kaiserstühler Biowinzer erhielten die begehrten Urkunden. Vor allem im Weißweinbereich überzeugten die Kaiserstühler (sechs ECOVIN- und drei Bioland-Erzeuger). Dass in dieser Gruppe die stärkste Konkurrenz herrschte, zeigt auch die Verteilung der Auszeichnungen: Zwei Betriebe (Richard Schmidt aus Eichstetten und Hans-Peter Trautwein aus Bahlingen) erhielten gleich zwei Urkunden, das Weingut Schaffner wurde gar für drei angestellte Weine ausgezeichnet.

Ebenfalls stark vertreten war das Markgräflerland: Neun Weine von sieben Biowinzern stehen auf der Bestenliste, sie sind in fast allen Kategorien gleichmäßig vertreten. Aus der Reihe fällt auch hier ein Betrieb: Das Weingut Feuerstein konnte als zweiter Betrieb ebenfalls für drei seiner Weine Auszeichnungen entgegen nehmen. Je ein weiterer ausgezeichneter Wein kommt aus dem Breisgau und dem Kraichgau, wo die Zahl der Bio-Weingüter auch vergleichsweise geringer ist.

Neben etlichen Betrieben, die seit Jahren konstant gute Qualität liefern und deswegen schon zahlreiche Auszeichnungen bekamen, waren dieses Mal auch einige der weniger bekannten Bio-Weingüter vertreten: das Wein- und Sektgut Gerhard Aenis aus Binzern zum Beispiel oder das Weingut Rieger aus Betberg. Aus dem Kraichgau schaffte das Weingut Kuckuckshof von Gerhard Neye den Sprung in die Top-Liste

Prämiert wurden die Weine in Kategorien nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs: vom Aperitif über die Vorspeisen bis zum Hauptgang. Drei Sonderpreise gingen an Bioweine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (Piwi). Deren Förderung und Verbreitung liegt den Biowinzern wegen des umweltfreundlichen Anbaus besonders am Herzen.

Rund 200 Bioweine hatte eine fachkundige und unabhängige Jury am 4. Mai im Staatlichen Weinbauinstitut in Freiburg verkostet. Organisiert hatten die Biowein-Prämierung der ECOVIN-Regoinalverband Baden und die Bioland-Weinbaugruppe Baden. Die Leitung der Verkostung hatte wie in den Vorjahren Matthias Wolff vom Beratungsdienst Ökologischer Weinbau (Staatliches Weinbauinstitut Freiburg).

„Das „Feld” der Weine war sehr eng, es gab keine Ausreißer hinsichtlich der Qualität nach unten”, berichtet der badische ECOVIN-Vorsitzende Paulin Köpfer: „Das Qualitätsniveau war durchgängig sehr hoch.”

Die detaillierten Ergebnisse finden Sie auch unter http://www.ecovin-baden.de/bestenauswahl/

Die Badischen Bioweine des Jahres 2009

Sekt
Aperitif

Cremant Baden Brut Sekt
Wein- und Sektgut Gerhard Aenis, Binzen

2007er Pinot Pix Brut Sekt
Weingut Helga und Reinhold Pix, Ihringen

Leichte, trockene Weißweine
leichte Vorspeisen, Salat, Fisch & Meeresfrüchte

2008er Rivaner Kabinett trocken
Weingut Johannes Hügle, Gallushof, Heimbach

2008er Müller-Thurgau trocken Bahlinger Silberberg
Die Winzer vom Silberberg, Bahlingen

2008er Sauvignon Blanc trocken Eichstetter Herrenbuck
Weingut Richard Schmidt, Eichstetten

2008er Weisser Burgunder trocken
Hofgut Consequence, Bischoffingen

2008er Weisser Burgunder Kabinett trocken
Weingut Ludwig Mißbach, Ebringen

2008er Grauer Burgunder Kabinett trocken Heitersheimer Maltesergarten
Weingut Daniel Feuerstein, Heitersheim

2008er Muskateller trocken
Weingut Rieger, Betberg

Kräftige, fruchtige Weissweine
vegetarische Gerichte, Fisch, Geflügel und Kalb

2008er Chardonnay trocken
Weingut Schaffner, Bötzingen

2007er Grauburgunder Spätlese trocken Edition Fohberg
Weingut Hans-Peter Trautwein, Bahlingen

Weiße Barriqueweine
leichter Hauptgang, Fisch, Meeresfrüchte, leichte Fleischspeisen, Geflügel

2007er Chardonnay Spätlese Barrique trocken Amolterer Steinhalde
Graf von Kageneck, Breisach

Leichte, trockene Rotweine
Nudelgerichte, leichte Fleischspeisen, Käse

2007er Rubino Rotwein Cuvée trocken im Holzfass gereift
Weingut Schaffner, Bötzingen

2006er Spätburgunder Rotwein trocken Grunerner Altenberg
Weingut Köpfer, Staufen-Grunern

2007er Di-Pinot Rotwein Cuvée trocken Ellmendinger Keulebuckel
Weingut Gerhard Neye, Kuckuckshof, Karlsbad

2007er Spätburgunder Rotwein trocken Heitersheimer Sonnhohle
Weingut Zähringer, Heitersheim

Kräftige, schwere Rotweine
kräftiger Hauptgang, gegrillte Fleischgerichte, Braten, Wild

2007er Spätburgunder Rotwein Spätlese trocken „SL“ Ihringer Winklerberg
Weingut Hubert Lay, Ihringen

2007er Cabernet Franc Spätlese trocken Hellberg
Weingut Harteneck, Schliengen

2006er Spätburgunder Rotwein Barrique trocken Edition
Weingut Trautwein, Bahlingen

2003er Spätburgunder Spätlese Barrique trocken Edition SL
Weingut Schaffner, Bötzingen

Edelsüsse Weine
Dessert, Käse, …

2003er Grauer Burgunder Auslese Barrique Eichstetter Herrenbuck
Weingut Friedhelm Rinklin, Eichstetten

Pilzwiderstandsfähige Rebsorten

2008er Helios Kabinett trocken Heitersheimer Maltesergarten
Weingut Daniel Feuerstein, Heitersheim

2006er Camino Rotwein Cuvée trocken
Weingut Richard Schmidt, Eichstetten

2007er Cabernet Carbon Rotwein trocken Heitersheimer Maltesergarten
Weingut Daniel Feuerstein, Heitersheim

Eine unabhängige Jury aus Fachleuten der Weinwirtschaft, Fachhändlern, Gastronomen und Weinfachjournalisten hat am 4. Mai 2009 in Freiburg über 200 badische Weine aus biologischem Anbau verkostet und die Auswahl der Besten Badischen Bioweine des Jahres 2009 getroffen.
Die Badischen Bioweine des Jahres 2009 sind nach ihrer Eignung zur Begleitung eines Menüs kategorisiert. Die jeweiligen Empfehlungen sind mit aufgeführt. Außerdem wurden drei Sonderpreise für Weine neuer pilzwiderstandsfähiger Rebsorten vergeben.

Die 24 Besten Badischen Bioweine 2009 werden am 15. Mai im Schloss Reinach in Munzingen vorgestellt

Freitag, den 8. Mai 2009

Vorstellung und Verkostung der Siegerweine von 14 bis 19 Uhr im Zehntkeller

FREIBURG. Die Besten Badischen Bioweine 2009 werden am 15. Mai im Schloss Reinach in Munzingen im Zehntkeller vorgestellt. 24 Weine von Erzeugern der Bio-Verbände ECOVIN und Bioland sind unter mehr als 200 angestellten badischen Bioweinen prämiert worden. Im Eintrittspreis zur Veranstaltung (5 Euro) ist die Verkostung aller Siegerweine enthalten.

Den Auftakt der Vorstellung der Besten Badischen Bioweine 2009 macht die Urkunden-Verleihung an insgesamt 18 Erzeuger. „Das „Feld” der Weine war sehr eng, es gab keine Ausreißer hinsichtlich der Qualität nach unten”, berichtet der badische ECOVIN-Vorsitzende Paulin Köpfer: „Das Qualitätsniveau war durchgängig sehr hoch.” Nur zwei Betriebe erhalten am 15. Mai gleich zwei Auszeichnungen, zwei weitere sogar drei der begehrten Urkunden.

Als Organisator dieser Prämierung war Köpfer auch bei der von Matthias Wolff geleiteten Verkostung dabei. Seit Beginn leitet Wolff als Berater für ökologischen Weinbau auch die Verkostung durch eine unabhängige und fachkundige Jury. Ausgezeichnet gefallen haben nach Köpfers Resümée die angestellten Sekte und leichten Weißweine, darunter vor allem die Müller-Thurgau und Rivaner.

Die Ergebnisse sind regional weit gestreut: Die Sieger kommen aus 18 verschiedenen Erzeugern aus den Regionen Markgräflerland, Kaiserstuhl, Breisgau sowie dem Kraichgau. Die 24 Weine stammen gleichmäßig verteilt sowohl von Bioland- als auch von ECOVIN-Gütern, zwei der prämierten Weine stammen von ECOVIN angeschlossenen Winzergenossenschaften.

Nach der Bekanntgabe der Ergebnisse und Verleihung der Urkunden stehen ab 14.30 Uhr die Biowinzer auch den Besuchern für Informationen zur Verfügung. Im Eintrittspreis enthalten ist die Verkostung aller Siegerweine, so dass man nach Lust und Laune quer durch das badische Weinbaugebiet und die Rebsorten probieren kann.

Besonders gut abgeschnitten hat in diesem Jahr der Kaiserstuhl mit 13 Siegerweinen von 9 verschiedenen Erzeugern. Gut vertreten ist auch das Markgräflerland mit 9 prämierten Weinen von sieben Erzeugern. Mit jeweils einem ausgezeichneten Biowein sind der Breisgau und der Kraichgau auf der Siegerliste vertreten.

Prämiert wurden die Weine in Kategorien nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs: vom Aperitif über die Vorspeisen bis zum Hauptgang. Drei Sonderpreise gingen an Bioweine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (Piwi). Deren Förderung und Verbreitung liegt den Biowinzern wegen des umweltfreundlichen Anbaus besonders am Herzen. Um die 24 Siegerweine auszuwählen hatte eine fachkundige und unabhängige Jury am 4. Mai im Staatlichen Weinbauinstitut in Freiburg mehr als 200 Bioweine verkostet. Die genauen Ergebnisse werden aber erst zur Präsentation am 15. Mai um 14 Uhr bekannt gegeben und ab diesem Zeitpunkt im Internet abrufbar unter www.ecovin-baden.de.

Für Pressevertreter gibt es bereits um 13.30 Uhr ein Informationsgespräch (Anmeldung mit Email an: ecovin.baden@t-online.de, telefonisch 0170 – 545 22 77 oder per Fax an 07634-552818).

Vorstellung der Besten Badischen Bioweine 2009

Freitag, den 24. April 2009

ECOVIN-Baden Präsentation am 15. Mai – Verkostung der Siegerweine von 14 bis 19 Uhr im Schloss Reinach in Munzingen

FREIBURG. Prämierte Spitzenweine im Schloss: Die Besten Badischen Bioweine 2009 werden am 15. Mai von 14 bis 19 Uhr erstmals im Schloss Reinach in Munzingen am Tuniberg vorgestellt. Im Eintritt von fünf Euro ist die Verkostung aller 25 Siegerweine von ECOVIN- und Bioland-Winzern aus Baden enthalten.

Prämiert wurden diese badischen Spitzenweine in Bio-Qualität von einer unabhängigen Jury, die mehr als 200 Weine verkostete. Der badische ECOVIN-Regionalverband richtet diese Prämierung unter neutraler Leitung seit sieben Jahren in Kooperation mit Bioland in Freiburg aus, die alljährliche Bestenliste hat es bereits zu großer Popularität und Anerkennung gebracht.

Verkostet wurden die Weine in Kategorien nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs. Die Einteilung reicht vom Aperitif über die Vorspeisen bis zum Hauptgang. Ergänzt wird die Auswahl durch Sonderpreise für Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. Mit dieser Einteilung haben die badischen Biowinzer von Beginn an für Kriterien gesorgt, die in erster Linie dem Verbraucher eine Orientierung bieten.

Zu Beginn der Veranstaltung im „s Badische Wirtshus“ um 14 Uhr werden die Urkunden an die Vertreter der Betriebe übergeben. Im Anschluss daran stehen die prämierten Spitzenweine bis 19 Uhr zur Verkostung bereit. Den Charme dieser regionalen Weinprämierung macht auch aus, dass die Bio-Winzer vor Ort sind und den Besuchern über ihre Arbeit und die Weine Auskunft geben können.

Die Vorstellung der Siegerweine tritt alle zwei Jahre an die Stelle der „großen“ ECOVIN-Präsentation Baden im Historischen Kaufhaus am Freiburger Münster, die 2010 wieder stattfinden wird. Nichtsdestotrotz bietet auch der kleinere Rahmen gute Gelegenheit, die Spitzen des Biowein-Angebotes in Baden kennen zu lernen.

Paulin Köpfer, Vorsitzender von ECOVIN Baden und Organisator der Weinprämierung, die auch von Bioland-Winzern und Slow Food Freiburg unterstützt wird, sieht dieses Jahr gute Chancen für besonders gute Ergebnisse: „Zur Verkostung kommen die Rotweine des Jahrgangs 2007, der gerade für die roten Sorten beste Voraussetzungen bot, und die frischen Weißweine aus dem Jahr 2008, die gerade ebenfalls viel positive Resonanz bekommen“, berichtet er.

Mit weit mehr als 200 zur Verkostung an-stehenden Weinen vor allem der Burgundersorten können die Jury-Mitglieder aus dem Vollen schöpfen. Die Prämierungsergebnisse hält man dagegen bewusst kompakt: „Ausgezeichnet werden nur rund 10 Prozent der angestellten Weine“, betont Paulin Köpfer, was die Urkunden auch etwas kostbarer macht. Andernorts ist man verschwenderischer, prämiert bis zu 30 Prozent aller Weine.

Über die Ergebnisse wird bis zum 15. Mai Stillschweigen bewahrt. Bei den früheren Prämierungen waren unter den Siegern stets Bio-Winzer aus allen badischen Regionen vertreten – vom Bodensee über Markgräflerland, Kaiserstuhl und den Breisgau bis zu Kraichgau und Tauberfranken. Erfahrungsgemäß schaffen es nur ganz wenige der Spitzenbetriebe, sich mit zwei oder gar drei Auszeichnungen zu positionieren.


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