ECOVIN erhält Nachhaltigkeitspreis

Das ECOVIN Biodiversitätsprogramm, ein Projekt zur Förderung der Artenvielfalt, wird vom DLR Rheinhessen-Nahe-Hunsrück, dem Verein ehemaliger Rheinhessischer Fachschüler Oppenheim und Rheinhessenwein e.V. mit dem Preis für Nachhaltigkeit 2016 ausgezeichnet. Das Biodiversitätsprogramm wurde von ECOVIN zusammen mit der Bodenseestiftung und dem Global Nature Fund entwickelt und wird allen interessierten Betrieben zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung gestellt. Es untersucht den Einfluss der verschiedenen Unternehmensbereiche Management, Anbau und Produktion im Weinberg, Kellerwirtschaft, Einkauf, Verkauf, Transport und Kommunikation / Marketing im Hinblick auf Auswirkungen auf die biologische Vielfalt.

Bislang haben einer Pressemitteilung von ECOVIN zufolge rund 40 Betriebe am Biodiversitätsprogramm teilgenommen. Der Preis für Nachhaltigkeit 2016 wurde zum fünften Mal in Folge ausgeschrieben. Damit sollen Produkte, Systeme und Dienstleistungen ausgezeichnet werden, die das nachhaltige Wirtschaften für Unternehmen der Weinwirtschaft fördern.

2016: Mit bewährtem Konzept präsentieren

Veranstaltungen des ECOVIN-Regionalverbands Baden und seiner Partner

Das Informationspaket der badischen ECOVIN-Erzeuger enthält für 2016 einen Mix aus Bewährtem und Neuem: Die zweijährlich stattfindende Präsentation hat sich als Kooperationsveranstaltung bewährt, bei vielen weiteren Veranstaltungen bieten die Biowinzer für Verbraucher und Fachleute alle wichtigen Informationen rund um das Thema Bio-Genuss und Öko-Weinbau.

Die Kooperation der Biowinzer in Baden-Württemberg bei der Prämierung der „Besten Bioweine Baden-Württemberg” hat sich in den vergangenen Jahren bewährt und gefestigt. In diesem Jahr erfolgt die Vorstellung der Besten Bioweine Baden-Württemberg wieder im Rahmen der ECOVIN-Präsentation am 21. Mai in Freiburg.

Hinzukommt ein bewährter Mix aus weitere regionalen Publikumsveranstaltungen für Weinfreunde und Genießer, die Teilnahme an überregionalen Fachmessen und die selbst entwickelten und angebotenen Fortbildungen und Seminare zum Thema Bioweinbau, die sich nun seit mehr als 25 Jahren reger Nachfrage erfreuen. Und ganz speziell für Winzer und Weinfreunde, die sich in die Materie vertiefen wollen: Eine weitere Studienreise nach Georgien.

Die Termine 2016 im Überblick

„Baden trifft Württemberg” ist das Motto der ECOVIN-Präsentation am 21. Mai in Freiburg, bei der erstmals die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2016 vorgestellt werden. Sie werden landes- und verbandsübergreifend prämiert, auch auf der Präsentation sind Bio-Betriebe von Ecovin und Demeter, Bioland und Naturland aus Baden und Württemberg dabei. Die eignes eingerichtete Website http://www.biobest-suedwest.de bietet ganzjährig alle Informationen rund um die prämierten Bioweine.

Auch die regionalen Messen und Veranstaltungen in Baden, an denen die Biowinzer Flagge zeigen, haben für den Regionalverband einen hohen Stellenwert: Sie präsentieren sich beim Müllheimer Weinmarkt (29. April), der Badischen Weinmesse in Offenburg (7. und 8. Mai) und der Plaza Culinaria (11. bis 13. November in Freiburg) und stellen dort ihre Bioweine den Verbrauchern vor.

Der große Auftritt vor internationalem Publikum ist ebenfalls unabdingbar: ECOVIN-Winzer präsentieren sich der Fachwelt auf der BioFach in Nürnberg vom 10. bis 13. Februar (Weingut Zähringer, Heitersheim, Halle 7/7-731) und auf der ProWein in Düsseldorf (13. bis 15. März, Halle 13: Badischer Winzerkeller, Breisach, Stand A100, Weingut Abril, Vogtsburg, Stand C79/…C90, Bioweingut Rieger, Buggingen, Stand A117, Weingut Schmidt, Eichstetten, Stand B110, Weingut Zähringer, Heitersheim, Stand C79/…90 sind für den Regionalverband vertreten.

Einem kleineren Publikum bekannt sind die Fortbildungen für Winzer – dennoch liegen sie dem Regionalverband besonders am Herzen. Sie stehen auch Interessierten ohne Weinbaubetrieb offen. Der jährliche Einführungskurs für den ökologischen Weinbau (11. – 15. Januar 2016) findet ebenso wie das jährliche Fachseminar Bioweinbau und Qualität (29. Februar bis 2. März) im Bildungshaus Kloster St. Ulrich statt. Beide Veranstaltungen behandeln auch Themen des biodynamischen Anbaus.

Das Fachseminar Pflanzenschutz (24. April, Freiburg), der Weinbaufachtag (15. Juli, Freiburg) und das Fachseminar sensorische Traubenreifemssung (September, Freiburg) richten sich ausschließlich an ECOVIN-Mitglieder. Für Winzer und interessierte Weinfreunde gleichermaßen dagegen ist auch die zweite ECOVIN-Studienreise offen, die vom 11. bis 21. August 2016 wieder nach Georgien führt. Die Teilnehmer der erste Studienreise 2015 waren so begeistert, dass die 10tägige Rundfahrt auch 2016 wieder auf dem Programm steht.

Schwerpunkte sind unter anderem die 8000 Jahre währende Geschichte des Weinbaus, die traditionelle Vinifizierung in der Tonamphore, dem Qvevri, und viele weitgehend unbekannte autochthone Rebsorten. Die Preise beginnen bei 1.900 €, eine verbindliche Anmeldung ist bis zum 1. März 2106 erforderlich. Ein PDF mit weiteren Informationen kann man hier herunterladen: http://www.ecovin-baden.de/pdf/Georgien2016.pdf

Die Termine 2016

11. – 15. Januar 2016 Einführungskurs ökologischer Weinbau, St. Ulrich
10. – 13. Februar 2016: BIO-FACH-Messe, Nürnberg
29. Feb. – 2. März 2016: Fachseminar Bioweinbau und Qualität, St.Ulrich
13. – 15. März 2016: PRO WEIN, Düsseldorf
25. April 2016 Fachseminar Pflanzenschutz, Freiburg
29. April 2016: Müllheimer Weinmarkt
7. und 8. Mai 2016: Badische Weinmesse, Offenburg
21. Mai 2016: ECOVIN-Präsentation im Historischen Kaufhaus in Freiburg mit Vorstellung der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2016
15. Juli 2016: Weinbaufachtag
11. – 21. August 2016: ECOVIN Studienreise Georgien
September 2016: Fachseminar sensorische Traubenreifemessung, Freiburg
11. – 13. November 2016: Plaza Culinaria, Messe Freiburg
28. – 30. November 2016: Fachmesse Intervitis, Stuttgart

Sie finden diese Termine auch auf unserer Website: http://www.ecovin-baden.de/jahresuebersicht/

Weingut Harteneck: Vorzeigehof und Tag der offenen Tür

Das Weingut Harteneck ist bereits zum sechsten Mal zum Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau ernannt worden. Am dritten Advent, dem 12. Dezember 2016, findet im Weingut ein Tag der offenen Tür statt.

In Deutschland wirtschaften mehr als 23.000 Betriebe nach ökologischen Richtlinien. Aus dieser Vielfalt hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft 242 Biobetriebe zu Demonstrationsbetrieben Ökologische Landbau ernannt. Zum 6. Mal ist auch das Wein- und Sektgut HARTENECK aus Schliengen wieder dabei.

„Wir haben uns erneut für das Netzwerk beworben, weil wir uns aktiv für den Ökolandbau einsetzen wollen“, erklärt Winzer Thomas Harteneck dazu in einer Pressemitteilung. Die Idee des Netzwerks: Die Türen und Tore dieser Biohöfe, -gärtnereien, -weingüter und -imkereien stehen (fast) täglich offen. Unter dem Motto „Bio live erleben!“ vermitteln sie in über 3.000 Veranstaltungen im Jahr zahlreiche praktische und authentische Informationen über die ökologische Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung.

In gewohnter Manier zeigt auch das Wein und Sektgut HARTENECK nach vorheriger Absprache Familien, Schulklassen, Vereinen und allen anderen Interessierten, woher die Demeter-Bioweine kommen. Für Gespräche mit Experten aus der Ernährungs- und Landwirtschaft steht Thomas Harteneck ebenfalls zur Verfügung. Das geht sowohl zu individuell vereinbarten sowie zu öffentlichen Terminen, wie Führungen, Weinproben, Seminaren. Zum Jahresende ist zudem ein Tag der offenen Tür am 3. Advents-Samstag, 12.12.2015 von 10-16 Uhr geplant.

Das Netzwerk der Demonstrationsbetriebe Ökologischer Landbau ist ein Projekt des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN). Dieses Programm wird vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) finanziert und in der Geschäftsstelle BÖLN in der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) in Bonn koordiniert und umgesetzt. Es ist ein wesentlicher Baustein zur Unterstützung der ökologischen und nachhaltigen Landwirtschaft.

Weinjahr 2015: Bioreben trotzen den Wetterextremen im Land

Hohe Mostgewichte, überwiegend gesunde und kleinbeerige Trauben. Hitzewelle im Sommer lässt kaum Pilzerkrankungen und andere Schädlinge aufkommen. Ökologisch bewirtschaftete Weinberge kommen sehr gut mit Trockenheit zurecht. Trend zu früheren und kürzeren Weinlese bestätigt sich auch im Jahr 2015, so der ECOVIN-Bundesverband in einer Pressemitteilung.

„Im Gegensatz zur Lese 2014 habe ich bis jetzt nur zufriedene und vor allem entspannte ECOVIN Winzerinnen und Winzer gesprochen, obwohl dieses Jahr manche Dinge doch etwas anders waren, als in den Jahren zuvor.“ so beschreibt Andreas Hattemer, ECOVIN Vorstandsvorsitzender, die Gemütslage seiner ECOVIN Kolleginnen und Kollegen.
Ende April startete der Austrieb in den meisten deutschen Anbaugebieten, nur wenige Tage früher als der Durchschnitt der letzten Jahre. Genug Regen im Winter sorgte für einen guten Wasservorrat für die neue Vegetationsperiode. In den meisten Lagen begann die Rebblüte früher als üblich. Die warme Witterung sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Blüte.
Anders war in diesem Jahr sicherlich der Sommer. Im letzten Jahr hatten die ECOVIN Mitglieder mit viel Regen, der Kirschessigfliege und Fäulnis zu kämpfen. Dieses Jahr war es ein Jahrhundertsommer mit so wenig Niederschlag wie lange nicht mehr.
Bereits im Frühsommer hatten manche Junganlagenmit Trockenheit zu kämpfen. Im Juli und August wurden nicht selten Temperaturen über 35°C erreicht. Teilweise fiel über Wochen kein Regen. Vielerorts wurde es nötig vor allem die jungen Anlagen zu bewässern. Ökologisch bewirtschaftete Weinberge, ältere tiefwurzelnde Reben und spätreife Rebsorten sind die Gewinner des Jahrgangs 2015. Sie konnten mit der tropischen Hitze und den warmen Sommernächten gut umgehen. Die Wärme war jedoch auch sehr positiv, zum einen für einen guten Reifeverlauf der Trauben, den Zuckergehalt der Trauben und zum anderen hatten so die meisten Rebkrankheiten und Parasiten keinen Nährboden.

Bereits Anfang September ernteten die ersten ECOVIN Betriebe die Trauben für den Sektgrundwein. Anders war in diesem Jahr teilweise die Reihenfolge der Lese bei den Rebsorten. Etwas niedriger ist in diesem Jahr die Erntemenge und auch die Säurewerte der meisten Trauben lagen niedriger als der Durchschnitt.

Aus Baden berichtet der Bundesverband:

Die meisten ECOVIN Winzerinnen und Winzer ernteten die ersten Trauben bereits Anfang September, ungefähr zehn Tage früher als im Vorjahr. Die ECOVIN Winzerinnen und Winzer in Baden erlebten, wie in vielen anderen Anbaugebieten, einen außergewöhnlichen Sommer. „Die Hitze und die Trockenheit haben unseren Reben fast nirgendwo geschadet“, erklärt Paulin Köpfer von ECOVIN Baden die Situation bei den ökologisch wirtschaftenden Winzern. Die anhaltend gute Wetterlage hat dazu geführt, dass die Reben in ihrem Entwicklungsstand durchschnittlich zwei Wochen früher waren als in den vergangenen Jahren. Die geringen Reifeunterschiede zwischen den einzelnen Rebsorten hatte eine zügige und dicht aufeinanderfolgende Lese der verschiedenen Rebsorten zur Folge. Im September erlebten die ECOVIN Winzerinnen und Winzer mit Sonne, Wind und kühlen Temperaturen fast Wunschbedingungen für ihre Trauben. „Das könnte in diesem Jahr ganz große Weine geben“, resümiert ECOVIN Winzer Johannes Hügle.

 

ECO-Winner 2015 aus Baden

35 Jurymitglieder verkosten am 9. September 367 Weine von 68 ECOVIN Betrieben und küren in 17 Kategorien die jeweils drei besten Weine der 19. EcoWinner Verkostung.Gut abgeschnitten haben dabei die ECOVIN-Betriebe aus Baden: Das Weingut Zähringer (1. Platz in der Kategorie Sekt, 2. Platz Weißweine trocken, bis 12,5 Vol. %), Weingut Christian Geier (3. Platz Rosé/Weißherbst), Weingut Köpfer (3. Platz Weißweine trocken, ab 12,5 Vol.) und das Weingut Mißbach (3. Platz Rote PIWI).

Prämiert wurden die besten Weine der ECOVIN Weingüter in Oppenheim. Die Jurymitglieder setzen sich aus Sommeliers, Fachhändlern, Vertretern der Presse und Weinberatern zusammen. Beurteilt werden die Weine nach dem international anerkannten 20 Punkte Schema mit den Kriterien Aussehen, Geruch, Geschmack und Gesamteindruck. ECOVIN Vorstandsvorsitzender Andreas Hattemer über die EcoWinner Verkostung: „Das Jahr 2014 war für uns ökologisch wirtschaftende Winzer sicherlich ein Jahr mit Herausforderungen. Deshalb freut es mich umso mehr, dass wir nun bei den EcoWinnern zeigen können, dass die ECOVIN Mitglieder auch in schwierigen Jahren mit guten Qualitäten punkten können“.

In der Kategorie „Weiße PIWI” belegte die Rebsorte Cabernet Blanc alle drei Plätze, ein Zeichen für die hohe Qualität dieser Rebsorte.

„Das könnte 2015 große Weine geben…”

Herbstaussichten der badischen ECOVIN-Winzer 2015 – Ein außergewöhnlicher Sommer beschert den Biowinzern reife und gesunde Trauben

Freiburg. Der Sommer war außergewöhnlich, nicht nur für die ECOVIN-Winzer in Baden: heiß und trocken, zumindest ab dem Siebenschläfertermin 27. Juni. Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden, ist kurz vor dem Beginn der Hauptlese am 14. September optimistisch, was den neuen Jahrgang betrifft. Die Trockenheit habe den Reben fast nirgendwo geschadet, Probleme mit Pilzkrankheiten oder der Kirschessigfliege gibt es ebenfalls nicht. Sein Fazit: Kein Jahrgang mit der großen Menge, dafür aber mit viel Potenzial für beste Qualität.

„Die Trauben hängen schön und sie sind gesund”, fasst Köpfer zusammen, was er auch von seinen Kollegen aus dem Markgräflerland, vom Kaiserstuhl und aus dem Breisgau erfahren hat. Nach der anhaltend guten Wetterlage sind die Reben dem durchschnittlichen Entwicklungsstand der vergangenen Jahre rund 14 Tage voraus. Doch je nach Standort, so berichtet Thomas Harteneck aus Schliengen, gebe es noch große Unterschiede hinsichtlich Ertrag und Reife. Ausschlaggebend dafür seien der Zustand der Anlagen und die Wasserversorgung.

Einen rund 25 Prozent geringeren Ertrag in diesem Jahr erwartet Rolf Mißbach in Ebringen: Die Trockenheit habe zu kleineren Beeren geführt. Das gilt generell für junge Anlagen und für Betriebe in Nordbaden. Wo nach langer Trockenheit Niederschläge auftraten, kam es stellenweise auch zum Aufplatzen der Beeren. Am Kaiserstuhl sorgte lokal begrenzter Hagel teilweise für geringere Erträge. Für ganz Baden gesehen aber, so Köpfer, halten sich die Beeinträchtigungen in sehr engen Grenzen.

Generell seien die Reifeunterschiede zwischen den einzelnen Rebsorten nach Köpfers Worten in diesem Jahr eher gering. Das bedeutet, dass mit Einsetzen der optimalen physiologischen Reife sehr zügig gelesen werden muss, weil viele Sorten fast gleichzeitig reif sein werden. Die ECOVIN-Mitglieder wollen das Aromapotenzial dieses besonderen Jahrgangs voll ausschöpfen und eine späte Lese vermeiden, damit die Alkoholwerte nicht wie 2003 über das normale Maß ansteigen.

Aus dem Breisgau berichtet Johannes Hügle von besten Aussichten für Rotweine: Die Durchfärbung sei bereits erreicht, die jetzt noch kommenden kühleren Tage können sich nur positiv auswirken. Fazit des Biowinzers und Weinbau-Beraters: „Das könnte in diesem Jahr ganz große Weine geben.” Diese Ansicht teilen auch seine Kollegen. Sie schwanken zwischen zurückhaltendem Optimismus (Mißbach: „Noch ist alles offen”) und Begeisterung (Thomas Harteneck: „Wir werden in diesem Jahr sowohl schlanke, fruchtige Weine als auch kräftige Weine mit großem Potenzial gewinnen können.”)

Im Moment haben die Biowinzer fast Wunschbedingungen, so Köpfer: „Kühl und sonnig und windig ist ideal, auch weitere Niederschläge sind kein Problem”. Schon jetzt seien die Trauben je nach Rebsorte außergewöhnlich reif. Den Lesebeginn für Müller-Thurgau und frühe Sorten erwartet er für den 7. September, den Beginn der Hauptlese für den 14. September. Dann sei das Geschick der Winzer gefragt, um das Möglichkeiten, die dieser außergewöhnliche Jahrgang biete, optimal auszureizen.

Die besten Bioweine aus Baden und Württemberg 2015 wurden prämiert

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Landesweite Biowein-Prämierung 2015 – Unabhängige Fachjury lobt das hohe Niveau der angestellten Weine

Freiburg. Badener und Württemberger waren friedlich vereint, als sie von Alexander Bonde, dem Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, und Freiburgs Bürgermeisterin Gerda Stuchlik auf die Bühne gerufen wurden, um ihre Urkunden entgegen zu nehmen. 26 mal wurden die Auszeichnungen der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2015 anlässlich der Eröffnung des 2. Öko-Aktionstages in Freiburg an 16 Betriebe aus beiden Landesteilen vergeben.

Aus rund 250 angestellten Bio-Weinen und Sekten waren die Siegerweine bei der Prämierung am 4. Mai ausgewählt worden. Die Nase vorne hatten diejenigen Regionen, die auch die meisten Weine angestellt hatten: Das Markgräflerland mit 10 ausgezeichneten Bio-Weinen und -Sekten, gefolgt vom Kaiserstuhl (9). sowie dem württembergischen Unterland (5), dem Breisgau (1) und dem Remstal (1). Vertreten waren Bio-Betriebe von ECOVIN, Bioland und Demeter aus Baden und Württemberg.

Auch wenn die Fachjury das durchgängig hohe Niveau der angestellten Weine und die regionale Ausgeglichenheit lobte, ein paar (positive) Ausreißer gab es dennoch: Gleich vier Betriebe schafften es mit jeweils drei Weinen in die Bestenauswahl: Die ECOVIN-Weingüter Zähringer und Daniel Feuerstein aus Heitersheim im Markgräflerland, der Bioland-Winzer Norbert Helde aus Jechtingen am Kaiserstuhl und ECOVIN-Winzer Andreas Stutz in Heilbronn.

Jeweils zwei Siegerweine konnten Gerd Köpfer (Staufen-Grunern) beisteuern sowie das Weingut Schaffner (Bötzingen). Mit jeweils einer Auszeichnung belohnt wurden die Weingüter Martin Schmidt und Friedhelm Rinklin (beide Eichstetten), Abril (Vogtsburg-Bischoffingen), Hirth (Willsbach), Pix (Ihringen), Rieger (Buggingen-Betberg), Schäfer (Kleinbottwar), Doreas (Remshalden), Dilger (Freiburg) und Mißbach (Ebringen).

Prämiert wurden die Weine in Kategorien, die sich nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs richten: vom Aperitif mit Sekt und Secco über Vorspeisen und verschiedene Hauptgänge (Weiß- und Rotweine) bis zum Dessert (edelsüße Weine). Eine Sonderkategorie widmet sich den Weinen aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, die den Biowinzern wegen ihres umweltfreundlichen Anbaus besonders am Herzen liegt. Hier wurden sechs Weine ausgezeichnet.

Eine unabhängige Jury aus Fachleuten der Weinwirtschaft, Fachhändlern, Gastronomen und Weinfachjournalisten hat am 4. Mai 2015 in Freiburg knapp 250 württembergische und badische Weine aus biologischem Anbau verkostet. Organisiert hatte die Prämierungsprobe wie in den Vorjahren Matthias Wolff vom Beratungsdienst Ökologischer Weinbau. Vertreten waren Bio-Betriebe von ECOVIN, Bioland und Demeter aus Baden und Württemberg.
Alexander Bonde, der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, hob anlässlich der Eröffnung des 2. Öko-Aktionstages die Bedeutung von Bio-Genuss, Frische und Regionalität für die hier angebotenen Premium-Produkte hervor. Und er verwies auf mittlerweile fast 7.000 Betriebe, die nach dem Aktionsplan „Bio in Baden-Württemberg” hier biologisch wirtschaften.

Freiburgs Umwelt-Bürgermeisterin Gerda Stuchlik freute sich über die Ausrichtung des Öko-Aktionstages: ”Bio passt zu Freiburg”, meinte sie und verwies auf ersten Öko-Messen, die hier vor 20 Jahren ausgerichtet wurden. Der Umwelt-Bürgermeisterin lag vor allem die Verknüpfung von biologischer und regionaler Erzeugung am Herzen, ein Rückgang der Lebensmittel-Verschwendung und die Förderung der Artenvielfalt.

Reger Nachfrage erfreute sich das Angebot, die prämierten Weine beim 2. Öko-Aktionstag auf dem Freiburger Kartoffelmarkt zu verkosten. Am Zelt des Regionalverbands ECOVIN Baden, wo die Siegerweine ebenso wie anderen Bioweine probiert wurden, verzeichneten die Winzer aus Baden und Württemberg den ganzen Tag über großes Interesse. Vertreten waren im Rahmen des Öko-Aktionstages Hersteller und Vermarkter ökologischer Lebensmittel, die an den insgesamt 20 Ständen von auch viele andere Bio-Produkte anboten, von der Bratwurst bis zum Kaffee. Frisch zubereitet wurden auf der Bühne leckere Gerichte aus Bio-Zutaten, die ebenfalls sehr begehrt waren.

Ergebnisse der Biowein-Prämierung:

Die Liste der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2015 können Sie hier herunterladen.

Auf der Website www.biobest-suedwest.de werden Siegerweine der Biowein-Prämierung ausführlich vorgestellt, mit Weinbeschreibung, Bild und einem Link zum Erzeuger:

Dort finden Sie auch Bilder der Prämierung in Freiburg. Aufnahmen in Druckqualität senden wir Ihnen auf Anfrage per Mail gerne zu.

Weitere Pressemitteilungen finden Sie hier auf der Website des ECOVIN-Regionalverbands Baden.

Die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2015

Am Samstag, 16. Mai 2015 wurden anlässlich der Eröffnung des 2. Öko-Aktionstages in Freiburg auf dem Kartoffelmarkt die Urkunden für die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2015 an die Biowinzer überreicht.

Die Ergebnisliste können Sie hier als PDF herunterladen.

Die Pressemitteilung wird im Laufe des 16. Mai auf dieser Website veröffentlicht.

Beim 2. Öko-Aktionstag in Freiburg werden auch die Siegerweine vorgestellt

Plakat zum 2. Öko-Aktionstag in Freiburg am 16. Mai 2015

Plakat zum 2. Öko-Aktionstag in Freiburg am 16. Mai 2015

Bio- und Genussthemen im Fokus: Die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2015

Eine Bühne für Bio-Produkte und Informationen bietet der zweite Öko-Aktionstag in Baden-Württemberg, der am 16. Mai 2015 von 10 bis 17 Uhr auf dem Freiburger Kartoffelmarkt stattfindet. Den Auftakt bilden die Begrüßung der Besucher durch Freiburgs Bürgermeisterin Gerda Stuchlik und dem Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Alexander Bonde, die zusammen die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2015 auszeichnen werden.

Der Öko-Aktionstag fand im vergangenen Jahr erstmals in Stuttgart statt und stieß dort auf großes Interesse. Veranstaltet von der MBW (Marketinggesellschaft Baden-Württemberg) und den Verbänden des Öko-Landbaus rückt der Öko-Aktionstag Bio-Produkte in den Blickpunkt. 20 Teilnehmer aus Baden-Württemberg laden unter dem Motto „Bunte Vielfalt aus dem Südwesten mit allen Sinnen erleben“ zum Schmecken, Riechen, Erleben und Verweilen ein.

An 20 Ständen von Herstellern und Vermarktern ökologischer Lebensmittel sowie Verbänden und Einrichtungen rund um die Bühne gibt es Informationen über die Arbeit und Besonderheiten des Bio-Anbaus. Ziel der Veranstaltung ist die Information über den ökologischen Landbau in Baden-Württemberg und über das Bio-Zeichen Baden-Württemberg.

Natürlich kann man Bio-Produkte an diesem Tag auch genießerisch kennen lernen: Verköstigen können sich Besucher in Bio-Qualität mit Bratwurst, Bier, Wein, Limo oder Kaffee. Drei Mal wird Adelheid Andruschkewitsch vom Bioland-Restaurant Rose auf der Bühne leckere Bio-Gerichte kochen, mit denen die Gäste das Motto „Schmeck den Süden. Baden-Württemberg“ erleben und probieren können.

Auf einer Spielstraße haben Kinder die Gelegenheit, in die Rolle von Bio-Landwirtinnen und -Land-wirten zu schlüpfen. An den Mitmachstationen erfahren sie zum Beispiel, welches Bio-Getreide auf dem Acker wächst, wie Bio-Mehl gemahlen wird oder wie man eine Kuh melkt.

Mit zahlreichen Interviews von Ausstellerinnen und Ausstellern wird viel Wissenswertes über die Besonderheiten des Bio-Landbaus und die Vorzüge biologisch erzeugter Lebensmittel vermittelt. Für musikalische Unterhaltung sorgen die Musiker Anselm Nadj und Steffen Münster.

Einen besonderen Platz haben die Besten Bioweine Baden-Württemberg, die zum Auftakt vorgestellt werden: Rund 300 Bioweine aus etwa 50 Betrieben werden Anfang Mai durch eine unabhängige Fachjury prämiert. Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden und Initiator der Verkostung, freut sich über die rege Beteiligung von Bio-Betrieben aus Baden und Württemberg – in der Weinszene eine bislang eher ungewöhnliche Kooperation, die Betriebe von ECOVIN, Bioland, Demeter und Naturland umfasst.

Prämiert werden die Weine nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs in fünf Kategorien plus einer Sonderkategorie für Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (Piwi-Weine). Zu erwarten sind junge, frische Weißweinen des Jahrgangs 2014, in dem der Gutedel, aber auch bei die Burgundersorten gute Qualitäten erreichten. Hinzu kommen Weine älterer Jahrgänge vor allem bei Rotweinen und Dessert-Weinen, sowie Sekte und Seccos.

Die Siegerweine können pauschal für fünf Euro Gebühr verkostet werden, andere Bioweine werden am Info-Zelt von ECOVIN Baden glasweise verkauft. Dort erhalten auch die Jungwinzer des Verbands die Möglichkeit, sich und ihre Bioweine vorzustellen.

Das Plakat zum 2. Öko-Aktionstag in Freiburg finden Sie hier als PDF:
http://www.ecovin-baden.de/pdf/Plakat_Oekoaktionstag_2015_kl.pdf

Fotos vom 1. Öko-Aktionstag in Stuttgart 2014 können Sie auf der ECOVIN-Baden Website herunterladen (54 MB)

Prämierte Bioweine verkosten am 16. Mai 2015

Die Besten Bioweine-Baden-Württemberg 2015 – In Freiburg werden die Siegerweine vorgestellt und: Aktionstag Öko-Landbau

Auf großes Interesse stößt in jedem Jahr die Vorstellung der Besten Bioweine Baden-Württemberg. Wenn die diesjährigen Siegerweine am 16. Mai in Freiburg vorgestellt werden, wollen die Mitglieder von ECOVIN Baden die Aufmerksamkeit nutzen, um sich, die nächste Generation junger Biowinzer und die erfolgreichsten Bioweine im Rahmen des Aktionstages Ökolandbau vorzustellen.

Verkostet werden die angestellten Bioweine zur Prämierung der Besten Bioweine Baden-Württemberg bereits Anfang Mai in Freiburg durch eine unabhängige Fachjury. Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden und Initiator der Verkostung, rechnet wieder mit rund 300 Bioweinen von etwa 50 Betrieben aus Baden und Württemberg. Neben ECOVIN-Betrieben aus Baden und Württemberg werden auch wieder Bioland-, Demeter- und Naturland-Erzeuger ihre Weine anstellen.

Prämiert werden die Weine nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs, eingeteilt in fünf Kategorien vom Aperitif bis zum Dessert. Eine Sonderkategorie widmet sich wie stets den Weinen aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, den sogenannten Piwi-Weinen. Sie liegen den Bio-Erzeugern besonders am Herzen, denn der Anbau dieser Sorten kann besonders umweltschonend erfolgen.

Paulin Köpfer rechnet mit vielen jungen, frischen Weißweinen des Jahrgangs 2014, in dem erstmals auch das Auftreten der Kirschessigfliege eine Rolle gespielt hatte. „Die Kirschessigfliege”, so resümiert Köpfer „hat uns letztlich zwar stellenweise etwas geringere Mengen eingebracht. Die Qualität dieses Bio-Jahrgangs ist aber nicht beeinträchtigt.”

Zu den Gewinnern unter den besonderen Bedingungen des Jahrgangs 2014 gehört nach seiner Einschätzung sicher der Gutedel, aber auch bei den Burgundersorten konnten die badischen Öko-Erzeuger gute Qualitäten erzielen. Bei den Rotweinen werden viele gute, gereifte Qualitäten auch aus früheren Jahrgängen erwartet. Nicht fehlen werden auch Sekte und Seccos.

Vorgestellt werden die Siegerweine am 16. Mai. An diesem Samstag beteiligt sich ECOVIN Baden auch am Aktionstag Öko-Landbau in Freiburgs Stadtmitte. Von 10 bis 17 Uhr können dann Bioweine verkostet werden, zudem gibt es zahlreiche Informationen über die Arbeit und die Erfolge der Biowinzer und es werden die Sieger der Prämierung der Besten Bioweine Baden-Württemberg bekannt gegeben.

Mit den beiden kombinierten Veranstaltungen – der Vorstellung der Siegerweine und der Präsentation im Rahmen des Aktionstages Öko-Landbau – sollen die Verbraucher ein rundes Bild bekommen: sowohl von der Leistungsfähigkeit der Betriebe als auch von der Kontinuität und Fortsetzung der Arbeit der Biowinzer-Familien.