Archiv der Kategorie 'Pressemitteilungen'

ECOVIN-Pressemitteilung: Pilzfeste Rebsorten haben sich etabliert

Donnerstag, den 21. Oktober 2010

Forschungsarbeiten aus mehreren Jahrzehnten tragen jetzt Früchte – Nicht nur ECOVIN-Erzeuger setzen zugunsten der Umwelt auf die neuen Sorten

FREIBURG. Bei vielen Verbrauchern führen sie ein Schattendasein: Die Weine aus den Trauben von Rebsorten mit ungewohnten Namen wie Solaris und Johanniter, Regent und Cabernet Carol. Doch Winzer und Fachwelt setzen zunehmend auf solche pilzfesten Rebsorten, die ihnen die Arbeit erleichtern und die Umwelt schonen durch den Verzicht auf Spritzmittel. (weiterlesen…)

Gute Qualität der Bioweine, „normaler“ Ertrag

Freitag, den 17. September 2010

Nach dem Lesebginn bei den Biowinzern in Baden – ECOVIN-Erzeuger rechnen mit guter Qualität vor allem bei Burgunderweinen

FREIBURG. Nach einem turbulenten Jahr steuern die badischen ECOVIN-Winzer einen sicheren Biowein-Herbst an: mit guten Qualitäten und einem nur geringfügig kleineren Ertrag als im langjährigen Mittel. Vom Markgräflerland über Kaiserstuhl und Breisgau bis in den Kraichgau rechnen die Biowinzer, von denen viele jetzt schon mit der Lese begonnen haben, mit einigen Glanzlichtern.

Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden, findet vor allem die eher unterschiedlichen Reifefortschritte interessant, die an jedem Stock, teils an jeder Traube zu beobachten sind: „Wo gestaffelt und selektioniert gelesen wird sind dennoch beste Ergebnisse zu erzielen“, meint er. Im Schnitt wird der Ertrag nach seiner Schätzung eher gering ausfallen, was aber der Qualität zugute komme: „Die eher langsame Reifephase ist weiterhin für den 2010er Jahrgang förderlich: Wir rechnen mit vielschichtigen Weinen mit viel Spiel und Finesse.“

Dass die Aussichten für Bioweintrinker trotz des Witterungsverlaufs derzeit sehr gut sind bestätigt auch Ulrich Klumpp aus Bruchsal: „Die Oechslegrade sind schon jetzt Mitte September sehr erfreulich, auch wenn die für uns nicht das Maß aller Dinge sind.“ Der erfahrene Biowinzer beurteilt die Aromatik der Trauben anhand der Traubenkerndurchfärbung und hat deswegen schon Mitte September mit der Lese der früh reifenden Rotweinsorten wie Cabernet Cortis und Regent begonnen, gefolgt vom Müller-Thurgau.

Der Gesundheitszustand seiner Reben ist gut, was angesichts der Witterung nicht selbstverständlich ist: Nach stellenweise bis zu 240 Litern Niederschlag im August ist die Beerenhaut oft „mürbe“ und der Winzer wandelt auf dem schmalen Grat zwischen Reife und Fäulnis der Trauben: Angesichts sonniger Tage und kühler Nächte wollen viele die Trauben noch reifen lassen, Oechslewerte von 80 bis 90° wurden bereits Anfang September erreicht.

Auf die Pflanzengesundheit ist man im Weingut Klumpp in diesem Jahr besonders stolz: Der jüngste Sohn Andreas kam frisch von der Hochschule in Geisenheim mit vielen neuen Ideen für den Pflanzenschutz, die den Routinier erst ins Grübeln gebracht haben, aber jetzt zur Lesezeit überzeugten: „Die Praxisergebnisse des ersten Lehrstuhls für Öko-Anbau haben uns viel gebracht“.

Die Burgunder als Hauptsorten versprechen gute Qualität bei teilweise geringerem Ertrag, und dieses Bild zeigt sich auch bei anderen Biowinzern in Baden. Klaus Vorgrimmler in Munzingen am Tuniberg wurde schon im Juni von Hagel heimgesucht, geringere Erträge sind aber bei ihm, wie den meisten Biowinzern kein großes Problem, weil die Erträge zugunsten der Qualität sowieso reduziert werden. Er rechnet mit guten Qualitäten auf hohem Niveau: „Nach der extrem guten Lese 2009 kommt uns diese Normalisierung eher entgegen“, berichtet er, und reagiert mit einer verstärkten Lese von Sektgrundweinen: „Wir können nicht nur jedes Jahr Auslesen und Spätlesen vermarkten“.

Auch im Breisgau bei Dr. Eribert Benz, Biowinzer in Kenzingen-Bombach, fällt die Qualität der Hauptsorten im Burgunderbereich durchweg gut aus. Zwar ist auch hier Menge durch Verrieselungen der Trauben reduziert, der Gesundheitszustand der Trauben aber trotz der Regenmengen erfreulich gut. Und für das Markgräflerland bestätigt Günter Kaufmann aus Efringen-Kirchen gute Qualitäten und durchschnittliche Mengen: Frühe Sorten sind auch hier schon gelesen. Verrieselungen in der Blüte haben den Ertrag zwar reduziert, dafür waren hier im Süden die Niederschläge nicht ganz so hoch.

Im ECOVIN-Jubiläumsjahr: Mehr Bioweine als je zuvor

Sonntag, den 16. Mai 2010

Sieger der Besten Badischen Bioweine 2010

Die Biowinzer, die für die Besten Badischen Bioweine 2010 ausgezeichnet wurden. Klicken Sie auf das Bild für eine größere Ansicht.

16. ECOVIN-Präsentation Baden in Freiburg- Viel Anerkennung für 25 Jahre Bioweinbau und ein noch größeres Angebot

FREIBURG. Mehr Bioweine gab es nie bei der ECOVIN-Präsentation Baden: Rund 250 Bio-Weine und -Sekte wurden am 15. Mai im Historischen Kaufhaus angeboten. Belohnt wurde das große und vielfältige Angebot durch mehr Besucher und die Anerkennung der Gastredner.

Der Respekt durch die Arbeit in 25 Jahren Bioweinbau zog sich wie ein roter Faden durch die Ansprachen der Gäste: Otto Neideck, Erster Bürgermeister der Stadt Freiburg, zeigte sich stolz auf die Badener Biowinzer, die die größte Gruppe der ECOVIN-Regionalverbände stellen. Kilian Schneider, neu gewählter Präsident des Badischen Weinbauverbands und selbst Weinbaumeister, versicherte sich auch weiterhin der Unterstützung der Biowinzer, die in den vergangenen Jahrzehnten viel für den Weinbau getan hätten.

Christa Brockhaus-Henzler vom baden-württembergischen Bioland-Verband konnte die Leistungen als Bio-Erzeugerin aus eigener Erfahrung schätzen und Mats Johanssen von Slow Food Freiburg fragte, warum nach diesen 25 Jahren noch immer die Biobetriebe ihre Arbeitsweise dokumentieren müssen und nicht im Gegenteil der Einsatz von Herbiziden und Pestiziden dieser Kontrolle unterliegt. Auch Lotte Pfeffer-Müller, die Vorsitzende des ECOVIN-Bundesverbandes wunderte sich über den immer noch weit verbreiteten Spritzmitteleinsatz („Wir haben doch bewiesen, dass es auch ohne geht“), stellte aber versöhnlich in Aussicht, dass eine Feier des 50jährige Bestehen vielleicht gar nicht mehr nötig ist: „Wenn dann alle biologisch arbeiten, sind wir Biowinzer auch nichts Besonderes mehr“.

Bei so viel Lob blieb Paulin Köpfer, dem Vorsitzenden von ECOVIN Baden, kaum noch Raum, selbst die Erfolgsgeschichte der Biowinzer aufzuzeigen. Dafür formulierte er Perspektiven für die nächsten 25 Jahre, die auch nicht aussparten, was man noch besser machen könnte. Der Einsatz der pilzwiderstandsfähigen Rebsorten zum Beispiel, der Biowinzer wegen der besonders umweltfreundlichen Produktionsmethoden besonders am Herzen liegt, könne den Verbrauchern noch besser vermittelt werden, berichtete er.

Weine der auch nach mehreren Jahren noch relativ unbekannten Rebsorten wie Regent oder Johanniter seien noch nicht auf die Resonanz gestoßen, die sie verdienten. „Da müssen wir weiterarbeiten, die Verbraucher noch besser informieren und auch an der Weitentwicklung der Weine arbeiten“, formulierte er eines der Ziele für die Zukunft. Bang ist ihm um das Wachstum der Biowinzer nicht: Nach einer kurzen Phase der Stagnation verzeichne man jetzt wieder Mitgliederzuwachs, berichtete er.

Bis in die Nacht hinein strömten Weinfreunde durch das historische Ambiente des Kaisersaals, in dem an 34 Ständen 250 Bio-Weine und -Sekte probiert werden konnte. Dank den – anlässlich des Jubiläums – anwesenden Gästen aus allen deutschen Anbaugebieten konnte man sich nicht nur einen Gesamteindruck fast aller badischer Bioweine verschaffen, sondern auch einen Vergleich mit anderen Anbaugebieten anstellen. Auch die Sonderverkostungen, die Mitglieder des Freiburger Slow Food Conviviums im Rokokosaal ausrichteten, erfreuten sich regen Zuspruchs, ebenso wie die Sonder-präsentation der Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten im Foyer.

Die 26 Besten Badischen Bioweine 2010

Samstag, den 15. Mai 2010

12 Biowinzer in Baden freuen sich über diese Prämierungen, eingeteilt nach der Eignung zum Essen – Sonderpreise für Literweine und Piwi-Weine

Die Liste der Siegerweine können Sie hier als PDF herunterladen.

FREIBURG. Mehr als 200 badische Bioweine und -Sekte hat eine unabhängige Jury am 3. Mai verkostet, um die 26 Besten Badischen Bioweine 2010 zu prämieren. Erstmals vorgestellt wurden die Siegerweine jetzt auf der 16. ECOVIN-Präsentation im Historischen Kaufhaus in Freiburg. Die meisten der ausgezeichneten Weine stammen aus dem Markgräflerland, gefolgt von Kaiserstuhl und Breisgau.

26 Beste Badische Bioweine sind es in diesem Jahr geworden, die als Siegerweine aus der Verkostung hervorgingen. Sie verteilen sich auf sechs Kategorien, die sich auf die Speisenfolge eines Menüs beziehen, vom Aperitif bis zum Dessert. In zwei Sonderkategorien wurden Weine aus neuen, pilzwiderstandsfähigen Rebsorten ausgezeichnet und – erstmals bei dieser Prämierung – Literweine.

Im friedlichen Wettstreit um die besten Bioweine hatten in diesem Jahr die Markgräfler Winzer die Nase vorn: 14 Auszeichnungen gingen an sieben Biowinzer dieser Region. Gleich jeweils drei Urkunden erhielten die ECOVIN-Betriebe von Thomas Harteneck (Schliengen), Daniel Feuerstein und Wilhelm Zähringer (beide Heitersheim). Zwei Auszeichnungen erhielt das Weingut Köpfer (Staufen-Grunern) und jeweils eine ging an die Weingüter Rieger (Buggingen-Betberg), Ruesch (Buggingen) und Kaufmann (Efringen-Kirchen).

Kaiserstühler Biowinzer erhielte 9 Auszeichnungen, sie gingen an vier Winzer. Neben dem ECOVIN Betrieb von Hubert Lay (Ihringen) mit zwei Urkunden sind dies die Biolandbetriebe Weingut Helde in Jechtingen und Pix in Ihringen mit jeweils drei Prämierungen und das Weingut Rinklin in Eichstetten (eine Auszeichnung).

Für den Breisgau, wo die Zahl der Biowinzer deutlich geringer ist als in den beiden anderen Regionen, wurde der ECOVIN-Betrieb von Johannes Hügle in Teningen-Heimbach ausgezeichnet: Gleich drei seiner Weine wurden in verschiedenen Kategorien prämiert.

Eingeteilt waren die Weine nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs, vom Aperitif über Vorspeisen und Hauptgänge bis zum Dessert. Drei Sonderpreise gingen an Bioweine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (Piwi), deren Förderung und Verbreitung den Biowinzern wegen des umweltfreundlichen Anbaus besonders am Herzen liegt. Ein Novum waren die Auszeichnungen in der Sonderkategorie Literweine: Je ein Weißer und Roter in der preisgünstigen Literflasche soll nun den Verbraucher die besonders preisgünstigen Biowein schmackhaft machen.

Die fachkundige und unabhängige Jury hatte am 3. Mai in Freiburg mehr als 200 Weine verkostet. Matthias Wolff vom Beratungsdienst Ökologischer Weinbau (Staatliches Weinbauinstitut Freiburg) hatte die Verkostung wie schon in den Vorjahren geleitet, organisiert wurde sie vom ECOVIN-Regionalverband Baden und der Bioland-Weinbaugruppe Baden.

ECOVIN Präsentation am 15. Mai: Bioweine im Jubiläumsjahr

Montag, den 10. Mai 2010

16. ECOVIN-Präsentation am 15. Mai in Freiburg – 26 prämierte Spitzenweine plus weitere 200 Bioweine und Sekte aus Baden

FREIBURG. Im ECOVIN-Jubiläumsjahr zum 25jährigen Bestehen lassen auch die badischen Biowinzer die Korken knallen: Bei der 16. ECOVIN-Präsentation Baden am 15. Mai im Historischen Kaufhaus in Freiburg werden nicht nur die 26 prämierten Besten Badischen Bioweine des Jahres 2010 vorgestellt. Weitere rund 250 Bioweine und Sekte aus Baden stehen zur Verkostung bereit und auch Winzerkollegen aus allen deutschen Anbaugebieten ergänzen das Weinangebot.

Verkostet werden kann all das für den Eintrittspreis von nur neun Euro in der Zeit von 14 bis 22 Uhr im Historischen Kaufhaus. Ergänzt wird die Palette badischer Bioweine durch die Weine der Gäste aus den anderen Anbauregionen und durch eine Sonderpräsentation mit 43 Weinen von neuen, pilzwiderstandsfähigen Rebsorten im Foyer, vorgestellt von der Arbeitsgemeinschaft Piwi International.

Verkosten, Schlendern und der Plausch mit den Biowinzern im Kaisersaal werden abgerundet durch Sonderverkostungen im Rokokosaal, die das Slow Food Convivium Freiburg organisiert. Den Auftakt macht um 15 Uhr die von der ehemaligen Badischen Weinkönigin Julia Fellmann geführte Weinprobe der Besten Badischen Bioweine 2010 (Eintritt 8 Euro). Weitere Sonderverkostungen kombinieren genussvoll Schinken und Wein (17 Uhr, Eintritt 10 Euro), Spargel und Wein (19 Uhr, Eintritt 12 Euro) sowie Käse und Wein (21 Uhr, Eintritt 10 Euro). Passend zu den Bioweinen stammen auch die weiteren Zutaten aus biologischer Erzeugung.

Eröffnet wird die Veranstaltung um 14 Uhr durch den Weinsachverständigen Otto Geisel. Ein Grußwort der Stadt Freiburg wird der Erste Bürgermeister Otto Neideck sprechen. An das ECOVIN-Jubiläum unter dem Motto „ECOVIN blüht auf” knüpft Lotte Pfeffer-Müller vom ECOVIN-Bundesverband an. Schließlich stammen etliche Pioniere des Bioweinbaus aus Baden und haben seit 1979 an den Entwicklungen der ECOVIN-Richtlinien mitgearbeitet. Weitere Grußworte werden von den Vertretern des Bioland-Verbandes und des Badischen Weinbauverbandes erwartet.

Zum Auftakt gehören auch wieder die Urkundenverleihungen für die hier erstmals öffentlich vor-gestellten Siegerweine der Weinprämierung. Die 26 Besten Badischen Bioweine 2010, die von einer unabhängigen Jury nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs prämiert wurden, stammen in diesem Jahr zum größten Teil aus dem Markgräflerland, wo sieben Winzer für 14 angestellte Weine ausgezeichnet wurden. Neun Weine kommen von vier Betrieben am Kaiserstuhl, ein Breisgauer Biowinzer stellt ebenfalls drei der Siegerweine.

Die 16. ECOVIN-Präsentation findet am 15. Mai in Freiburg statt

Donnerstag, den 25. März 2010

Jubiläumsprogramm mit der Bestenauswahl – Weine aus allen deutschen Anbaugebieten und die Besten Badischen Bioweine 2010

FREIBURG. ECOVIN feiert, und der ECOVIN-Regionalverband feiert mit: Bei der 16. ECOVIN-Präsentation Baden am 15. Mai im Historischen Kaufhaus in Freiburg dreht sich wieder alles rund um das Thema Genuss. Die breite Palette von mehr als 200 Bioweinen von rund 30 ECOVIN- und Bioland-Erzeugern, die Besten Badischen Bioweine 2010, ausgewählte Biowinzer aus allen deutschen Anbaugebieten und natürlich das von Slow Food gestaltete Programm mit den Sonderverkostungen sorgen für biologisch-köstliche Vielfalt.

„ECOVIN blüht auf” heißt das Motto, dass der Bundesverband anlässlich des 25jährigen Bestehens ausgerufen hat, und das auch in Baden mit Aktionstagen am 1. Mai und am 2. Oktober gefeiert wird. Schließlich haben auch und gerade in Baden Pioniere des Bioweinbaus seit 1979 an den Entwicklungen der ECOVIN-Richtlinien mitgearbeitet.

Im Mittelpunkt der ECOVIN-Präsentation Baden stehen freilich einmal mehr die Bioweine der Region: Die über 300 Weine und Sekte, die mehr als 30 ECOVIN- und Bioland-Erzeuger zur Verkostung bereit stellen. Aber auch die mehr als 20 Besten Badischen Bioweine 2010, die von einer unabhängigen Jury nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs prämiert wurden. Und nicht zuletzt die Weine der Biowinzer aus den anderen Anbauregionen, die als Gäste zum Jubiläum eingeladen wurden. Im Foyer gibt es eine Sonderpräsentation mit Weinen von neuen, pilzwiderstandsfähigen Rebsorten, vorgestellt von der Arbeitsgemeinschaft Piwi International.

Die Verkostung aller Weine ist im Eintrittspreis von 9 Euro enthalten. Von 14 bis 22 Uhr wird die ECOVIN-Präsentation Baden im Kaisersaal ergänzt durch Proben und Sonderverkostungen im Rokokosaal, die das Slow Food Convivium Freiburg organisiert hat: die von der ehemaligen Badischen Weinkönigin geführte Weinprobe der Besten Badischen Bioweine 2010 (15 Uhr) sowie die Sonderverkostungen Wein und Käse (17 Uhr), Wein und Spargel (19 Uhr), Wein und Schinken (21 Uhr). Passend zu den Bioweinen sind auch die weiteren Zutaten aus biologischer Erzeugung.

Eröffnet wird die 16. ECOVIN-Präsentation um 14 Uhr mit den Grußworten des Gastronomen und Weinsachverständigen Otto Geisel, von Vertretern des ECOVIN-Bundesverbandes, des Bioland-Verbandes, des Badischen Weinbauverbandes und Umweltbürgermeisterin Gerda Stuchlik von der Stadt Freiburg. Im Anschluss an die Eröffnung werden die Urkunden der Prämierung der Besten Badischen Bioweine 2010 an die Biowinzer verteilt.

Badische Bioweine – Feiern mit Freunden

Donnerstag, den 18. Februar 2010

Die 16. ECOVIN-Präsentation Baden findet im Jubiläumsjahr statt – Zur Präsentation am 15. Mai in Freiburg kommen viele Gäste aus anderen Regionen

FREIBURG. Die ECOVIN Präsentation Baden mit der Vorstellung der Besten Badischen Bioweine 2010 ist auch in diesem Jahr die regionale Hauptveranstaltung der badischen Biowinzer. Einen besonderen Stellenwert erhält sie 2010 durch das 25jährige Bestehen des Bundesverbandes, das auch in Freiburg gefeiert wird: Neben den Bioland-Winzern, den langjährigen Kooperationspartnern der Präsentation, stellen erstmals Vertreter anderer ECOVIN Regionalverbände im Historischen Kaufhaus ihre Bioweine vor.

„ECOVIN blüht auf” – so lautet das Motto zum Jubiläum und auch für den Aktionstag in Baden am 1. Mai. Am 15. Mai geht es zwar in erster Linie um die rund 200 Bioweine von den rund 25 badischen Betrieben. Doch mit den Gästen aus den Regionen Mosel, Rheingau, Rheinhessen, Franken und Württemberg macht man auf den Ursprung des Bioweinbau-Verbands aufmerksam. Auch die Pionierbetriebe des Bioweinbaus sollen hier präsent sein.

Im Blickpunkt stehen die Besten Badischen Bioweine 2010, die bereits am 3. Mai von einer fachkundigen Jury verkostet und prämiert werden. Ausgewählt werden die Weine in Kategorien, die nach ihrer Eignung zu bestimmten Speisen eingeteilt wurden. Die Weinexperten beurteilen die Bioweine also aus Sicht der Verbraucher: Welcher Wein passt am besten zu welchen Speisen? Im Vorjahr prämierte die Jury 24 Bioweine und Sekte in sieben Kategorien. Die Verkostung aller Weine ist im Eintrittspreis von neun Euro enthalten.

Speziell den Siegerweinen dieser Verkostung widmet sich die Hauptveranstaltung des Rahmenprogramms, für das die Mitglieder des SlowFood Convivums Freiburg verantwortlich zeichnen. Die ehemalige Badischen Weinkönigin Julia Fellmann führt durch diese sachkundige Verkostung und Präsentation der Siegerweine. Diese und drei weitere Verkostungen, bei denen es um die Kombination von Produktproben und den passenden Bioweinen geht, finden während der Bioweinmesse im Rokokosaal statt.

Auch Piwi International, die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten, ist mit einem Sonderstand dabei, an dem die Weine aus pilzfesten Rebsorten verkostet werden können. Ihnen ist bei den Besten Badischen Bioweinen 2010 eine eigene Kategorie gewidmet. Zusammen mit dieser Sonderpräsentation wollen die badischen Biowinzer den Verbrauchern diese Rebsorten näher bringen, die eine besonders umweltfreundliche Bewirtschaftung ermöglichen.

Die Präsentation, die um 14 Uhr im Beisein von Vertretern des ECOVIN Bundesverbands und des Bioland-Landesverbandes eröffnet wird, bietet bis 22 Uhr die Möglichkeit zum Verkosten der Bioweine sowie dem Kennenlernen der Biowinzer und der 25jährigen Geschichte von ECOVIN.

Bioweinpreis 2010: Badische ECOVIN-Weine holen Preise

Montag, den 25. Januar 2010

Beim Internationalen Bioweinpreis 2010: 33 Weine von 7 ECOVIN-Erzeugern wurden ausgezeichnet

FREIBURG. Gut angefangen hat das Jahr 2010 für die badischen ECOVIN-Erzeuger: 33 Weine von sieben Erzeugern des ECOVIN-Regionalverbands Baden erhielten eine Auszeichnung beim Internationalen Bioweinpreis 2010. Bei insgesamt 411 angestellten Weinen des erstmals von Martin Darting, WINE Systems und der DLG Testservice GmbH veranstalteten Verkostung waren die Badener damit sehr erfolgreich.

Vom Kaiserstuhl, aus dem Markgräflerland, dem Breisgau und aus Tauberfranken kommen die ausgezeichneten ECOVIN-Betriebe. Mit insgesamt acht positiven Bewertungen führt das Heitersheimer Weingut Zähringer die Ergebnisliste der badischen ECOVIN-Erzeuger bei dieser Verkostung an: Gleich vier Mal gab es Gold für die Zähringer-Weißweine, bei den Rotweinen kamen zwei Silber-Medaillen und zwei Empfehlungen hinzu.

„Großes Gold”, die höchste Auszeichnung gab es für die Badener nur einmal: Thomas Harteneck aus Schliengen erhielt diese Bewertung für seinen Grauburgunder-Sekt 2007 MAXIME Pinot Brut. In der Kategorie Rotwein erreichte sein Spätburgunder Hellberg noch eine Auszeichnung in Silber, außerdem gab es hier zwei Empfehlungen. In der Kategorie Weißwein kamen zwei weitere Silbermedaillen und zwei Empfehlungen hinzu. Ebenfalls aus dem Markgräflerland kommen die beiden Weine des Weingutes Mißbach, die eine Silbermedaille und eine Empfehlung der 18köpfigen Fachjury erhielten.

Gut vertreten waren auch die Weine aus dem Kaiserstuhl bei dieser Verkostung: Die Bioweine der Winzer vom Silberberg erhielten gleich drei Silbermedaillen (zwei Rotweine, ein Weißwein), zwei weitere Empfehlungen gab es für Rotweine. Damit zeigten die Bio-Erzeuger der Bahlinger Winzergenossenschaft, dass auch WG-Weine in Bioqualität neben internationaler Konkurrenz bestehen können. Klaus Vorgrimmler vom Tuniberg erhielt für seine Rotweine einmal Gold und eine Empfehlung, sowie einmal Silber für einen Weißwein.

Das Weingut Geier aus Tauberfranken wurde ebenfalls für seine Rotweine (zweimal Silber, eine Empfehlung) und Roséweine (eine Empfehlung) ausgezeichnet, das Weingut Dr. Benz erhielt für zwei Rotweine Empfehlungen.

Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden, sieht in dem guten Abschneiden einen Beleg dafür, dass die badischen Bioweine auch auf internationaler Ebene Format zeigen. Martin Darting, Verkostungsleiter des Bioweinpreises, resümiert, dass badischer Pinot, Weiß- und Grauburgunder „Jahr für Jahr verlässlichen Genuss auf höchstem Niveau” bieten. Aus den Verkostungsergebnissen lasse sich acuh erkennen, dass auch internationale Rotweinstile und die Kunst der Cuvée überdurchschnittlich gut beherrscht werden.

„Fleiß und vinologisches Know How lassen Weine entstehen, die von regionaler Wiedererkennung und von internationaler Akzeptanz geprägt sind”, urteilte er nach der Verkostung. Die Innovation Bio-Badens sieht er vor allem in den interspezifischen Sorten, die auch zunehmend Einzug in die oberen Riegen der Prämierung hielten: „Ihre vermehrte Verbreitung zeugt von verantwortungsvollem Umgang mit lokalen Ressourcen und Freude an der Entdeckung neuer Herausforderungen.”

Die Ergebnisliste der badischen ECOVIN-Erzeuger gibt’s hier als PDF:
http://www.ecovin-baden.de/pdf/bioweinpreis2010.pdf

2010: Biowein-Prämierung, Messen und Aktionstage

Montag, den 18. Januar 2010

ECOVIN-Präsentation 2008

2010 wieder im Programm: Die ECOVIN-Präsentation in Freiburg

Programm im ECOVIN-Jubiläumsjahr – 25 Jahre ECOVIN: Aktionstage unter dem Motto „ECOVIN blüht auf“
Diese Pressemitteilung können Sie zusammen mit der Terminübersicht 2010 hier herunterladen. Die Jahresübersicht 2010 finden Sie auf unseren Internetseiten hier.

FREIBURG. ECOVIN feiert: 25 Jahre besteht der Bundesverband Ökologischer Weinbau jetzt, das wird auch im Regionalverband Baden gefeiert. „ECOVIN blüht auf“ heißt das Motto zweier Aktionstage im Frühjahr und im Herbst, die das Veranstaltungsprogramm abrunden. Höhepunkt bleibt einmal mehr die Prämierung der Besten Badischen Bioweine 2010 und die ECVIN-Präsentation am 15. Mai im Historischen Kaufhaus in Freiburg.

Stolz sind die Biowinzer aus Baden zuallererst auf die Qualität ihrer Weine, die sie auch in diesem Jahr bei drei großen Weinmessen mit Gemeinschaftsständen vorstellen. Die BioFach-Messe in Nürnberg (17. bis 20. Februar) bildet den Auftakt, hier sind aus Baden die Weingüter Dr. Benz (Kenzingen-Bombach), Harteneck (Schliengen), Missbach (Ebringen) und Zähringer (Heitersheim) vertreten. Auch bei der ProWein in Düsseldorf (21. bis 23. März) stehen die Bioweine im Fokus und im Vergleich zu den konventionellen Weinen, den gerade die Badener nicht zu scheuen brauchen. Außer dem Hofgut Consequence (Vogtsburg-Bischoffingen), Harteneck (Schliengen) und Klumpp (Bruchsal) ist auch das Weingut Zähringer (Heitersheim) am ECOVIN-Gemeinschaftsstand mit dabei. Bei der Badischen Weinmesse in Offenburg (8. und 9. Mai) sind neben dem Fachpublikum vor allem die Verbraucher stark vertreten.

Besonderes Augenmerk richten die badischen ECOVIN-Erzeuger in diesem Jahr aber auf die Veranstaltungen zum 25jährigen Bestehen von ECOVIN: „Das ist auch für uns ein Grund mit besonderen Aktivitäten aufzuwarten“, berichtet Paulin Köpfer, der Vorsitzende des ECOVIN-Regionalverbands Baden. „Im Vordergrund steht die ECOVIN-Präsentation Baden am 15. Mai in Freiburg, bei der sich auch „Gäste“ aus anderen deutschen Weinbaugebieten als Aussteller mit ihren Bioweinen präsentieren werden,“ so Köpfer. Vorgestellt werden hier auch die prämierten Besten Badischen Bioweine 2010.

Besonders freuen sich die Biowinzer schon jetzt auf die zwei Aktionstage am 1. Mai und am 2. Oktober unter dem Motto „ECOVIN blüht auf“, zu denen Weinfreunde und Kunden überregional, aber eben auch in Baden auf die Biogüter eingeladen sind. Führungen in den Bio-Weinbergen und in den Kellern sollen den Besuchern einen Einblick vermitteln, natürlich soll auch der Weingenuss dabei eine wichtige Rolle spielen.

Doch auch bei anderen regionalen Veranstaltungen kann man die badischen Bioweine der ECOVIN-Erzeuger kennen lernen: Beim Müllheimer Weinmarkt (23. April) sind zum Beispiel auch alle ECOVIN-Betriebe aus dem Markgräflerland vertreten. Zahlreiche Besucher finden auch den Weg zu den ECOVIN-Winzern, die am Gemeinschaftsstand auf der Freiburger Plaza Culinaria (5. bis 7. November) vertreten sind.

Freiburger Bio-Winzer setzt ausschließlich auf Piwis

Freitag, den 16. Oktober 2009

Bio-Weingut mitten in der Breisgau-Metropole – Andreas Dilger: Durch pilzfeste Rebsorten fast kein Spritzmittel-Einsatz mehr

FREIBURG. Der Standort des Weingutes ist ebenso exklusiv wie die hier erzeugten Weine: Bio-Winzer Andreas Dilger hat sich beim alten Freiburger Straßenbahndepot niedergelassen – mitten in der Wiehre. Seit Jahren setzt der ECOVIN-Erzeuger ganz auf neue, pilzwiderstandsfähige Rebsorten (Piwi). In diesem Herbst ist sein Betrieb zu 100 Prozent auf „Piwis” umgestellt.

Vermuten würde ihn hier niemand, und doch würde er nirgends besser hinpassen als hierhin: Das historische Straßenbahndepot der Freiburger Verkehrsbetriebe liegt mitten in der Wiehre, dem wohl grünsten Stadtteil der Breisgau-Metropole Freiburg. Auf das Weingut deuten freilich neben der ECOVIN-Fahnen nur ein Schild und einige Winzer-Utensilien neben dem mächtigen Hallen hin, die heute unter anderem durch die Freiburger Feuerwehr genutzt werden.

Die Rebberge des einzigen Bio-Winzers im Freiburger Stadtgebiet liegen zwar nicht hier in der Wiehre, sondern am Schönberg – und damit immerhin ebenfalls noch im Freiburger Stadtgebiet. Besucher würden den ehemaligen Sozialpädagogen und heutigen Biowinzer hier schwerlich suchen, wären da nicht die regelmäßigen kulturellen Veranstaltungen in seinen „Hallen”: Das Angebot reicht von Ausstellungen über Konzerte zu Themenabenden und Lesungen.

Seit nunmehr 13 Jahren betreibt Dilger den Bio-Weinbau. Zuerst war es ein Hobby, aber seit sieben Jahren trägt der Bioweinbau des Autodidakten als zweites Standbein zum Einkommen bei. Heute stehen neun Anlagen mit neun verschiedenen Sorten im Freiburger Ortsteil St. Georgen im Ertrag. „Nach und nach habe ich immer neue Flächen gepachtet”, berichtet Dilger, „und dann auf pilzfeste Rebsorten umgestellt.” Das bedeutet Rodung der Weinberge und erst einmal investieren. Hilfe gibt’s in diesem Themenbereich nur beim ECOVIN-Regionalverband Baden und beim Beratungsdienst Ökologischer Weinbau.

Dilger ist sich im Klaren darüber, dass er nur eine Nische bedient. Noch immer gibt es großen Erklärungsbedarf bei den Kunden. Seine Weine gehen zum größten Teil an Privatkunden, die auch auf dem nahe gelegenen Wiehre-Markt bei ihm einkaufen. Der andere Teil seiner Weine wird bei seinen Veranstaltungen ausgeschenkt.

Maßgeblich für die Festlegung auf pilzwiderstandsfähige Rebsorten sind natürlich auch die Arbeitserleichterungen durch den geringeren Spritzaufwand: „Auch wenn die pilzwiderstandsfähigen Sorten in schwierigen Jahren mal gespritzt werden müssen: Mein Verbrauch von Bio-Mitteln liegt bei nur rund einem Viertel dessen, was ein Bio-Betrieb braucht”, erklärt er. Das bedeutet nicht nur 75 Prozent Einsparung an Pflegepräparaten, sondern auch mehr Zeit für andere Arbeiten im Weinberg, weniger Trecker-Fahrten, weniger CO2-Belastung und weniger Bodenverdichtung.

Zum Einsatz kommen vor allem Sorten aus der Züchtung des Staatlichen Weinbauinstitutes Freiburg. „Freiburger Linie” nennt er sein Profil deswegen, was auch eine augenzwinkernde Anspielung auf den Slogan der Verkehrsbetriebe nebenan ist. Johanniter, Helios, Solaris kommen zum Einsatz, ebenso wie Muscaris, Souvignier Gris, Cabernet Cortis und Monarch sowie Pinotin und Regent von anderen Weinbau-Instituten.

Für Matthias Wolff vom Beratungsdienst Ökologischer Weinbau am Freiburger Weinbauinstitut liegt die Zukunft des Bioweinbaus in den neuen pilzfesten Sorten. Wolff ist gleichzeitig Präsident von Piwi International, der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten.

„Den Schweizer Rotweinpreis gewann dieses Jahr ein Marechal Foch”, berichtet er. Für ihn ein klarer Beweis dafür, dass auch mit den neuen Sorten erstklassige Ergebnisse möglich sind. Allerdings auch dafür, dass die Weine mit den exotischen Namen bislang vor allem in Blindverkostungen punkten. Und beim Verkauf an Privatkunden, denen man die neuen Weine erklären kann: Nur so funktioniert derzeit die Vermarktung, in der traditionelle Rebsortennamen eine wichtige Rolle spielen.

Wolff wünscht sich für die Aufklärungsarbeit bei den Verbrauchern auch mehr staatliche Unterstützung: „Schließlich wurden die heutigen, hervorragenden Sorten auch an staatlichen Züchtungsanstalten entwickelt”, argumentiert er. Dass sich der Markt ändern wird, davon ist er überzeugt. Angesichts der Tatsache, dass Piwi International jetzt 10 Jahre existiert und schon vieles erreicht habe lässt sich aber auch ablesen, dass dieser Prozess dauert.

Auf Markt und Modetrends schielt Biowinzer Dilger bei der Umstellung seiner Anlagen auf pilzfeste Rebsorten nicht, im Vordergrund steht die Freude am Experimentieren: „Einen Roséwein vom Cabernet Cortis gab es zuvor noch gar nicht”, berichtet er und ist stolz auf das Ergebnis. Sekt und Secco, Liköre und Brände bietet der Kleinbetrieb ebenso an wie Obstsäfte aus Streuobstbau.

Die Offenheit für Neues spiegelt sich auch in seinem kulturellen Angebot. Dass die Lesung mit der Nobelpreisträgerin Herta Müller, die er in Zusammenarbeit mit einer Buchhandlung in sein Weingut eingeladen hatte, nun in den 1000 Zuhörer fassenden Paulussaal verlegt wird, grämt ihn nicht. Nachdem die Karten innerhalb von zwei Tagen ausverkauft waren und er weiterhin die Bewirtung übernimmt, wird er seine Bioweine am 20. Oktober dort an ein wesentlich größeres Publikum ausschenken.

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Ecovin-Weingut Dilger Freiburg

Ecovin-Weingut Dilger Freiburg

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Eine Seite von www.ecovin-baden.de. Mehr Infos? ›› ecovin.baden@t-online.de