Archiv der Kategorie 'Pressemitteilungen'

Höhepunkt 2012: Baden trifft Württemberg

Donnerstag, den 26. Januar 2012

Veranstaltungsjahr der Biowinzer im ECOVIN-Regionalverband Baden – Präsentation und Prämierung der Besten Bioweine 2012 erstmals landesweit

FREIBURG. Auch im 21. Jahr seines Bestehens geht der ECOVIN-Regionalverband Baden große Themen an: Der Höhepunkt der Aktivitäten wird auch 2012 die Präsentation der Winzer in Freiburg am 19. Mai sein, dieses Jahr unter dem Motto „Baden trifft Württemberg”.

Als Auftaktveranstaltung zum „ÖkoSommer 2012” erfolgt die ECOVIN-Präsentation erstmals landesweit. Ver-treten sind badische und württembergische Winzerinnen und Winzer von ECOVIN, aber auch von Bioland, Demeter und Naturland. Unterstützt wird die Veranstaltung zudem vom Slow Food Convivium Freiburg und der Arbeitsgemeinschaft zur Förderung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten Piwi international.

Auch die Prämierung der besten Bioweine erfolgt in diesem Jahr landesweit, die „Besten Bioweine Baden-Württemberg 2012” werden erstmals auf der ECOVIN-Präsentation vorgestellt. Landwirtschaftsminister Bonde hat als Schirmherr bereits zugesagt und wird bei der Eröffnung dabei sein.

Die Termine 2012 im Überblick:

Die ECOVIN-Präsentation unter dem Motto „Baden trifft Württemberg” mit der Vorstellung der der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2012 wird am 19. Mai in Freiburg statt-finden. ECOVIN-Präsentation und Bestenauswahl erfolgen erstmals landesweit für Baden-Württemberg und alle ökologischen Anbauverbände.

Bei zwei großen Weinmessen präsentieren sich die badischen ECOVIN-Erzeuger überregional der Fachwelt: Auf der BioFach in Nürnberg werden vom 15. bis 18. Februar die Betriebe Zähringer (Halle 4A, Stand 421) aus Heitersheim und Harteneck aus Schliengen (Halle 7, Stand 111) ihre Bioweine vorstellen. Auf der ProWein in Düsseldorf sind vom 4. bis 6. März die Betriebe Weingut Gallushof (Teningen-Heimbach), Weingut Klumpp (Bruchsal), Weingut Abril (Vogtsburg-Bischoffingen), Weingut Missbach (Ebringen) und Weingut Zähringer (Heitersheim) für den Regionalverband vor Ort.

Fachlich hochinteressant – freilich für ein andere Zielgruppe – sind auch andere Veranstaltungen: Mit seinen Fortbildungen für Winzer zum Thema Bioweinbau hat sich der Regionalverband längst einen guten Ruf als Fortbildungseinrichtung erarbeitet. Der jährliche Einführungskurs für den ökologischen Weinbau Mitte Januar war schon so früh ausgebucht, das ein zweiter Termin von 12. bis 14. März in Freiburg am Staatlichen Weinbauinstitut stattfinden wird. Und auch das jährliche Fachseminar Bioweinbau und Qualität vom 27. bis 29. Februar in der Landvolkshochschule St. Ulrich stößt auf so großes Interesse bei Winzern, dass sich interessierte Winzer sehr früh melden müssen. Der Weinbaufachtag am 20. Juli ist nur für ECOVIN-Mitglieder.

Badische Bioweine probieren und die dazu gehörigen Biowinzer kennen lernen, dazu bieten die regionalen Veranstaltungen die besten Gelegenheiten für das breite Publikum: Zum Beispiel beim Müllheimer Weinmarkt (27. April), der Badischen Weinmesse in Offenburg (5. und 6. Mai) und der Plaza Culinaria (9. bis 11. November in Freiburg) zeigen die badischen ECOVIN-Winzer ihre Weine.

Interessant und breit gestreut sind sicher auch wieder die Veranstaltungen des „Öko-Sommer Baden-Württemberg”, die von Mai bis Oktober landesweit stattfinden werden und über die man sich auf der Website www.oeko-sommer.de informieren kann. Auch bei dieser Veranstaltungsreihe, für die die ECOVIN-Präsentation ja die Auftaktveranstaltung ist, arbeiten Bioland, Demeter, Naturland sowie Eco-vin und Ecoland zusammen.

Die Termine 2012

15. – 18. Februar 2012: BIO-FACH-Messe, Nürnberg
27.. bis 29. Februar 2012: Fachseminar Biologisch-dynamischer Weinbau und Qualität, St.Ulrich
4. – 6. März 2012: PRO WEIN, Düsseldorf
12. – 15. März 2012: 2. Einführungskurs ökologischer Weinbau, Freiburg
27. April 2012: Müllheimer Weinmarkt
5. und 6. Mai 2012: Badische Weinmesse, Offenburg
19. Mai 2012: ECOVIN-Präsentation unter dem Motto „Baden trifft Württemberg” in Freiburg
20. Juli 2012: Weinbaufachtag
4. -6. November 2012: Plaza Culinaria, Messe Freiburg

Sie finden diese Termine auch auf der Seite: http://www.ecovin-baden.de/jahresuebersicht/

ECOVIN-Betriebe auf der Plaza Culinaria vom 4. bis 6. November in Freiburg

Dienstag, den 18. Oktober 2011

Die ständig wachsende Genussmesse Plaza Culinaria in Freiburg nutzen auch ECOVIN-Betriebe, um sich und ihre Bioprodukte zu präsentieren. Die Messe findet 2011 vom 4. bis 6. November statt, der Eintritt kostet 10 Euro (ermäßigt 7 Euro). Zum attraktiven Rahmenprogramm gehört unter anderem ein Wettbewerb für Amateurköche.

In diesem Jahr beteiligen sich die folgenden badischen ECOVIN-Erzeuger an der Genussmesse und bieten ihre Bioweine zur Verkostung an:

Der Badische Winzerkeller (Breisach), die Winzer vom Silberberg (Bahlingen), das Weingut Hubert Lay (Ihringen), das Weingut Andreas Dilger (Freiburg), das Staatsweingut Blankenhornsberg und das Weingut Zähringer (Heitersheim).

Biowinzer sind zufrieden mit Ertrag und Qualität

Montag, den 17. Oktober 2011

Nach dem Abschluss einer besonderen Weinlese 2011 in Baden: ECOVIN-Erzeuger freuen sich über einen guten Herbst bei perfektem Wetter

FREIBURG. „Überaus ungewöhnlich”, so bezeichnet Paulin Köpfer den Biowein-Jahrgang 2011 in Baden: Die Mengen liegen über dem langjährigen Durchschnitt und weit über dem vergleichsweise geringen Vorjahresergebnis, berichtet der Vorsitzende von ECOVIN Baden. Zudem lassen die Qualitäten keine Wünsche offen. Zwar habe der Witterungsverlauf fast überall den Arbeitsaufwand deutlich erhöht, doch durch die fast überall vorgenommene Vorlese und einem Herbstwetter, das keine Eile nötig machte, ernteten die Biowinzer vollreife und gesunde Trauben.

Nach einem ungewöhnlichem Witterungsverlauf folgte eine ungewöhnlich frühe Lese mit durchweg guten Ergebnissen – von lokalen Beeinträchtigungen durch Frost oder Hagel abgesehen. Vom Markgräflerland über Kaiserstuhl und Breisgau bis in den Kraichgau freuen sich die ECOVIN-Winzer auf gute Weine des Jahrgangs 2011, die ab dem Frühjahr (Weißweine) oder Spätsommer 2012 (Rotweine) in den Verkauf gelangen.

Im Markgräflerland begann die Lese schon am 25. August, berichtet Paulin Köpfer. Extreme Wetterwechsel und Trauben mit Sonnenbrand gestalteten die Lese aufwändig, berichtet er. Auch die gerade bei Burgundersorten aufgetretene Fäulnis machte viel Sorgfalt bei den Vorlesen nötig. Aber jetzt stimmen nicht nur Qualität und Menge im Markgräflerland, wie er berichtet: „Gerade bei unseren Weinen im Weingut Zähringer passen auch die relativ geringen Säurewerte ideal zum Charakter unserer Weine.” Gegenüber dem Vorjahr erntete man hier in Heitersheim fast 50 Prozent mehr und liegt damit noch immer rund 10 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt.

Der eher durchwachsene Sommer, wie ihn viele Verbraucher wahrgenommen hätten, spiele bei den Winzern keine so bedeutende Rolle, wie der prächtige Herbst: Die warme Hochdruckphase ab August bis in den Oktober erleichterte den Biowinzern nicht nur die Arbeit. Er „schenkte” ihnen mit jeder Woche vor der Lese auch weitere Oechslegrade ohne die Gefahr von Fäulnis und Verlusten.

Auch Richard Schmidt aus Eichstetten berichtet über den Kaiserstuhl von besten Bedingungen: Müller-Thurgau, Grau- und Weißburgunder hätten von der Witterung besonders profitiert. Glücklich ist der Biowinzer mit den Qualitäten, auch wenn man oft auf einen möglichen Ausbau von Spätleseweinen verzichtet habe: „Unsere Kundschaft schätzt vor allem gute Kabinettweine im mittleren Preissegment”, berichtet er. Erste Essigschäden seien durch kühlere Nächte rechtzeitig gebremst worden, durch arbeitsaufwändige Vorlesen erreichte man optimale Qualitäten.

Nach dem ersten Abstich zeigten sich seine Weine schon sehr reif, mit viel Frucht und ausgeglichen. Auch wenn die Säurewerte seien vergleichsweise niedrig sind, sieht Richard Schmidt keinen Handlungsbedarf: „Unsere Weine sind noch immer säurebetont”. Nach dem geringeren Ergebnis aus dem Vorjahr freut man sich hier über rund 20 Prozent Zuwachs und besonders auf die Qualitäten der Weißweine. Noch vor Weihnachten werden die ersten Weißweine gefüllt, da die Vorräte der kleineren Ernte 2010 bereits zur Neige gehen und Kunden nachfragen.

Im Breisgau, so berichtet Johannes Hügle vom Gallushof in Teningen-Heimbach, begann die Lese am 7. September, für den Breisgau immer noch sehr früh. Die Mengen seien mit einem Plus von etwa 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr sehr gut, die Qualitäten reichen bis in den Spitzenbereich. Die Bedingungen bei der Lese bezeichnet er als eher etwas zu warm, die Moste wurden gekühlt, damit sie nicht sofort vergären. Auch hier gab es in den ganz frühen Lagen Essigschäden, die aber durch Vorlesen ausgeglichen wurden.

Johannes Hügle, der neben der Arbeit im Weingut auch als Berater für den Ökoweinbau tätig ist, freut sich in diesem Jahr besonders auf anspruchsvolle Weißweine wie Weißburgunder, Grauburgunder und Chardonnay. Auch bei ihm stimmen die Säurewerte noch und machen kein Eingreifen nötig.

Ein Wermutstropfen in einem ansonsten durchweg erfreulichen Herbstbericht taucht erst in Nordbaden auf: Ulrich Klumpp aus Bruchsal ist selbst zwar nicht betroffen, macht aber darauf aufmerksam, dass durch Frost- und Hagelschäden in Nordbaden, insbesondere Tauberfranken, bei einzelnen Kollegen teilweise Ernteausfälle von bis zu 100 Prozent auftreten.

In seinem Weingut im Kraichgau dagegen stimmen Qualität und Menge, die Lese 2011 betrachtet er als 100prozentig, nachdem 2010 die Menge um ein Drittel reduziert war. Auch hier machte Fäulnis in den Burgundersorten teilweise Vorlesen nötig, die dann aber qualitativ beste Ergebnisse hervorbrachte. Das schöne Herbstwetter genoss ein bestens aufgestelltes Leseteam, das nach ersten Vorlesen am 30 August ab 10. September voll im Einsatz war.

Er hat für den Jahrgang gleich zwei Favoriten und freut sich besonders auf den Auxerrois, der goldgelb und gesund geerntet werden konnte, und die Rotweinsorte St. Laurent, die schon jetzt eine tolle Frucht aufweise.

23 Urkunden für die Besten Badischen Bioweine

Freitag, den 27. Mai 2011

17 Biowinzer aus Baden würden für ihre Weine ausgezeichnet – Sehr gute Ergebnisse im 20. Jahr des Regionalverbands ECOVIN Baden

FREIBURG. Die 23 „Besten Badischen Bioweine 2011” wurden am Freitag, 27. Mai im Augustinermuseum Freiburg prämiert. Nach der Übergabe der Urkunden konnten die Siegerweine bis in die Abendstunden im reizvollen Ambiente des Kreuzgangs verkostet werden.

Ausgezeichnet wurden 23 Weine in sechs Kategorien, die sich nach der Eignung der Weine als Begleiter zu den Speisen eines Menüs richten, vom Aperitif über die Hauptgänge bis zum Dessert. Eine Sonderkategorie wurde für die Bioweine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten eingerichtet, die den Biowinzern aller biologischen Anbauverbände wegen ihres umweltschonenden Anbaus besonders am Herzen liegen.

Die meisten Auszeichnungen entfielen in diesem Jahr auf Bioweine aus dem Markgräflerland, wo 11 Urkunden für Siegerweine an neun Biowinzer gingen. Der Kaiserstuhl brachte es auf neun Siegerweine von sechs verschiedenen Erzeugern, aus dem Kraichgau kommen zwei prämierte Weine von einem Betrieb und aus dem Breisgau ein Siegerwein. Erzeugt wurden die 23 prämierten Weinen von 17 ECOVIN-, Bioland- und Demeter-Winzern, sechs von ihnen brachten gleich zwei Weine auf die Siegerliste. Bei der Mitgliedschaft in den Anbauverbänden dominiert ECOVIN Baden, einige Betriebe sind allerdings auch in mehreren Anbauverbänden Mitglied.

Paulin Köpfer, seit der Gründung des Regionalverbands ECOVIN Baden vor 20 Jahren auch dessen Vorsitzender, skizzierte kurz die Entwicklung des Regionalverbands bis zum Jubiläumsjahr. Sie reichte von der Arbeit auf fachlicher Ebene, die recht schnell auch in die Präsentation der erzeugten Bioweine mündete, bis zur erfolgreichen Kooperation mit Verbänden und Einrichtungen, die heute die Arbeit dominiert.

In ihrem Grußwort ging Sigrid Großmann vom ECOVIN Bundesverband auf das Thema Weinkultur her, das der Bundesverbands in den nächsten drei Jahren in den Mittelpunkt rücken will. Die Badener seien vielleicht nicht die größte Gruppe innerhalb ECOVIN, meinte sie, „aber die aktivste”. Christa Henzler von Bioland Baden-Württemberg freute sich über das gute Abschneiden auch der Bioland-Winzer. Für Demeter Baden-Württemberg lobte Johannes Ell-Schnurr die gute Kooperation und Gisela Bautz vom Slow Food Convivium Freiburg betonte die schon ganz selbstverständlich gewordene Zusammengehörigkeit von guten Bioweinen und feinem Essen, die durch diese Prämierung weiter gefestigt wurde.

Paulin Köpfer, der Verkostung und Preisverleihung in Kooperation mit Bioland, Demeter und dem Slow Food Convivium Freiburg organisiert hatte, dankte dem Weinbauinstitut Freiburg und der Stadt Freiburg für ihre Unterstützung sowie dem Verkostungsleiter Matthias Wolff für seine Arbeit. .

Verkostung und Bewertung fanden am 9. Mai in Freiburg durch eine unabhängige und fachlich kompetente Jury statt. Sie probierte und bewertete rund 200 angestellte Bioweine und Sekte, von denen rund 10 Prozent die begehrte Auszeichnung erhielten. Im kommenden Jahr findet außer der Biowein-Prämierung der „Besten Badischen Bioweine” auch wieder die ECOVIN-Präsentation Baden mit zahlreichen Winzern im Historischen Kaufhaus in Freiburg statt.

Die Ergebnisse finden sich unten stehend, aber auch im Internet unter der Adresse:
http://www.ecovin-baden.de/bestenauswahl

Die Besten Badischen Bioweine des Jahres 2011

Sie können diese Liste hier auch als PDF herunterladen.

Sekt
Aperitiv

2009er Muskateller Brut Sekt Eichstetter Herrenbuck
Weingut Friedhelm Rinklin, Eichstetten

2009er Pinot Rose Cremant Baden Brut
Weingut Aenis, Binzen

Leichte, trockene Weißweine
leichte Vorspeisen, Salat, Fisch & Meeresfrüchte

2010er Gutedel trocken Grunerner Altenberg
Weingut Gerd Köpfer, Staufen-Grunern

2010er Müller Thurgau Kabinett trocken Bahlinger Silberberg
Die Winzer vom Silberberg , Bahlingen

2010er Weisser Burgunder trocken
Weingut Rieger, Buggingen-Betberg

2010er Weisser Burgunder trocken Dietlinger Klepberg
Weingut im Kuckuckshof, Gerhard Neye, Karlsbad – Ittersbach

2010er Weisser Burgunder trocken Kabinett Binzener Sonnhole
Weingut Aenis, Binzen

2010er Grauer Burgunder trocken Kabinett Eichstetter Herrenbuck
Weingut Richard Schmidt, Eichstetten

2010er Pinot Noir Blanc de noirs trocken
Weingut Rieger, Buggingen-Betberg

2010erMuskateller trocken Kabinett Heitersheimer Maltesergarten
Weingut Daniel Feuerstein, Heitersheim

Kräftige, fruchtige Weissweine
vegetarische Gerichte, Fisch, Geflügel und Kalb

2009er Weissburgunder trocken Edition SL
Weingut Schaffner, Bötzingen

2007er Grauer Burgunder Auslese trocken
Wein- und Sektgut Harteneck, Schliengen

2009er Gewürztraminer trocken Edition Fohberg
Weingut Trautwein, Bahlingen

Leichte, trockene Rotweine
Nudelgerichte, leichte Fleischspeisen, Käse

2008er Rotwein -Cuvée trocken „Stiftung 100“
Weingut Friedhelm Rinklin, Eichstetten

Kräftige, schwere Rotweine
kräftiger Hauptgang, gegrillte Fleischgerichte, Braten, Wild

2009er Spätburgunder Rotwein trocken Ihringer Fohrenberg
Weingut Hubert Lay, Ihringen

2007er Blauer Spätburgunder Rotwein trocken Spätlese Eichstetter Herrenbuck
Weingut Richard Schmidt, Eichstetten

2008er Spätburgunder Rotwein trocken Spätlese Barrique
Weingut Schaffner, Bötzingen

Edelsüsse Weine
Dessert, Süßspeisen, Käse

2006er Kerner Beerenauslese Heimbacher Bienenberg
Weingut Gallushof, Teningen – Heimbach

Sonderkategorie Pilzwiderstandsfähige Rebsorten

2010er Johanniter trocken
Weingut Wendelin Brugger, Laufen

2010er Johanniter trocken
Weingut Andreas Dilger, Freiburg

2010er Solaris Spätlese trocken
Ökohof Ruesch, Buggingen

2001er Regent Rotwein trocken Fischinger Weingarten
Hofgut Sonnenschein, Fischingen

2008er Rotwein Cuvée trocken Barrique „Option Z“ Ellmendinger Keulebuckel
Weingut im Kuckuckshof, Gerhard Neye, Karlsbad-Ittersbach

Eine unabhängige Jury aus Fachleuten der Weinwirtschaft, Fachhändlern, Gastronomen und Weinfachjournalisten hat am 9. Mai 2011 in Freiburg über 200 badische Weine aus ökologischem Anbau verkostet und die Auswahl der Besten Badischen Bioweine des Jahres 2010 getroffen.
Die Badischen Bioweine des Jahres 2011 wurden nach ihrer Eignung zur Begleitung eines Menüs kategorisiert und verkostet. Die jeweiligen Empfehlungen sind mit aufgeführt. Ausserdem wurden Sonderpreise für Weine neuer pilzwiderstandsfähiger Rebsorten vergeben.

Die besten Bioweine aus Baden 2011 stehen fest

Mittwoch, den 18. Mai 2011

Präsentation der Besten Badischen Bioweine am 27. Mai 2011 – 23 Siegerweine und Winzer werden in Freiburg vorgestellt

FREIBURG. Die Siegerweine der Prämierung der Besten Badischen Bioweine 2011 werden am 27. Mai von 14 bis 19 Uhr im Kreuzgang des Augustinermuseums vorgestellt. 23 Weine von insgesamt 17 ECOVIN-, Bioland- und Demeter-Winzern sind unter rund 250 angestellten badischen Bioweinen ausgezeichnet worden. Im Eintrittspreis von fünf Euro ist die Verkostung aller Siegerweine enthalten.

Auch wenn die genauen Ergebnisse vor der Veranstaltung noch nicht veröffentlicht werden, sind die Berichte und Aussagen der Biowein-Verkostung sehr positiv: „Die Jury-Mitglieder waren besonders angenehm überrascht, dass nur fehlerfreie Weine probiert wurden”, berichtet Paulin Köpfer. Der Vorsitzende des ECOVIN-Regionalverbands Baden organisierte Verkostung und Preisverleihung im Jubiläumsjahr des 20jährigen Bestehens von ECOVIN Baden. Die Prämierung erfolgt in Kooperation mit den Anbauverbänden Bioland und Demeter sowie mit dem Slow Food Convivium Freiburg.

Insgesamt wurden 23 Weine prämiert in sechs Kategorien, die sich nach der Eignung der Weine als Begleiter zu den Speisen eines Menüs richten. Dazu kamen die Sonderpreise für Bioweine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. Ein deutliches Übergewicht verzeichnete man bei den Weißweinen, von denen sich auch die Juroren besonders angetan zeigten, und hier wiederum von den Weißburgundern. Auch die Crémants in der Kategorie Sekt stießen auf große Anerkennung, ebenso wie die Weine in der Sonderkategorie pilzwiderstandsfähige Rebsorten.

Bei der regionalen Verteilung hatte das Markgräflerland knapp die Nase vorn mit 11 prämierten Weinen, der Kaiserstuhl brachte es auf neun Siegerweine, aus dem Kraichgau kommen zwei und aus dem Breisgau ein Siegerwein. Hinter den 23 prämierten Weinen stecken 17 Erzeuger, sechs von ihnen brachten gleich zwei Weine auf die Siegerliste. Bei der Mitgliedschaft in den Anbauverbänden dominiert ECOVIN Baden. Einige Betriebe sind allerdings auch in zwei biologischen Anbauverbänden Mitglied.

Zu Beginn der Veranstaltung um 14 Uhr werden die Urkunden verliehen und die Siegerweine samt Erzeuger kurz vorgestellt. Beim sich anschließenden Rundgang und der Verkostung der Weine besteht auch Gelegenheit, die meisten der Winzer persönlich kennen zu lernen.

Verkostet und prämiert wurden die rund 250 angestellten Bioweine und Sekte durch eine unabhängige und fachlich kompetente Jury. Nur etwa 10 Prozent der zum Wettbewerb eingereichten Weine erhalten die begehrte Auszeichnung. Seit 2002 werden die Besten Badischen Bioweine jedes Jahr ausgezeichnet, jedoch wird nur alle zwei Jahre zusätzlich zur Vorstellung der Siegerweine auch eine „große“ ECOVIN-Präsentation Baden mit zahlreichen Winzern im Historischen Kaufhaus in Freiburg veranstaltet. Die nächste Präsentation findet 2012 statt.

ECOVIN-Winzer machen mit beim Öko-Sommer Baden-Württemberg

Donnerstag, den 5. Mai 2011

NABU, BUND und Anbauverbände bündeln Veranstaltungsprogramm

Von Mai bis Oktober 2011 laden die Veranstalter des Öko-Sommer 2011 zu zahlreichen Veranstaltungen in Baden-Württemberg ein, bei denen man Bioprodukte und ihre Erzeuger kennen lernen kann. Gegliedert in die Regionen Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Bodensee / Tübingen haben die Öko-Anbauverbände ECOVIN, Bioland, Demeter, Ecoland und Naturland ihre Veranstaltungstermine in die Datenbank der Website www.oeko-sommer.de eingestellt.

Aktuell findet man dort von ECOVIN Baden den Terminhinweis auf die ECOVIN-Präsentation am 27. Mai sowie das Gutsfest des Weingutes Zähringer am 26. und 27. Juni, weitere Termine können direkt von den Betrieben dort eingetragen werden.

ECOVIN-Baden Präsentation am 27. Mai 2011: Die Besten Badischen Bioweine 2011

Dienstag, den 3. Mai 2011

Rund 25 prämierte Bioweine werden in Freiburg vorgestellt

FREIBURG. Im Jubiläumsjahr zum 20jährigen Bestehen des ECOVIN-Regionalverbands Baden stehen die prämierten Bioweine aus der Region besonders im Blickpunkt: Was kann man vorzeigen nach zwei Jahrzehnten Bio-Anbau? Schon jetzt ist sicher: Die rund 25 prämierten Bioweine, die am 27. Mai von 14 bis 19 Uhr im Kreuzgang des Augustinermuseums vorgestellt werden, können sich (für fünf Euro Eintritt) sehen und schmecken lassen.

Denn schon in den vergangenen Jahren brauchten die Weine der badischen Biowinzer keinen Vergleich scheuen: Überproportional stark sind die Bioweine bei fast allen Verkostungen – gemessen an ihrem Flächenanteil von rund drei Prozent – vertreten. Die seit 2002 statt findende Prämierung der „Besten Badischen Bioweine” ist nicht nur hinsichtlich der Bioqualität ein Sonderfall. Mit dem Konzept, nicht nach Rebsorten zu verkosten, haben die Biowinzer neue, verbraucherfreundliche Wege beschritten. Verkostet und ausgezeichnet werden die Bioweine von ECOVIN-, Bioland- und Demeter-Betrieben in Kategorien nach ihrer Eignung als Begleitung zu den Speisen eines Menüs.

Diese Einteilung, die vom Aperitif über Vorspeisen und Hauptgang bis zu Dessert reicht wird ergänzt durch Sonderpreise für Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten. Diese besonders umweltfreundlich zu kultivierenden Reben liegen den Biowinzern besonders am Herzen.

Vorgestellt werden die prämierten Bioweine um 14 Uhr von Paulin Köpfer, seit Gründung des Badischen ECOVIN-Regionalverbands vor 20 Jahren auch dessen Vorsitzender. Er freut sich, dass in diesem Jahr zu den Veranstaltern und Organisatoren neben dem Bioland-Regionalverband und Slow Food Freiburg auch erstmals Demeter gehört. Dem biologisch-dynamisch arbeitenden Verband haben sich in den vergangenen Jahren auch einige ECOVIN-Betriebe im Rahmen einer Doppelmitgliedschaft ECOVIN und Demeter angeschlossen.

Dass die prämierten Bioweine auch wirklich zu den Top-Weinen der Regionen gehören, das garantiert die unabhängige und fachlich kompetente Jury der Prämierung. Ausgezeichnet werden nur rund 10 Prozent der angestellten rund 250 Bioweine. Die Besten Badischen Bioweine werden jedes Jahr ausgezeichnet, jedoch wird nur alle zwei Jahre zusätzlich zur Vorstellung der Siegerweine auch eine „große“ ECOVIN-Präsentation Baden mit zahlreichen Winzern im Historischen Kaufhaus in Freiburg veranstaltet. Die nächste Präsentation findet dann 2012 wieder statt. Doch auch der kleinere Rahmen der Siegerwein-Vorstellung bietet eine gute Gelegenheit, die Spitzen des Biowein-Angebotes in Baden kennen zu lernen.

Die Ergebnisse der schon Anfang Mai stattfindenden Biowein-Prämierung werden – wie bisher – nicht vor dem offiziellen Termin bekannt gegeben. Bislang waren unter den rund 20 ausgezeichneten Winzern stets Erzeuger aller badischen Weinbauregionen vertreten und nur ganz wenige schaffen es, zwei oder gar drei Auszeichnungen für ihre Weine zu bekommen.

20 Jahre ECOVIN Baden

Donnerstag, den 31. März 2011

Rückblick auf erfolgreiche Arbeit für den Bioweinbau – Höhepunkt im Terminkalender: Die Prämierung der Besten Badischen Bioweine 2011

FREIBURG. Was am 31. Januar 1991 begann, das entwickelte sich in den vergangenen 20 Jahren zur Erfolgsgeschichte: Mit der Gründung des Regionalverbands ECOVIN Baden bekamen die engagierten Biowinzer im Südwesten nicht nur eine starke gemeinsame Stimme, sondern auch viel konkrete Hilfe für die Praxis. Auch wenn keine Feierlichkeiten zum Jubiläum geplant sind, wird sich der runde Geburtstag als roter Faden durch die badischen ECOVIN-Veranstaltungen 2011 ziehen.

Dass trotz der rasanten Entwicklungen und mancher Turbulenzen auch einiges gleich geblieben ist, das belegt der Vorsitzende des Regionalverbands Paulin Köpfer: Er nahm sein Amt mit der Gründung des Regionalverbands auf und übt es bis heute aus. 1991 gehörte er in Opfingen zu den 38 Gründungsmitgliedern, die zusammen rund 139 Hektar Rebfläche bewirtschafteten. Sie alle waren bis dahin Mitglieder beim Bundesverband mit Sitz in Oppenheim, stellten dort rund ein Drittel der Mitglieder. „Da lag es nahe, einen Regionalverband zu gründen, um die Arbeit vor Ort zu intensivieren”, erinnert sich Köpfer.

Die Anliegen der badischen Biowinzer waren ganz konkret: Sie mussten die Kontrollen der biologischen Arbeit sicherstellen – eine Aufgabe, die erst wenig später ausgelagert werden konnte. Sie kümmerten sich um die Beratung der immer zahlreicher werdenden Interessenten, für die ein Beratungsdienst gegründet wurde, der heute ebenfalls auf eine erfolgreiche Geschichte und steigende Mitgliederzahlen zurückblicken kann. Und sie wollten Fortbildungen anbieten, um die Praxiserfahrungen der Pioniere an ihre Kollegen weiterzugeben, ebenso wie die neusten Ergebnisse aus der Forschung. Auch dieser Bereich wird bis heute erfolgreich gepflegt.

Für Forschung und Politik war der Regionalverband schon früh ein wichtiger Ansprechpartner, die Zusammenarbeit mit dem Freiburger Weinbauinstitut war von Beginn an gegeben. Aber ebenso wichtig wie das Wissen um die neusten Forschungsarbeiten war für die Biowinzer schon immer, ihre Position zu vertreten: Die Mitgliedschaft im Badischen Weinbauverband war dafür ebenso wichtig wie die in der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Landbau Baden-Württemberg und natürlich auch der enge Kontakt zum ECOVIN-Bundesverband in Oppenheim.

Um Vorurteile gegenüber den biologisch erzeugten Weinen anzugehen, richtete der Regionalverband bereits 1992 die erste Präsentation seiner Weine in Freiburg aus. Heute ist diese erfolgreiche Veranstaltung längst etabliert und findet inzwischen im Zwei-Jahres-Rhythmus statt. Aufmerksamkeit bei Fachleuten und Verbrauchern erregte man auch mit der Prämierung der Besten Badischen Bioweine, die 2001 erstmals stattfand. Und auch hier wählte man eigene Schwerpunkte: Statt einer Besten-Wahl nach Rebsorten werden die Weine nach ihrer optimalen Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs prämiert: Ein sehr alltagstauglicher Ansatz, der vor allem den Verbrauchern entgegenkommt.

Neuland betrat man auch mit der Schaffung eines eigenen Internetauftritts, als das Internet noch in den Kinderschuhen steckte. Die badischen Biowinzer gingen vor 16 Jahren gleich mit mehreren Mitgliedsbetrieben und zahlreichen Infos zum Bioweinbau ins Netz. Und sie boten auch ihren Wein auf dieser neuen Plattform an, woraus sich bis heute zahlreiche gute Vertriebsmöglichkeiten entwickelt haben.

Heute ist der Regionalverband ECOVIN Baden stark gewachsen: Die Zahl der Mitglieder hat sich mit 75 fast verdoppelt, die ökologisch bewirtschafteter Rebfläche hat sich mit 350 Hektar weit mehr als verdoppelt. Vorsitzender Paulin Köpfer sieht den Regionalverband heute vorrangig als Netzwerk: Die Verbindungen zwischen den ökologischen Anbauverbänden sind bestens ausgebaut, ebenso zu den berufsständischen Vertretungen der Winzer-Kollegen. Und längst sind dort nicht nur die Arbeitsweisen der Bio-Erzeuger akzeptiert, mehr noch: Es werden auch die Ergebnisse der Biowinzer und des rührigen Verbands geschätzt.

Zwar gab es in den vergangenen 20 Jahren auch Auseinandersetzungen und ein Auf und Ab in der Entwicklung des Regionalverbands, was sich auch in den Mitgliederzahlen niederschlug. Unterm Strich aber präsentiert sich der Verband heute als Erfolgsgeschichte mit hoher Anerkennung, mit stark gestiegenen Mitgliederzahlen und Anbauflächen sowie hoher Akzeptanz bei Politik und Behörden.

„Wir werden auch in Zukunft unseren Beitrag leisten zu einer individuellen Weinkultur, die den regionalen Aspekt ebenso fördert wie den spezifischen Einfluss der Böden,”, meint Köpfer, „und wir werden nach außen hin noch stärker die Standards unserer ökologischen Richtlinien kommunizieren und unser Nachhaltigkeits-Konzept weiterentwickeln”.

Bei allen Erfolgen ist dem Vorsitzenden der badischen Biowinzer aber auch klar: Ein Massenprodukt wird Biowein trotz des großen Engagements nicht werden: „So lange der Kunde zu wenig bereit ist, für guten Wein auch mehr zu bezahlen als die Discount-Preise, die bei uns 50 Prozent des Weinabsatzes ausmachen, werden Bioweine keine Massenware”. Richtig traurig ist man aber auch darüber nicht: Die Bioweingüter definieren sich nach Köpfers Worten in erster Linie über die Qualität ihrer Weine, selbst die Öko-Labels spielen nicht eine gleich große Rolle, wie die Weinqualität.

Herausforderungen sehen die Bio-Erzeuger auch in Zukunft noch genügend, ihnen stünden aber auch große Zukunftschancen gegenüber, so Paulin Köpfer: „Die Zeit arbeitet für uns.” Die Konsumenten seien mehr und mehr überzeugt vom Bioanbau als nachhaltiges Konzept. „Es resultieren daraus auch individuelle und charaktervolle Weine mit hohen geschmacklichen Eigenschaften.” Dies sei ein weiterer Grund, mit dem sich die steigende Nachfrage nach ECOVIN-Weinen begründen lasse, meint Köpfer und betont: „Wir sind damit auf einem guten, sehr guten Weg auf die nächsten 20 Jahre”.

Vorstellung der Besten Badischen Bioweine 2011

Dienstag, den 29. März 2011

Die Besten Badischen Bioweine 2011 werden am Freitag, dem 27. Mai von 14 bis 19 Uhr im Kreuzgang des Freiburger Augustinermuseums erstmals öffentlich vorgestellt. (Eingang durch das Museumscafé.)

Der Eintritt zur Vorstellung der Besten Badischen Bioweine kostet fünf Euro. Im Preis enthalten ist die Verkostung aller rund 20 Siegerweine, die von einer unabhängigen Jury nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs prämiert wurden.

Im Jubiläumsjahr des 20jährigen Bestehens des ECOVIN-Regionalverbands Baden erfolgt die Prämierung in Zusammenarbeit in Kooperation mit Bioland, Demeter und Slow Food. Die Vorstellung der Siegerweine tritt alle zwei Jahre an die Stelle der „großen“ ECOVIN-Präsentation Baden im Historischen Kaufhaus in Freiburg, die 2012 wieder stattfinden wird.

Jubiläumsjahr 2011: 20 Jahre ECOVIN Baden

Samstag, den 22. Januar 2011

Badische Biowinzer im ECOVIN-Regionalverband – Höhepunkt im Terminkalender: Die Prämierung der Besten Badischen Bioweine 2011

Die Terminübersicht 2011 finden Sie hier.

FREIBURG. Nachdem im vergangenen Jahr der ECOVIN Bundesverband sein 25jähriges Bestehen feiern konnte, schauen nun die Mitglieder des ECOVIN-Regionalverbands Baden auf 20 Jahre Arbeit im Verband zurück. Auch wenn keine eigenen Feierlichkeiten geplant sind: Das Jubiläum steht als Motto über zahlreichen Veranstaltungen, bei denen auch die Erfolge der badischen ECOVIN-Erzeuger thematisiert werden, berichtet Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden.

Er erinnert sich gut an die Vereinsgründung am 31. Januar 1991 in Opfingen: „Das waren damals 38 Winzer mit 139 Hektar Rebfläche,” berichtet er. „Viele davon trafen sich bereits seit 1978 regelmäßig um sich über Bioweinbau auszutauschen”. Heute hat der Regionalverband ECOVIN Baden 71 Mitglieder, die rund 275 Hektar Rebfläche ökologisch bewirtschaften. „Unsere Themen von vor 20 Jahren sind noch immer brandaktuell”, so Köpfer, „und unsere jüngste Klausurtagung zeigte, dass die Richtlinien auch aus heutiger Sicht ein vollständiges Nachhaltigkeitskonzept widerspiegeln”.

Der Höhepunkt auch in diesem Veranstaltungsjahr ist sicher die Prämierung der Besten Badischen Bioweine 2011, die Ende Mai in Freiburg stattfinden wird. Die Vorstellung dieser Bestenauswahl ist auch ideal geeignet, um zu veranschaulichen, wie weit es die badischen Biowein-Erzeuger in den vergangenen 20 Jahren gebracht haben. Vorgestellt werden wieder die rund 20 besten Bioweine, deren Kategorien nach ihrer Eignung als Begleiter zu den Speisen eines Menüs eingeteilt sind. Mit dabei sind in dieser Präsentation die Kollegen der Anbauverbände Bioland und Demeter in Baden.

Überregional im Blickpunkt stehen die badischen ECOVIN-Winzer bei zwei großen Weinmessen für das Fachpublikum: Auf der BioFach in Nürnberg werden vom 16. bis 19. Februar die Betriebe Zähringer aus Heitersheim (Ecovin Stand Halle 4A 430) und Harteneck aus Schliengen (Demeter Stand Halle 7) das Leistungsspektrum der badischen ECOVIN-Weine demonstrieren, auf der ProWein in Düsseldorf vertreten vom 27. bis 29. März die Betriebe Weingut Dr. Benz (Kenzingen-Bombach), Weingut Gallushof (Teningen-Heimbach), Weingut Klumpp (Bruchsal), Weingut Abril (Vogtsburg-Bischoffingen) und Weingut Zähringer (Heitersheim) den Regionalverband.

Auch bei den regionalen Veranstaltungen wie dem Müllheimer Weinmarkt (29. April), der Badischen Weinmesse in Offenburg (7. und 8. Mai), dem Markgräfler Gutedeltag (2. Juni), der Biomesse in Colmar (2. bis 6. Juni), dem Markgräfler Gutedeltag (2. Juni) und der Plaza Culinaria (4. bis 6. November in Freiburg) zeigen die badischen ECOVIN-Winzer Flagge und stellen ihre Weine vor.

Von Mai bis Oktober kann man zudem viele badische ECOVIN-Winzer bei den Veranstaltungen des „Öko-Sommer Baden-Württemberg” kennen lernen. Bei dieser Gemeinschaftsveranstaltung der biologischen Anbauverbände zusammen mit dem Naturschutzbund Baden-Württemberg (NABU) und dem Bund Umwelt und Naturschutz (BUND) werden alle Hoffeste und Veranstaltungen der Biobetriebe aufgelistet und gemeinsam beworben. Eine detaillierte Terminübersicht soll ab Mai 2011 auf www.oeko-sommer.de zu finden sein.


Eine Seite von www.ecovin-baden.de. Mehr Infos? ›› ecovin.baden@t-online.de