Termine 2017 und 2018

Plaza Culinaria

An der Genuss-Messe Plaza Culinaria, die vom 10 bis 12. November 2017 auf dem Freiburger Messegelände stattfindet, sind auch wieder badische ECOVIN-Betriebe beteiligt. Ihre Bioweine und Sekte präsentieren dort das Ökologische Weingut Hubert Lay, das Weingut Ludwig Mißbach, das Staatsweingut Freiburg und das Weingut Abril.

Vorschau 2018

Die Weinparty #heidenspass, die 2017 ihre Premiere feierte, wird auch auch 2018 wieder stattfinden. Der Termin dafür, an dem auch die Sieger der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2018 bekannt gegeben werden, ist der 19. Mai 2018.

Kupfer- und Phosphonat-Problematik im Bioweinbau

Unverändert ist nach Auskunft des ECOVIN-Baden-Vorsitzenden Paulin Kupfer die Situation der ECOVIN-Erzeuger nach dem Verbot des Pflanzenbehandlungsmittels Kaliumphosphonat. Damit fehlt den Biowinzern eine wichtige Stütze zur Existenzsicherung. Im Kampf gegen Peronospora (falscher Mehltau) hatten sie bislang auf dieses bisherige Pflanzenstärkungsmittel gesetzt und auf Kupfer. Allerdings steht in Deutschland auch die in manchen Situationen erforderliche Erhöhung der erlaubten Kupfermengen nicht in Aussicht.

Nach einem Besuch von Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im August wird nun im November ein weiteres Mal über dieses Thema in Berlin diskutiert werden. Allerdings zeichnet sich bislang nach Köpfers Worten keine Lösung ab.

Solange es die ECOVIN-Betriebe schaffen, mit den von der EU vorgegebenen Grenzen klarzukommen, werde es auf Verbandsseite auch keine Konsequenzen geben. Aber: „Nach der jetzigen Gesetzeslage rauschen wir bei einer weiteren akuten und existenziellen Bedrohung durch Peronospora mit Volldampf in die Krise”, so Köpfer.

Geringere Mengen als 2016, gute Qualitäten

Aufatmen und Zufriedenheit bei den badischen ECOVIN-Erzeugern – Trotz Verlusten nach den Frostschäden im April ein gutes Herbst-Ergebnis

Freiburg. Der Frost in den letzten Tagen des April war ein Schock für alle badischen ECOVIN-Winzer. Umso größer ist jetzt nach Abschluss der Weinlese 2017 die Freude über einen zwar mengenmäßig beeinträchtigten, qualitativ aber ausgezeichneten Herbst. 

„Was weg ist, ist weg.” So lapidar lässt sich zusammenfassen, was die geschockten Biowinzer bereits nach den Nächten des 20. und 21. April feststellten. Die erfrorenen Triebe sind nicht nachgewachsen, berichtet Paulin Köpfer. Doch auch wenn der Verlust nicht ausgeglichen werden kann und zum Beispiel im mittleren Markgräflerland bis zu 50 Prozent beträgt, so brachte der restliche Vegetationsverlauf keine negativen Überraschungen mehr.

Im Gegenteil: „Wir haben eine außergewöhnliche frühe Lese erlebt”, berichtet Köpfer. Der Vorsitzende von ECOVIN Baden und Betriebsleiter des Heitersheimer Weingutes Zähringer verzeichnete kaum irgendwo weitere Beeinträchtigungen. Das warme und sonnige Wetter bescherte den Biowinzern eine Weinlese, die bereits Ende August begann und gegen Ende September abgeschlossen war – drei Wochen früher als in vielen anderen Jahren. Schon früh verzeichneten die Biowinzer hohe Oechslegrade. Dies bedeutete, dass für leichte Weine mit moderatem Alkohol eine rechtzeitige Lese erforderlich war.

„Über ganz Baden gesehen”, so berichtet Köpfer, „liegen wir nur leicht unter dem langjährigen Betriebsdurchschnitt.” Dies sei natürlich auch dem niedrigeren Ertragsniveau auf Bioflächen geschuldet. Von Frostschäden betroffen ist vor allem der Gutedel. Und mit dem Schwerpunktgebiet mittleres Markgräflerland traf der Frost auch ausgerechnet dasjenige Gebiet, in dem der Anteil der biologisch bewirtschafteten Rebflächen in Baden am höchsten ist. Weniger betroffen sind die Burgundersorten.

Vom Kaiserstuhl, so Köpfer, werde ein ausgezeichneter Herbst berichtet. Hier liege liege das Ergebnis sogar teilweise über den Durchschnitts-Werten der Vorjahre. Die Zuckergehalte bzw. Reifegradationen waren sehr gut. Die Riesling-Lese am Kaiserstuhl  bezeichnet  Köpfer als „überragend nach Menge und Qualität.” Als ertragsstabil haben sich besonders die Reben der pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (Piwi) erwiesen.

Mit den hohen Qualitäten angemessenen Preisanpassungen ist durchaus zu rechnen, meint Köpfer. Frühestens im nächsten Sommer könne es Engpässe bei den badischen Bioweinen geben, falls ein Ausgleich durch die Weine des Jahrgangs 2016 nicht mehr möglich sein sollte. Die durch den Frost existenziell betroffenen Biowinzer können auf Frosthilfe vom Land Baden-Württemberg hoffen und eventuell auf Finanzierungshilfen für finanzielle Ausfälle – die freilich aber nur als Kredite vergeben werden.

Qualitativ wird der Jahrgang nach Köpfers Ansicht auch in Frostgebieten sehr spannend: Die eher kühlere Entwicklung ließ die Zuckergehalte nicht weiter nach oben schnellen und führte auch zu sehr stabilen, positiven Säurewerten. Gleichzeitig konnten die feinen und zarten Aromen in dieser Reifephase sich sehr gut entwickeln. Erwartet werden deswegen von den Biowinzern außergewöhnlich fruchtige und gleichzeitig sehr gut balancierte, harmonische Weine bei mässigen Alkoholwerten.

EcoWinner 2017:die besten Bioweine Deutschlands

Ecowinner 2017

Ecowinner 2017

Bei der 21. Auflage der EcoWinner-Verkostung waren erstmals nicht nur die Gewächse der ECOVIN Mitglieder zugelassen, sondern die Weine aller deutschen Bioweinerzeuger. Neben den Gewächsen von den ECOVIN-, Demeter-, Bioland- und Naturland-Betrieben waren auch einige Weine von Erzeugern vertreten, die keinem Bio-Verband angeschlossen sind. Darunter auch VDP-Betriebe (Verband der deutschen Prädikatsweingüter), die ECOVIN als FördermitgliederPlus unterstützen. Viele der Demeterwinzer sind aufgrund der engen Kooperation mit ECOVIN Doppelmitglieder in beiden Verbänden. Insgesamt, so betont der ECOVIN Bundesverband in seiner Pressemitteilung, seien das immerhin etwa 7,5 Prozent der deutschen Rebfläche.

Die Zahl der angestellten Weine stieg auf  620. Jurymitglieder verkosteten und bewerteten die Weine. Am Ende wurden 147 Weine prämiert, weniger als ein Viertel der angestellten Gewächse. Auf die weitere Differenzierung der Siegerweine verzichtet der Veranstalter ECOVIN ganz bewusst, „da zweite und dritte Plätze nicht wirklich wahrgenommen werden“, so Geschäftsführer Ralph Dejas.

Eine Besonderheit bei der EcoWinner Prämierung ist die Kategorie der Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (PIWI). Noch sind die abwehrstarken Rebsorten bei den meisten Verbrauchern weitgehend unbekannt.

Auf der Webseite www.ecowinner.de sind die prämierten Weine 2017 aufgeführt.

Thomas Harteneck ist Teil des neuen Praktiker-Netzwerkes

Thomas Harteneck

Thomas Harteneck

Thomas Harteneck hat als Biowinzer an der Auftaktveranstaltung im Bundeslandwirtschaftsministerium teilgenommen. Ins Leben gerufen hat dieses Netzwerk das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Praktiker aus Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft und Fischerei sowie der landwirtschaftlichen Beratung sollen hier die Gelegenheit erhalten, zu ausgewählten aktuellen Fragen ihre Anregungen für eine praxisnahe Rechtsetzung einzubringen.

In der Auftaktveranstaltung hat sich das Praktikernetzwerk mit den Themen Tierhaltung und Pflanzenbau der Zukunft, Lebensmittelwertschätzung und Digitalisierung in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigt. Das geht aus der Pressemitteilung des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft hervor. Thomas Harteneck ist seit 1997 ECOVIN- und Demeter-Winzer im badischen Schliengen und soll seine Erfahrungen zum Thema „Lebensmittel wertschätzen“ beitrug.

In der gemeinsamen Diskussion kamen die Praktiker zu dem Ergebnis, dass die Wertschätzung für Landwirtschaft und Lebensmittel gefördert werden soll sowie die verpflichtende Herkunftsbezeichnung von letzterem. Darüber hinaus diskutierten die geladenen Gäste über die offensivere Darstellung der hohen deutschen Standards durch Politik und Medien, die Förderung von Ernährungsbildung, wie auch die Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung. Thomas Harteneck zieht eine positive Bilanz und freut sich auf weitere Treffen und einen regen Austausch um die Politik richtungsweisend zu unterstützen.

Mit dem Praktikernetzwerk des BMEL wird ein wichtiges Anliegen aus dem Grünbuch „Landwirtschaft, Ernährung, Ländliche Räume“ umgesetzt. Es ist eine neue Form der Mitwirkung fachkundiger Berufsvertreter an Entscheidungsprozessen Bundeslandwirtschaftsministeriums, die darauf abzielt, die Praxistauglichkeit rechtlicher Regelungen zu verbessern und Bürokratie abzubauen.

Das Wein- und Sektgut Harteneck trägt darüber hinaus auch im Alltag als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau zur Vermittlung von landwirtschaftlichem Wissen bei. Er ist einer von 240 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ausgewählten Betrieben.

Biowinzer präsentieren sich in Freiburg in neuer Form

Die Sieger der Prämierung Beste Bioweine Baden-Württemberg 2017

Die Sieger der Prämierung Beste Bioweine Baden-Württemberg 2017

Siegerweine der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2017 ohne steifen Rahmen

Auch künftig lockere Weinparty statt Präsentation?

Neue Wege gingen die Biowinzer bei der Vorstellung der prämierten Besten Bioweine Baden-Württemberg 2017: Statt einem festen Rahmenprogramm mit Vorstellung der Sieger und Tischpräsentation gabs eine lockere Weinparty, mit Musik und feinem Essen. Vor allem jüngere Weinkonsumenten wollte man mit diesem Konzept ansprechen. Ging die Rechnung auf?

Schon bisher waren die Biowinzer in Baden auf der Suche nach neuen Wegen: nicht nur in der Weinerzeugung, sondern auch in der Art, wie man auf Interessenten und Kunden zugeht. Die traditionelle ECOVIN Präsentation wurde in den letzten Jahren im Zwei-Jahres-Rhythmus abgelöst von einer einfacher Vorstellung der Siegerweine der Biowein-Prämierung.

Schließlich warf man auch bei der Prämierung der Besten Bioweine Baden-Württtemberg alte Regeln über Bord: Die Prämierung der ehemals „Besten Badischen Bioweine” wurde für alle ökologischen Anbauverbände geöffnet und es wurden auch die württembergischen Kollegen einbezogen.

Jetzt wollten vor allem die jüngeren Biowinzer neuen Wege gehen, berichtet Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden. „Die Idee war, dem jüngeren Publikum einen passenden Rahmen zu bieten,” berichtet er. Unter der Federführung von Martin Schmidt und Eva Köpfer aus Baden sowie Frank Kayser aus Württemberg löste man sich von der klassischen Tisch-Präsentation der Bioweine. Ist das ein Weg, den man auch bei der bisher doch recht aufwändig gestalteten ECOVIN Präsentation gehen könnte, die bisher alle zwei Jahre im Historischen Kaufhaus in Freiburg stattfand?

„Das werden wir noch auswerten”, berichtet Paulin Köpfer. Der erste Eindruck der Weinparty am Samstag Abend im Restaurant Feinhaid sei jedenfalls positiv gewesen. Das Publikum war nach Köpfers Auskunft durchmischt, viele jüngere Besucher fanden sich ein. Genossen wurden Bioweine ebenso wie das gute Essen und die Musik sowie das Ambiente im verglasten Anbau im Solar Campus.

Sogar die Verleihung der Siegerurkunden für die 25 prämierten Bioweine hatte man auf kurz vor den offiziellen Beginn verlegt. So hatte das Publikum – das freilich zuallererst wegen der prämierten Bioweine gekommen war – keinerlei Ablenkung von einem genussreichen Abend und lockeren Gesprächen.

Auf www.biobest-suedwest.de und www.ecovin-baden.de finden sich alle Siegerweine und weiterführende Informationen, auch zu den ausgezeichneten Betrieben. Dort kann man auch das PDF mit den prämierten Weinen herunterladen (http://www.ecovin-baden.de/pdf/Siegerweine2017.pdf). Und man kann sich mit einer Bildergalerie einen Eindruck der ersten Weinparty der Biowinzer machen.

Bildimpressionen der Weinparty 2017

Hier einige Bildimpressionen der Weinparty 2017 mit der Prämierung der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2017.

 

Die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2017 – die Ergebnisse

Die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2017

Die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2017

Prämierte Wein aus allen baden-württembergischen Anbauverbänden

Die Besten Bioweine Baden-Württemberg stehen fest: Mehr als 250 Bioweine aus Baden und Württemberg wurden von einer fachkundigen Jury verkostet. Mit 25 Siegerweinen wurden gerade einmal zehn Prozent der angestellten Weine ausgezeichnet. Sie können bei einer Weinparty am 20. Mai in Freiburg in lockerer Runde verkostet werden.

Achtung: Die Liste mit den Siegerweinen können Sie hier als PDF herunterladen. 

Die meisten der prämierten Bioweine kommen in diesem Jahr vom Kaiserstuhl mit elf ausgezeichneten Bioweinen. Dicht dahinter liegen die Biowinzer aus dem Markgräflerland, die insgesamt acht der begehrten Auszeichnungen erhielten. Aus Württemberg schließlich wurden insgesamt sechs der angestellten Weine ausgezeichnet.

Die unabhängige Fachjury aus Fachleuten der Weinwirtschaft, Fachhändlern, Gastronomen und Weinfachjournalisten, die am 2. Mai in Freiburg die Weine verkostet hatte, lobte das durchgängig hohe Niveau der Weine. Dennoch gab es einige Ausreißer – im besten Sinne: Mit gleich drei prämierten Bioweinen hat das Weingut Richard Schmidt (Eichstetten) besonders gut abgeschnitten. Auch Andreas Stutz (Heilbronn) kann am nächsten Freitag bei der Weinparty mit Verleihung der Urkunden drei Prämierungen mit nach Hause nehmen. Jeweils zwei Bioweine auf der Siegerliste platzieren konnten die Weingüter Aenis (Binzen), Pix (Ihringen) und Schneider-Pfefferle (Heitersheim).

Mit jeweils einem Wein in der Bestenliste vertreten sind das Weingut Helde (Jechtingen), die Weingärtner Stromberg-Zabergäu (Brackenheim), sowie die Weingüter Trautwein (Bahlingen), Zähringer (Heitersheim), Höfflin (Bötzingen), Weinreuter (Leingarten), Schaffner (Bötzingen), Abril (Bischoffingen), Rieger (Buggingen-Betberg), Doreas (Remshalden), Ruesch (Buggingen) und Kaufmann (Efringen-Kirchen).

Mehr als 250 württembergische und badische Weine aus biologischem Anbau wurden verkostet. Die Siegerweine wurden nach ihrer Eignung zur Begleitung eines Menüs in sieben Kategorien bewertet: vom Sekt als Aperitif, über leichte Weißweine bis zum edelsüssen Wein zum Dessert. Außerdem gab es vier Sonderpreise für Weine neuer pilzwiderstandsfähiger Rebsorten.

Wichtig für den Initiator dieses landesweiten Biowein-Wettbewerbs: „Insgesamt wurden nur 25 der mehr als 250 angestellten Bioweine prämiert, also nicht einmal 10 Prozent”, berichtet Paulin Köpfer. Der Vorsitzende von ECOVN Baden kommt damit Kritik zuvor, die in jüngerer Zeit an vielen  Prämierungen geäußert wird: Zu viele Weine würden dort prämiert, manchmal sind es 50 bis 90 Prozent der angestellten Weine, die eine Auszeichnung erhalten.

Vorgestellt werden die prämierten Bioweine mit einer Weinparty unter dem Motto #haidenspass am Samstag, 20. Mai im Restaurant Feinhaid (Munzinger Str. 10). Im Vordergrund steht der Weingenuss in lockerer Runde. Neben den Siegerweinen kann jeder Betrieb, der an der Prämierung teilgenommen hat, einen weiteren Wein stellen. Die Gäste der Weinparty können somit für den Eintritt von Euro 20 € (ermässigt Euro 15 €)  50 Weine verkosten.

Der Vorverkauf der Eintrittskarten erfolgt über Reservix (www.reservix.de) und in den Geschäftsstellen der Badischen Zeitung. Studenten, Auszubildende und Inhaber der BZ-Card zahlen den ermäßigten Preis. Zur #haidenspass-Weinparty werden im Restaurant Feinhaid (Munzinger Str. 10) im Freiburger Solar Campus auch kulinarische Leckerbissen geboten. Für die Musik sorgt DJ Titus. Die open end Weinparty beginnt um 20 Uhr und kann leicht mit dem ÖPNV (Linie 3 vom Hauptbahnhof )erreicht werden. Karten können auch unter info@ecovin-baden.de bestellt werden oder unter Tel. 07634-552818. Auf www.biobest-suedwest.de finden sich alle Siegerweine und weiterführende Informationen.

Siegerweine aus Baden und Württemberg

Die Besten Bioweine Baden-Württemberg wurden verkostet

Die Besten Bioweine Baden-Württemberg wurden jetzt ermittelt. Mitte Mai werden sie bekannt gegeben und bei einer Weinparty am 20. Mai werden sie öffentlich vorgestellt und können in lockerer Runde verkostet werden.. 

Am 2. Mai wählte in Freiburg eine unabhängige Jury aus Fachleuten der Weinwirtschaft, Fachhändlern, Gastronomen und Weinfachjournalisten die Besten Bioweine Baden Württemberg des Jahres 2017. Mehr als 250 württembergische und badische Weine aus biologischem Anbau wurden dazu verkostet. Die Siegerweine wurden nach ihrer Eignung zur Begleitung eines Menüs in sieben Kategorien bewertet: vom Sekt als Aperitif, über leichte Weißweine bis zum edelsüssen Wein zum Dessert. Außerdem gab es Sonderpreise für Weine neuer pilzwiderstandsfähiger Rebsorten.

Wichtig für den Initiator dieses landesweiten Biowein-Wettbewerbs: „Insgesamt wurden nur 25 der mehr als 250 angestellten Bioweine prämiert, also nicht einmal 10 Prozent”, berichtet Paulin Köpfer. Der Vorsitzende von ECOVN Baden kommt damit Kritik zuvor, die in jüngerer Zeit an vielen  Prämierungen geäußert wird: Zu viele Weine würden dort prämiert, manchmal sind es 50 bis 90 Prozent der angestellten Weine, die eine der begehrte Auszeichnung erhalten. „Diese 25 prämierten Weine sind wirklich die Spitzenweine aus Baden und Württemberg”, betont Köpfer.

Regional sind die Siegerweine recht gleichmäßig verteilt: Von den 25 prämierten Bioweinen und Sekten stammen zehn vom Kaiserstuhl, neun aus dem Markgräflerland und sechs aus Württemberg. Die gleichmäßige Verteilung der Siegerweine auf 18 Betriebe zeigt auch das durchweg hohe Niveau der angestellten Bioweine. Nur zwei Betriebe (jeweils einer aus Baden und einer aus Württemberg) konnten gleich drei Weine untrer den Siegern platzieren. Immerhin drei Betriebe brachten es auf zwei Siegerweine.

Vorgestellt werden die prämierten Bioweine mit einer Weinparty unter dem Motto #haidenspass am Samstag, den 20. Mai im Restaurant Feinhaid (Munzinger Str. 10). Im Vordergrund steht dabei der Weingenuss in lockerer Runde. Neben den Besten Bioweinen Baden-Württembergs kann jeder Betrieb, der erfolgreich an der Prämierung teilgenommen hat, einen weiteren Wein stellen. Damit können die Gäste der Weinparty für den Eintritt von Euro 20 € (bzw. ermässigt Euro 15 €  rund 50 Weine verkosten.

Der Vorverkauf der Eintrittskarten erfolgt ab sofort über Reservix (www.reservix.de) und in den Geschäftsstellen der Badischen Zeitung. Studenten, Auszubildende und Inhaber der BZ-Card zahlen den ermäßigten Preis. Zur #haidenspass-Weinparty werden im Restaurant Feinhaid im Freiburger Solar Campus auch kulinarische Leckerbissen geboten. Für die Musik sorgt DJ Titus. Die open end Weinparty beginnt um 20 Uhr und kann leicht mit dem ÖPNV erreicht werden: Die Linie 3 vom Hauptbahnhof bringt Besucher in wenigen Minuten hin und zurück.

Karten können auch per Email bestellt werden (info@ecovin-baden.de) oder telefonisch (Tel. 07634-552818). Auf http://www.biobest-suedwest.de finden sich ab dem 20. Mai alle Siegerweine und weiterführende Informationen.

Die besten Bioweine Baden-Württemberg 2017

#haidenspass mit den baden-württembergischen Top-Bioweinen

Mit der Weinparty unter dem Motto #haidenspass werden die Biowinzer aus Baden-Württemberg die Besten Bioweine Baden-Württemberg 2017 in Freiburg vorstellen. Im Mittelpunkt steht der Genuss in lockerer Runde.

Die ECOVIN Sieger-Weinparty beginnt am 20. Mai 2017 im Restaurant Feinhaid (Munzinger Str. 10) mit der Vorstellung der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2017. Sie werden landesübergreifend für Baden und Württemberg prämiert. Die besten Bioweine kommen von Betrieben, die Ecovin, Demeter, Bioland oder Naturland angehören.

Anstelle der bisherigen Preisverleihung tritt jetzt erstmals der Genuss prämierter und anderer ausgewählter Bioweine. Zu den voraussichtlich ausgezeichneten rund 25 Siegerweinen kommen weitere 25 Bioweine von Erzeugern aus allen Anbauverbänden und Landesteilen. Verkostet werden kann die ganze Palette von Top-Bio-Weinen aus dem Land.

Der Eintritt beträgt 20 €, Studenten, Auszubildende und Inhaber der BZ-Card zahlen 15 €. Ab Anfang Mai erfolgt der Vorverkauf der Eintrittskarten über Reservix (www.reservix.de) und in den Geschäftsstellen der Badischen Zeitung.

Zur #haidenspass-Weinparty werden im Restaurant Feinhaid im Freiburger Solar Campus auch kulinarische Leckerbissen geboten. Für die Musik sorgt DJ Titus. Die open end Weinparty beginnt um 20 Uhr und kann leicht mit dem ÖPNV erreicht werden: Die Linie 3 vom Hauptbahnhof bringt Besucher in wenigen Minuten hin und zurück.

Karten kann man per Email bestellen (info@ecovin-baden.de) oder telefonisch (Tel. 07634-552818).

Auf http://www.biobest-suedwest.de finden sich ab dem 20. Mai alle Siegerweine und weiterführende Informationen.