Weinpräsentation #Haidenspass 2018

Auch 2018 wird es wieder eine Weinpräsentation #haidenspass geben. Die Besten Bioweine Baden-Württemberg werden im Mai 2018 wieder im Restaurant Feinhaid in Freiburg (Munzinger Str. 10) vorgestellt werden, nachdem die Veranstaltung 2017 so großen Anklang fand.

Die Weinparty ersetzt die turnusmäßige ECOVIN-Präsentation im Historischen Kaufhaus, die 2018 wieder an der Reihe gewesen wäre.

Advent im Wein-und Sektgut Harteneck 

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Am Samstag, den 9. Dezember 2017  lädt das Weingut Harteneck zum Advent im Weingut. Von 10 bis 17 Uhr können Besucher sich an Crémant, Glühwein und Schmalzbrot, knisterndem Lagerfeuer und romantischem Kerzenschein erfreuen.

Das Wein-und Sektgut Harteneck ist Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau und bietet in diesem Rahmen eine Kellerführung in die Welt der Ökologischen Weine an. Neugierige Nasen können an der Sinnenstation ihr Können testen und auch für die kleinen Besucher ist gesorgt.

WO: Brezelstr. 15, 79418 Schliengen (Gewerbegebiet neben Mayka)

„Speck und Wein” im Weingut Kaufmann am 2. und 9. Dezember 2017

Zu einer Weihnachtsdegustationen mit einem besonderen Thema lädt das Weingut Kaufmann in Efringen-Kirchen an den Samstagen des 2. und 9. Dezember 2017 in der Zeit von 13 bis 21 Uhr: „Speck und Wein“ ist das Thema. Probiert werden können die  Weinspezialitäten im Rotweinbereich im Kellergewölbe, im Probe- und Weinkeller. Bei den Weißweinen ist dies der 2016er bei den Rotweinen 2015/16er und gereifter.

Es werden verschiedene Variationen von Speck zum Wein angeboten wie Speckgugelhupf oder Speckweckle.

Weitere Informationen auf www.bioweingut-kaufmann.de

4. ECOVIN.Jungwinzertagung: Divers. Dynamisch. Digital.

Mit dem Titel „Divers. Dynamisch. Digital.“ geht die ECOVIN Jungwinzertagung am 2.-4. März 2018 in die vierte Runde. Das kündigt der Bundesverband Ecovin jetzt in einer Pressemitteilung an.

Biologisch-dynamischer Weinbau ist voll im Trend. Wir schauen hinter die Kulissen und checken wie dynamisch der biologisch-dynamische Weinbau wirklich ist! Digitalisierung? Klar! Aber wenn, dann mit Vorteilen für Mensch und Natur.

  • Die Teilnehmer erwartet ein spannendes Tagungsprogramm mit viel Raum für Diskussion und Austausch!
  • Mission: Biologisch-dynamischer Weinbau – alles Hokuspokus oder der Weg in die Zukunft des Weinbaus?
  • Sind biologisch-dynamische Weine anders als biologische?
  • Digitalisierung: Da geht was! Precision viticulture mithilfe von Drohnen- und Sensortechnik – eine gute Idee? Welche Ansätze gibt es und was ist sinnvoll?

Tagungsort
Jugendhaus St. Christophorus | Bad Dürkheim (Pfalz)

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PIWI Weinpreis 2017

Gut abgeschnitten haben die ECOVIN-Betriebe aus Baden, die beim PIWI Weinpreis 2017 mitgemacht haben.  So erhielten das Hofgut Sonnenschein und das Weingut Bertram Isele jeweils sechs Auszeichnungen, das Staatsweingut Freiburg brachte es auf vier Auszeichnungen.

Angestellt und bewertet werden hier ausschließlich Weine, die pilzwiderstandsfähigen Rebsorten erzeugt werden. Diese Weine liegen den Biowinzern besonders am Herzen, weil Dank der Pilzwiderstandsfähigkeit weitestgehend auf den Einsatz von Spritzmitteln verzeichtet werden kann.

Alle Ergebnisse finden Sie hier: http://www.piwi-international.de/de/ergebnisse-2017.html

Plaza Culinaria vom 10. bis 12. November 2017

Vier Betriebe von ECOVIN Baden werden am Wochenende vom 10. bis 12. November 2017 an der Genuss-Messe Plaza Culinaria teilnehmen. Auf dem Freiburger Messegelände präsentieren die badischen ECOVIN-Betriebe das Ökologische Weingut Hubert Lay, das Weingut Ludwig Mißbach, das Staatsweingut Freiburg und das Weingut Abril Bioweine und Sekte präsentieren.

Alle Informationen zur Messe finden sich auf dieser Webseite: www.plaza-culinaria.de

Termine 2017 und 2018

Plaza Culinaria

An der Genuss-Messe Plaza Culinaria, die vom 10 bis 12. November 2017 auf dem Freiburger Messegelände stattfindet, sind auch wieder badische ECOVIN-Betriebe beteiligt. Ihre Bioweine und Sekte präsentieren dort das Ökologische Weingut Hubert Lay, das Weingut Ludwig Mißbach, das Staatsweingut Freiburg und das Weingut Abril.

Vorschau 2018

Die Weinparty #heidenspass, die 2017 ihre Premiere feierte, wird auch auch 2018 wieder stattfinden. Der Termin dafür, an dem auch die Sieger der Besten Bioweine Baden-Württemberg 2018 bekannt gegeben werden, ist der 19. Mai 2018.

Kupfer- und Phosphonat-Problematik im Bioweinbau

Unverändert ist nach Auskunft des ECOVIN-Baden-Vorsitzenden Paulin Kupfer die Situation der ECOVIN-Erzeuger nach dem Verbot des Pflanzenbehandlungsmittels Kaliumphosphonat. Damit fehlt den Biowinzern eine wichtige Stütze zur Existenzsicherung. Im Kampf gegen Peronospora (falscher Mehltau) hatten sie bislang auf dieses bisherige Pflanzenstärkungsmittel gesetzt und auf Kupfer. Allerdings steht in Deutschland auch die in manchen Situationen erforderliche Erhöhung der erlaubten Kupfermengen nicht in Aussicht.

Nach einem Besuch von Peter Bleser, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft im August wird nun im November ein weiteres Mal über dieses Thema in Berlin diskutiert werden. Allerdings zeichnet sich bislang nach Köpfers Worten keine Lösung ab.

Solange es die ECOVIN-Betriebe schaffen, mit den von der EU vorgegebenen Grenzen klarzukommen, werde es auf Verbandsseite auch keine Konsequenzen geben. Aber: „Nach der jetzigen Gesetzeslage rauschen wir bei einer weiteren akuten und existenziellen Bedrohung durch Peronospora mit Volldampf in die Krise”, so Köpfer.

Geringere Mengen als 2016, gute Qualitäten

Aufatmen und Zufriedenheit bei den badischen ECOVIN-Erzeugern – Trotz Verlusten nach den Frostschäden im April ein gutes Herbst-Ergebnis

Freiburg. Der Frost in den letzten Tagen des April war ein Schock für alle badischen ECOVIN-Winzer. Umso größer ist jetzt nach Abschluss der Weinlese 2017 die Freude über einen zwar mengenmäßig beeinträchtigten, qualitativ aber ausgezeichneten Herbst. 

„Was weg ist, ist weg.” So lapidar lässt sich zusammenfassen, was die geschockten Biowinzer bereits nach den Nächten des 20. und 21. April feststellten. Die erfrorenen Triebe sind nicht nachgewachsen, berichtet Paulin Köpfer. Doch auch wenn der Verlust nicht ausgeglichen werden kann und zum Beispiel im mittleren Markgräflerland bis zu 50 Prozent beträgt, so brachte der restliche Vegetationsverlauf keine negativen Überraschungen mehr.

Im Gegenteil: „Wir haben eine außergewöhnliche frühe Lese erlebt”, berichtet Köpfer. Der Vorsitzende von ECOVIN Baden und Betriebsleiter des Heitersheimer Weingutes Zähringer verzeichnete kaum irgendwo weitere Beeinträchtigungen. Das warme und sonnige Wetter bescherte den Biowinzern eine Weinlese, die bereits Ende August begann und gegen Ende September abgeschlossen war – drei Wochen früher als in vielen anderen Jahren. Schon früh verzeichneten die Biowinzer hohe Oechslegrade. Dies bedeutete, dass für leichte Weine mit moderatem Alkohol eine rechtzeitige Lese erforderlich war.

„Über ganz Baden gesehen”, so berichtet Köpfer, „liegen wir nur leicht unter dem langjährigen Betriebsdurchschnitt.” Dies sei natürlich auch dem niedrigeren Ertragsniveau auf Bioflächen geschuldet. Von Frostschäden betroffen ist vor allem der Gutedel. Und mit dem Schwerpunktgebiet mittleres Markgräflerland traf der Frost auch ausgerechnet dasjenige Gebiet, in dem der Anteil der biologisch bewirtschafteten Rebflächen in Baden am höchsten ist. Weniger betroffen sind die Burgundersorten.

Vom Kaiserstuhl, so Köpfer, werde ein ausgezeichneter Herbst berichtet. Hier liege liege das Ergebnis sogar teilweise über den Durchschnitts-Werten der Vorjahre. Die Zuckergehalte bzw. Reifegradationen waren sehr gut. Die Riesling-Lese am Kaiserstuhl  bezeichnet  Köpfer als „überragend nach Menge und Qualität.” Als ertragsstabil haben sich besonders die Reben der pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (Piwi) erwiesen.

Mit den hohen Qualitäten angemessenen Preisanpassungen ist durchaus zu rechnen, meint Köpfer. Frühestens im nächsten Sommer könne es Engpässe bei den badischen Bioweinen geben, falls ein Ausgleich durch die Weine des Jahrgangs 2016 nicht mehr möglich sein sollte. Die durch den Frost existenziell betroffenen Biowinzer können auf Frosthilfe vom Land Baden-Württemberg hoffen und eventuell auf Finanzierungshilfen für finanzielle Ausfälle – die freilich aber nur als Kredite vergeben werden.

Qualitativ wird der Jahrgang nach Köpfers Ansicht auch in Frostgebieten sehr spannend: Die eher kühlere Entwicklung ließ die Zuckergehalte nicht weiter nach oben schnellen und führte auch zu sehr stabilen, positiven Säurewerten. Gleichzeitig konnten die feinen und zarten Aromen in dieser Reifephase sich sehr gut entwickeln. Erwartet werden deswegen von den Biowinzern außergewöhnlich fruchtige und gleichzeitig sehr gut balancierte, harmonische Weine bei mässigen Alkoholwerten.