Neue Führung im Weingut Zähringer

Nach sieben gemeinsamen Jahren in der Geschäftsleitung mit Fabian Zähringer hat sich Wolfgang Zähringer im April diesen Jahres aus der Geschäftsführung zurückgezogen. Das berichtet das Weingut jetzt in seinem Kundenbrief. Der Betrieb wird jetzt in sechster Zähringer-Generation von Fabian (Inhaber und Geschäftsführer) gemeinsam mit unserem langjährigen Betriebsleiter Paulin Köpfer geleitet. Wolfgang Zähringer wird dem Betrieb als Berater und für Sonderprojekte wie z.B. Apero, Gin, Portwein „1844“, Kräuter-Likör etc. erhalten bleiben.

EcoWinner 2017:die besten Bioweine Deutschlands

Ecowinner 2017

Ecowinner 2017

Bei der 21. Auflage der EcoWinner-Verkostung waren erstmals nicht nur die Gewächse der ECOVIN Mitglieder zugelassen, sondern die Weine aller deutschen Bioweinerzeuger. Neben den Gewächsen von den ECOVIN-, Demeter-, Bioland- und Naturland-Betrieben waren auch einige Weine von Erzeugern vertreten, die keinem Bio-Verband angeschlossen sind. Darunter auch VDP-Betriebe (Verband der deutschen Prädikatsweingüter), die ECOVIN als FördermitgliederPlus unterstützen. Viele der Demeterwinzer sind aufgrund der engen Kooperation mit ECOVIN Doppelmitglieder in beiden Verbänden. Insgesamt, so betont der ECOVIN Bundesverband in seiner Pressemitteilung, seien das immerhin etwa 7,5 Prozent der deutschen Rebfläche.

Die Zahl der angestellten Weine stieg auf  620. Jurymitglieder verkosteten und bewerteten die Weine. Am Ende wurden 147 Weine prämiert, weniger als ein Viertel der angestellten Gewächse. Auf die weitere Differenzierung der Siegerweine verzichtet der Veranstalter ECOVIN ganz bewusst, „da zweite und dritte Plätze nicht wirklich wahrgenommen werden“, so Geschäftsführer Ralph Dejas.

Eine Besonderheit bei der EcoWinner Prämierung ist die Kategorie der Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten (PIWI). Noch sind die abwehrstarken Rebsorten bei den meisten Verbrauchern weitgehend unbekannt.

Auf der Webseite www.ecowinner.de sind die prämierten Weine 2017 aufgeführt.

Neuer Wein und Federweißer

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Und wie immer gibt es kurz nach Beginn der Lese in Baden auch die Möglichkeit, neuen Wein und Federweißen zu probieren: also die ersten Vorboten des Wein-Jahrgangs 2017. Am besten fragen Sie vor Ort bei „Ihrem” Winzer oder Weingut nach den ersten neuen Weinen.

Die aktuelle Mitgliederliste von ECOVIN Baden finden Sie hier.

Die Weinlese hat begonnen

Bio-Weinlese in Baden

Bio-Weinlese in Baden

So früh wie selten hat auch in Baden die Weinlese begonnen. Die ersten Lese-Aktivitäten galten den Grundweinen für Sekt und den Federweißen. Aber vereinzelt wurden auch schon mit der Hauptlese begonnen.

Thomas Harteneck ist Teil des neuen Praktiker-Netzwerkes

Thomas Harteneck

Thomas Harteneck

Thomas Harteneck hat als Biowinzer an der Auftaktveranstaltung im Bundeslandwirtschaftsministerium teilgenommen. Ins Leben gerufen hat dieses Netzwerk das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Praktiker aus Landwirtschaft, Gartenbau, Forstwirtschaft und Fischerei sowie der landwirtschaftlichen Beratung sollen hier die Gelegenheit erhalten, zu ausgewählten aktuellen Fragen ihre Anregungen für eine praxisnahe Rechtsetzung einzubringen.

In der Auftaktveranstaltung hat sich das Praktikernetzwerk mit den Themen Tierhaltung und Pflanzenbau der Zukunft, Lebensmittelwertschätzung und Digitalisierung in der Land- und Forstwirtschaft beschäftigt. Das geht aus der Pressemitteilung des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft hervor. Thomas Harteneck ist seit 1997 ECOVIN- und Demeter-Winzer im badischen Schliengen und soll seine Erfahrungen zum Thema „Lebensmittel wertschätzen“ beitrug.

In der gemeinsamen Diskussion kamen die Praktiker zu dem Ergebnis, dass die Wertschätzung für Landwirtschaft und Lebensmittel gefördert werden soll sowie die verpflichtende Herkunftsbezeichnung von letzterem. Darüber hinaus diskutierten die geladenen Gäste über die offensivere Darstellung der hohen deutschen Standards durch Politik und Medien, die Förderung von Ernährungsbildung, wie auch die Bekämpfung von Lebensmittelverschwendung. Thomas Harteneck zieht eine positive Bilanz und freut sich auf weitere Treffen und einen regen Austausch um die Politik richtungsweisend zu unterstützen.

Mit dem Praktikernetzwerk des BMEL wird ein wichtiges Anliegen aus dem Grünbuch „Landwirtschaft, Ernährung, Ländliche Räume“ umgesetzt. Es ist eine neue Form der Mitwirkung fachkundiger Berufsvertreter an Entscheidungsprozessen Bundeslandwirtschaftsministeriums, die darauf abzielt, die Praxistauglichkeit rechtlicher Regelungen zu verbessern und Bürokratie abzubauen.

Das Wein- und Sektgut Harteneck trägt darüber hinaus auch im Alltag als Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau zur Vermittlung von landwirtschaftlichem Wissen bei. Er ist einer von 240 vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft ausgewählten Betrieben.

Weinlese Mitte September

Weinlese 2017

Weinlese 2017

Großes Interesse bei Medien und Verbrauchern findet jedes Jahr der Berginn der Weinlese. Auch 2017 berichtet man bereits über die erste Lese-Tätigkeit. Doch während in Baden bis Ende August Woche voraussichtlich lediglich die Grundweine für die Sekt-Herstellung mancherorts gelesen werden, ist der Beginn der Hauptlese nach wie vor eher auf Anfang bis Mitte September anzusetzen.

Bioweinbau-Videos von ECOVIN Baden

Bio-Weinbau-Videos

Bio-Weinbau-Videos

Auf große Resonanz stoßen die Videos zur Praxis des Bioweinbaus, die ECOVIN Baden in diesem und im vergangenen Jahr veröffentlichte. Die Abrufzahlen sind monatlich regelmäßig im dreistelligen Bereich. Bei Facebook werden sogar deutlich vierstellige Zugriffszahlen verzeichnet.

Wer sie noch nicht gesehen hat: Hier ist die Übersicht.

Kritik an Vorschriften für die Biowinzer

Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden, erhielt dieser Tage Besuch von Staatssekretär Peter Bleser und Abgeordneter Armin Schuster. Im Heitersheimer Öko-Weinberg des Weinguts Zähringer demonstrierte er, dass die derzeitige Kupfer-Regelung die Ökobetriebe gefährde.

Ursache ist der starke Peronospara-Befall 2016 und die begrenzten Möglichkeiten der Biowinzer diesen zu bekämpfen. Die Begrenzung der erlaubten Kupfermenge und vor allem auch das Verbot von Kalium-Phosphonat hatte die Biowinzer nicht nur in Baden in die Bredouille gebracht.

Die Badische Zeitung berichtete ausführlich über das Treffen