Monatsarchiv für Juni 2009

Weingut Kaufmann: Wein im Garten

Dienstag, den 30. Juni 2009

Weingut KaufmannDie Bioweine aus dem Weingut Kaufmann kann man am 4. Juli im Garten des Museums Efringen-Kirchen verkosten (ab 18 Uhr).

Rebentwicklung in Baden

Donnerstag, den 25. Juni 2009

Weinfreunde wissen schon: Der Mix aus warmen Temperaturen und zahlreichen Niderschlägen ist für Biowinzer nicht ohne. Einen aktuellen Überblick gibt der Berater für ökologischen Weinbau, Matthias Wollf in seinem aktuellen Rundschreiben.

Demnach sind auch späte Sorten und Lagen inzwischen durchgeblüht. Die frühen Sorten sind kurz vor Traubenschluss, vor allem die Burgunder. Noch immer gebe es einen etwas zweiwöchigen Entwicklungsvorsprung gegenüber dem langjährigen Mittel bestehen, so Wolff.

Ecowinner 2009: Badische Sieger

Dienstag, den 23. Juni 2009

Ecowinner 2009

Die diesjährigen Ecowinner stehen fest. Zehn Degustationsteams beurteilten jeweils rund 30 bis 40 Weine nach dem 20-Punkte-System. Insgesamt haben 73 Betriebe 359 Weine aus zehn Anbaugebieten angestellt: 155 aus Rheinhessen, 83 aus Baden und 53 von der Mosel. Riesling ist mit 94 angestellten Weinen der Favorit, gefolgt von Spätburgunder und Grauburgunder mit 37 und 26 Anstellungen.

Unter den 63 Siegerweinen sind auch 16 badische Bioweine zu finden.

Die detaillierten Ergebnisse findet man auf der Ecowinner-Website, den Download der Siegerliste als PDF gibt es hier.

Wetter-Prognosen für eine gesündere Umwelt

Donnerstag, den 18. Juni 2009

Vitimeteo

So könnte man einen Artikel des Delinat-Instituts zusammenfassen. Diese Erkenntnis ist freilich nicht neu und wird hierzulande vom Weinbauinstitut und dem dort angesiedelten Beratungsdienst für ökologischen Weinbau schon lange verbreitet. Nichtsdestotrotz lohnt es offenkundig, immer wieder auf diese Erkenntnisse hinzuweisen: “…statt der Wissenschaft und ihrem Auge vertrauen die Winzer meist lieber den Spritzplänen der Agrochemie”, berichtet das Delinat-Institut.

Weil Falscher und Echter Mehltau eine echte Existenzbedrohung für die Winzer sind, spitzten die Winzer “lieber einmal mehr als einmal zu wenig”. Dabei lasse sich aus den Daten lokaler Wetterstationen sehr genau berechnen, wann tatsächlich Gefahr durch Mehltaupilze drohe.

Wer aufs Wetter achtet, der braucht weniger Spritzmittel: Diese Erkenntnis verbreitet sich zunehmend. Im Weinbau, und auch in anderen landwirtschaftlichen Kulturen steigen die Mengen der jährlich ausgebrachten Pflanzenschutzmittel noch immer. Die Ausbreitung der für den Biowinzer gefährlichsten Erkrankungen der Reben gehen zurück auf Pilze wie dem Falschen Mehltau (Peronospora viticola). Und die Verbreitung der “Pero” hängt eng zusammen mit Temperatur, Luftfeuchtigkeit und den Niederschlagsmengen.

Gerade deswegen aber lässt sich die Ausbreitung der Pilzkrankheiten relativ gut vorhersagen. Durch Wetterbeobachtung, so heißt es unter anderem auch im Delinat Institut, ließe sich der Spritzmittelverbrauch um bis zu 30 Prozent senken.

Am Freiburger Weinbauinstitut nutzt man diese Erkenntnis bereits seit einiger Zeit und veröffentlicht auf einer eigenen Website Prognosen, die sich aus den Wetterdaten ableiten. Sie betreffen neben der Rebenperonospora auch Oidium und den Traubenwickler. Die Daten werden regelmäßig aktualisiert und umfassen einen Vorhersagezeitraum von fünf Tagen.

Bilder-Reportage aus dem Bio-Weinberg

Freitag, den 12. Juni 2009

Bilder-Reportage

Eine Bilder-Reportage über die Arbeiten im Bio-Weinberg hat Felix Harteneck für die Website des elterlichen Weingutes angefertigt, zu sehen hier. Offensichtlich hat in dem biodynamischen Betrieb auch die Jugend Freude an der Weinbergsarbeit - trotz harten Schul-Alltags.


Eine Seite von www.ecovin-baden.de. Mehr Infos? ›› ecovin.baden@t-online.de