Monatsarchiv für März 2009

Baden erwandern: Wandertipps der Badischen Zeitung

Freitag, den 27. März 2009

BZ-Serie Wandern

Die Badische Zeitung, die größte regionale Tageszeitung im Verbreitungsgebiet Südbaden, hat wieder eine Wanderserie gestartet: Unter dem Motto “Wir machen Baden Beine” werden seit dem 14. März in dieser Rubrik Wanderungen veröffentlicht, die zuvor in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung erschienen sind.

Da das Angebot nicht nur für Abonnenten zugänglich ist, kann man sich hier leicht das entsprechende PDF herunterladen und mit wenig Mühe eine der attraktiven Wanderungen in baden nachwandern. Natürlich sind auch einige attraktive Routen dabei, die durch Südbadens Weinberge führen. Eine gute Möglichkeit also, um selbst zu erforschen, warum der Bioweinanteil in Südbaden überdurchschnittlich hoch ist.

Für einige ausgewählte Touren kann man sogar über einen Drittanbieter GPS-Daten herunterladen, sowie eine topografische Karte und das entsprechende Höhenprofil. Einkehrmöglichkeiten sind selbstverständlich auch angegeben.

Beratungsdienst startet Begehungsrunden

Dienstag, den 24. März 2009

BOEW

Dem jüngsten Rundbrief von Matthias Wolff vom Beratungsdienst Ökologischer Weinbau konnte man entnehmen, dass auch die Begehungsrunden demnächst wieder starten. Während im Winterhalbjahr die weinbaulichen Kellertipps im Vordergrund stehen und diverse Fortbildungen rückt mit dem Ergrünen der Weinberge die Rebe selbst wieder mehr in den Blickpunkt. Erfreulich: Im jüngsten Anschreiben konnte Wolff gleich sechs neue Mitglieder begrüßen.

Die neue Begehungsrunde startet am 27. April 5. Mai und sie steht – wie auch die Mitgliedschaft im Beratungsdienst – allen Winzern offen, und nicht etwa nur den Mitgliedern der biologischen Anbauverbände.

Straußenwirtschaften öffnen

Dienstag, den 24. März 2009

Spargel und Kratzete

Manche haben schon geöffnet, andere öffnen in Kürze: Die badischen Straußenwirtschaften wappnen sich für den Ansturm, der mit Einsetzen milderer Witterung zu erwarten ist. Auf eines allerdings müssen sowohl die Köche in den Straußenwirtschaften als auch die Gäste verzichten: Spargelgerichte werden wohl noch etwas länger auf sich warten lassen. Der lange Winter hat auch hier für Verzögerungen gesorgt.

Frühjahrsweinprobe im Weingut Kaufmann am 5. April

Samstag, den 21. März 2009

Weingut Kaufmann

Bei der Frühjahrs-Degustation am Sonntag den 5. April 2009 werden von 14-19 Uhr im Weingut Kaufmann in Efringen-Kirchen die Weine des neuen Jahrgangs vorgestellt. Fruchtig, spritzig und frisch – so werden sie von Günter und Annette Kaufmann beschrieben. Neu ist der 2008 Rose Kabinett trocken, neu ist auch der „Vinocap”, ein hochwertiger Schraubverschluss, der sich in der Schweiz schon seit einigen Jahren mit großem Erfolg für die Weine durchgesetzt hat und jetzt auch bei den Kaufmann-Weinen zum Einsatz kommt.

Die Spätburgunder Rotweine, für die der Luftaustausch vorteilhaft ist, werden weiterhin mit Naturkork verschlossen. Und auch wenn jetzt schon die Preislist emit den neuen Preisen gilt: Die Rotweine behalten bis zum 30. April 2009 (Abholung oder Rechnungsdatum 30. April) die alten Preise. Danach gelten auch hier neue Preise .

Frischer Bärlauch in Südbaden

Dienstag, den 17. März 2009

Bärlauch

Manchmal ist Südbaden halt doch klimatisch etwas näher an der Toskana als am Rest der Republik: Seit wenigen tagen gibt es frischen Bärlauch, der in Kürze auch wieder das Geschehen in vielen Küchen beeinflussen dürfte. Rezepte dafür gibts massenhaft im Internet. Wann immer man ihn frisch verwendet (in Salaten, Qaurk etc.) eignet sich als Begleiter meist einer der frischen jungen 2008er Bioweine aus Baden.

Badische ECOVIN-Winzer auf der ProWein

Freitag, den 13. März 2009

ProWein

Jährliches Highlight für die Weinkenner nicht nur aus Deutschland: Die Fachmesse ProWein in Düsseldorf. Sie findet in diesem Jahr vom 29. bis 31. März statt und Bio-Wein dürfte nach den Erfahrungen auf der BioFach-Messe auch hier ein großes Thema sein. Aus Baden sind die ECOVIN-Betriebe Zähringer, Klumpp und Harteneck vertreten. Weitere Bioweine aus Baden kann man voraussichtlich bei den Biowein erzeugenden Genossenschaften finden, die ebenfalls ECOVIN-Mitglied sind: Der Badische Winzerkeller und die WG Wasenweiler werden ebenfalls vertreten sein.

Der Biowein-Trend hält auch 2009 an

Mittwoch, den 11. März 2009

Trotz Wirtschaftskrise und stellenweise recht düsteren Prognosen – Der Bio-Bereich und die Weinbranche scheinen relativ wenig betroffen

FREIBURG. Alle reden von Krise – welcher Krise? Im Biobereich scheinen die Signale für das Jahr 2009 nicht allzu düster zu sein: Experten bescheinigen Bioprodukten und erst recht dem Wein einen Status als „Lifestyle”-Bestandteil. Die Folge: Auch hier wird vielleicht etwas gespart, abwenden will sich der Verbraucher von diesen Produkten aber wohl auch in schlechteren Zeiten nicht.

Die Stichprobe bei einem ECOVIN-Winzer scheint das auch sofort zu bestätigen: „Die Nachfrage nach unseren Bioweinen ist ungebrochen stark, und das seit zwei Jahren”, berichtet Markus Klumpp vom Bruchsaler Bioweingut Klumpp. „Wir spüren keine Einbrüche”, betont er. Ursache dafür sind seiner Ansicht nach gleich mehrere Faktoren: „Wir beliefern vor allem die Top-Gastronomie”, meint er und dort offensichtlich die Nachfrage ungebrochen.

Die andere Hälfte des Klumpp’schen Bioweins geht an Endverbraucher und den Handel. Und die Kunden des Familien-Weingutes, in dem Markus Klumpp für Kellerwirtschaft, Marketing und Vertrieb zuständig ist, hatten das Preisniveau schon vorher akzeptiert. Eine weitere Ursache für die ungebrochene Nachfrage 2009 könne auch sein, dass der letzte Jahrgang relativ früh ausverkauft war. Über Änderungen bei Angebot und Preisniveau macht man sich deswegen hier wenig Gedanken.

Dass dies kein Einzelfall ist, darauf wiesen Medienberichte schon zu Beginn des Jahres hin, als allerorten vor der heraufziehenden Krise und damit zusammenhängender Kaufzurückhaltung gewarnt wurde. Michael Pleitgen von der Weinakademie Berlin rief schon im Januar den Trend 2009 aus: Eco und Bio. Seine Zusammenfassung der Ipsos-Studie vom Dezember 2008: Die dort festgestellte Vorliebe deutscher Verbraucher für Vollkornprodukte und Lebensmittel ohne künstliche Zusatzstoffe weist ebenso wie die Vorliebe für Bio und gentechnikfreie Produkte und Waren aus kontrolliertem Anbau in diese Richtung.

Zwar spielt auch der Preis eine wichtige Rolle, aber die Sorgen über die Qualität der Lebensmittel drängt sich immer mehr in den Vordergrund und 41 Prozent der Deutschen wollen nicht nur gesund essen und trinken, sie wollen Genuss. Da passt gut, was Pleitgen schon im Februar im Gespräch mit Arend Heijbroek erfuhr: Der führende Analyst für Wein und Getränke berichtete in Hamburg, dass Wein vor allem in der Mittelschicht zu einem integrativen Bestandteil des Lifestyle geworden sei.

In den USA, wo die Krise zu der Zeit schon länger anhielt, habe man zwar Sparwillen festgestellt, aber keinen Verzicht: „Kunden die vorher Qualitätswein gekauft hätten, achten auch weiterhin auf Qualität.” Die Chancen für Bioprodukte und speziell für Biowein stehen also nicht schlecht: 2008 sei der Biomarkt um rund 10 Prozent gewachsen, berichtete die Süddeutsche Zeitung im Februar, Biowein sogar um 30 Prozent.

Pleitgen führt auch an, dass nach dem von EMNID im Auftrag des Ernährungsministeriums erstellten Ökobarometer 2008 nicht nur zunehmend bio gekauft wird. Auch die Motive seien sehr nachhaltig und vielschichtig und der Trend zum Bio-Einkauf im Supermarkt zeige, dass Bio-Ware endgültig im Alltag angekommen sei.

Einig sind sich viele Experten aber auch darin, dass die Zeiten des stärksten Bio-Wachstums 2009 wohl vorbei sind. Auch wenn der Bio-Trend anhalte war die Spitze wohl eher in den Jahren 2006 / 2007. Während sich der Bio-Boom 2008 konsolidierte müsse man 2009 unter dem Einfluss der Wirtschaftskrise mittelfristig vielleicht nicht mit einem starken Rückgang, aber dennoch mit leichten Einbußen rechnen.

Diese Einschätzung teilt auch Paulin Köpfer, Betriebsleiter des Heitersheimer Weingutes Zähringer und Vorsitzender von ECOVIN Baden: „Das Interesse an Biowein ist immer noch richtig groß”, berichtet er, „aber je nach Absatzmarkt spüren wir auch schon Kaufzurückhaltung”. Vor allem im Lebensmitteleinzelhandel gibt es erste Einbußen, im „klassischen” Weinguts-Geschäft bei Fachhandel, Gastronomie und Endverbraucher scheint alles noch stabil.

Für Paulin Köpfer passt dieses Bild auch zu den jüngsten Erfahrungen auch der BioFachmesse in Nürnberg: „Wir haben bei den Fachbesuchern viele neue Kontakte geknüpft”, berichtet er. Die enormen Zuwächse der vergangenen beiden Jahre werde man sicher nicht halten könnte, schätzt Köpfer: „Aber das anhaltende Interesse sollte ausreichen, auch das Krisenjahr 2009 gut zu überstehen.”

Nach dem großen Interesse an Bioweinen, das man auf der diesjährigen BioFach-Messe in Nürnberg registrierte, ist Köpfer nun gespannt auf die ProWein. Diese Fach-Messe findet vom 29. bis 31.März in Düsseldorf statt und die badischen ECOVIN-Betriebe werden dort stark vertreten sein: Neben den Weingütern Zähringer, Klumpp und Harteneck werden voraussichtlich auch der Badische Winzerkeller und die WG Wasenweiler mit Bioweinen vertreten sein.

Bio-Kontrolle: selbst gemacht

Freitag, den 6. März 2009

bioc.info

Wie kann man kontrollieren, ob ein Erzeuger wirklich garantiert biologisch arbeitet? Der Erzeuger muss sich dafür registrieren lassen und wird dann auch kontrolliert. Auf diese Kontrollnummern greift auch eine Suchmaschine zurück, die speziell hierfür ist gemacht wurde, und die jetzt auf www.testschmecker.de vorgestellt wurde: BioC. Gesucht werden kann hier nach Name und / oder Postleitzahl oder auch anhand der Kontrollnummer.

Auf der Website sind dort nicht nur jene Betriebe gelistet, die sich alleine nach der EU-Verordnung kontrollieren lassen, sondern auch die Mitgliedsbetriebe der Öko-Anbauverbände wie Ecovin, Bioland, Naturland, Demeter etc.

Hilfreich ist auch der Link zu den weiteren Datenbanken der Kontrollstellen, wo auch ausländische Kontrollstellen verlinkt sind.

BioFach-Resumée: Großes Interesse

Dienstag, den 3. März 2009

Paulin Köpfer auf der BioFach-Messe

Über großes Interesse und eine gute Resonanz beim Fachpublikum freuten sich die badischen ECOVIN-Winzer, die an der BioFach-Messe in Nürnberg teilnahmen. “Das Interesse am Thema Bio war richtig groß”, berichtet Paulin Köpfer. Der Vorsitzende von ECOVIN Baden war für das Weingut Zähringer in Nürnberg. Und auch Markus Klumpp vom Weingut Klumpp in Bruchsal zeigt sich zufrieden: Das Interesse ist ungebrochen”, berichtet er.

Am Ecovin Gemeinschaftsstand waren 15 Winzer aus sechs deutschen Anbaugebieten dabei, alle stellten eine erfreulich hohe Besucherfrequenz fest: „Wir haben intensive Gespräche mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und der Bio-Branche geführt und interessante neue Kontakte geknüpft“, so Götz Drewitz, Geschäftsführer von Ecovin in einer Pressemitteilung. „Das zeigt, dass das Thema Bio-Weine von großem Interesse ist und weiter an Relevanz gewinnt.“ Auch prominente Gäste wie Renate Künast und Percy Schmeiser, Träger des Alternativen Nobelpreises 2007, besuchten den Verband am Stand in der Weinhalle.

Auf reges Interesse bei den BioFach-Besuchern stießen auch die verschiedenen Ecovin-Termine: „Auch Biowinzer müssen spritzen“ lautete der Titel einer Informationsveranstaltung zum Thema „Pflanzenschutz im ökologischen Weinbau“ mit Experten aus Wissenschaft und Praxis, „Potentiale von Bio-Wein“ wurde tags darauf von Vertreter aus Lebensmittel-Einzelhandel, Fachgroßhandel und Facheinzelhandel diskutiert.


Eine Seite von www.ecovin-baden.de. Mehr Infos? ›› ecovin.baden@t-online.de