Monatsarchiv für Juli 2006

Rare Sauvignon-Weine

Mittwoch, den 26. Juli 2006

Als “Königsmörder” bezeicchnete Wein-Autor Mario Scheuermann in der jüngsten Ausgabe der Weinfachzeitschrift Vinum die Weine aus Sauvignon Blanc: Das bezieht sich auf den “König” Riesling, und angeblich habe die Sorte durchaus das Zeug zu einem vergleichbaren Erfolg bei Weintrinkern und Gastronomen.

Und weils ja bei ECOVIN-Winzern fast alle guten Weine gibt, die es im konventionellen Bereich auch gibt, war auch schnell einer aus dem Bereich von ECOVIN Baden ausgemacht. Das Weingut Richard Schmidt in Eichstetten am Kaiserstuhl hat ein Cuvée im Sortiment aus Sauvignon Blanc und Auxerrois. Klingt verheißungsvoll und macht nach der Lektüre des Vinum-Artikels durchaus neugierig.

Freiburger Jubiläumswein

Donnerstag, den 20. Juli 2006

Opfinger 1000-Jahr-Feier

Einen Wein zum 1000jährigen Bestehen der Gemeinde Opfingen, Winzer- und Wohngemeinde am östlichen Tuniberg gelegen und seit 01.12.71 Stadtteil von Freiburg im Breisgau, gibt es jetzt im Opfinger Weingut Sonnenbrunnen bei ECOVIN-Erzeuger Jörg Scheel.

Neuer Biowein?

Montag, den 17. Juli 2006

Medienberichte über Algenwein

Nein, es sei an dieser Stelle gleich wieder Entwarnung gegeben: Zwar ist das Produkt, um das es jetzt geht sicher 100prozentig bio. Aber Wein ist es eben nicht, und darf auch nicht so heißen. Doch der Reihe nach.

Die Nachrichtenagenturen berichteten über den ersten Algenwein, mit erstaunlichen Ergebnissen. Am ausführlichsten berichtete sicher die Welt über diese Sache und wie es dazu kam:

Ein Faß mit Algenextrakt, der lang gelagert hatte und an den Sauerstoff gelangt war, duftete plötzlich nach Sherry und erinnerte aufgrund seiner samtbraunen Färbung an gereiften Wein. So lautet die fast schon märchenhafte, zufällige Geburtsstunde des Getränks.

Deutschlands erste kommerzielle Algenfarm im offenen Meer mit dem Namen “Ocean Wellness” wollte sich vor allem mit der Herstellung von Naturkosmetik aus Meeresalgen beschäftigen. Und so nebenbei erfand man den ersten Algenwein.

http://www.kn-online.de/news/archiv/?id=1904396

Auch die Netzeitung hat sich des Themas angenommen und berichtete:

Nach vier Wochen ist ein Wein entstanden mit einem Alkoholgehalt von rund 14 Prozent. In der geschwungenen Flasche leuchtet er schön golden, auf der Zunge schmeckt er würzig und frisch, im Abgang charakteristisch, fast wie Cidre. Salzig ist er nicht. In Maßen getrunken, handelt es sich um eine kleine Gesundheitsbombe, denn der Wein enthält reichlich Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Aber auch viel Jod. “Eine Halbliterflasche deckt den Jahresbedarf eines Erwachsenen”, betont Linke.

Doch so schnell wie der Algenwein in der Medienlandschaft auftauchte, so schnell wird er wieder verschwinden: Laut EU-Recht, so stellte das Kieler Ordnungsamt jetzt fest, dürfe sich nur Wein nennen, was aus Trauben gewonnen sei. Schade eigentlich, denn mit Algen aus unberührten Meeresgebieten hätte man so einen Biowein schaffen können, der eigentlich ein sehr reines Naturprodukt sein müsste.

Aber wir bleiben trotzdem skeptisch, denn geschmacklich können wir uns diesen “Weingenuß” noch nicht vorstellen. Auch wenn schon mehrere Spitzenrestaurants an der Förde und in Hamburg Interesse gezeigt haben. Da bleiben wir vorläufig doch lieber bei Spätburgunder und Co.

Die Reben wachsen flott

Freitag, den 14. Juli 2006

Rebenwachstum

Viel Sonne, viel Wärme, die Reben entwickeln sich prächtig – und ziemlich flott. Einen Einblick in seine Weinberge gibt auch Thomas Harteneck hier.

Hoffest im Weingut Kaufmann

Mittwoch, den 12. Juli 2006

Weingut KaufmannMit einer Weinprobe beginnt das diesjährige Hoffest im Weingut Kaufmann am Samstag, den 15. Juli um 17.30 Uhr (Unkostenbeitrag 10 Euro). Ab 20 Uhr spielt die Akkordeongemeinscht und es wird bewirtet. Am Sonntag, dem Tag der offenen Tür, gibts Kellerführungen, Musik und Unterhaltung, und natürlich die Bioweine des Weingutes.

Und weil das älteste Holzfass im Gewölbekeller wird in diesem Jahr 100 Jahre alt wird, gibts auch eine Sonderabfüllung. Den 2005er Blansinger Wolfer Spätburgunder Rotwein können die Besucher während dem Hoffest direkt vom Fass probieren und dann zum Aktionspreis von 6 Euro bestellen.

Badische Weinprinzessin aus einem ECOVIN-Weingut

Dienstag, den 11. Juli 2006

Julica Renn vom Burgunderhof

Mit der Krönung der neuen Badischen Weinkönigin Corina Benz aus Lauda-Königshofen ging auch die Ernennung der Weinprinzessinen einher. Julica Renn vom Burgunderhof im Hagnau am Bodensee wurde zur Badischen Weinprinzessin 2006/2007 ernannt. Ein herzlicher Glückwunsch dazu kommt natürlich auch von den badischen ECOVIN-Winzerinnen und Winzern!

Verwirr-Methode gegen Traubenwickler

Donnerstag, den 6. Juli 2006

Manfred Schmidt (links) und Dr. Michael Breuer kontrollieren das Versuchsgelände.

ECOVIN-Winzer erproben umweltfreundliche Methoden gegen Schadinsekten – Forschungsprojekt des Freiburger Weinbauinstitutes für kleine Rebflächen

FREIBURG. Das Problem ist seit langem bekannt, die Lösung dafür auch: Der Traubenwickler nistet sich in den Weinreben ein und verdirbt den Winzern die Ernte. Schon in den 40er Jahren erkannte man, dass Sexuallockstoffe zur Bekämpfung des Einbindigen Traubenwicklers geeignet sind. Und als in den 90er Jahren auch sein Artgenosse, der Bekreuzte Traubenwickler aus südlichen Regionen nach einwanderte, wurden zunehmend Insektizide und auch Sexuallockstoffe, Pheromone, eingesetzt. (weiterlesen…)

Wie entwickeln sich die Bio-Reben 2006?

Mittwoch, den 5. Juli 2006

FREIBURG. Die Reben der badischen ECOVIN-Erzeuger sind nicht so weit entwickelt, wie zur gleichen Zeit in den Vorjahren. Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden und Betriebsleiter des Heitersheimer Weingutes Zähringer, sieht das aber durchaus positiv: „Mit dieser Entwicklung fällt die Traubenreife voraussichtlich in die etwas späteren und damit kühleren Herbst“, was für die Reifeentwicklung durchaus positiv ist.

Nach einem späten Austrieb entwickelten sich die Bioreben durch die kühle Witterung im Mai eher langsame, inmanchen Regionen drohten sogar Nachtfröste. In den letzten drei Juni-Wochen dagegen verzeichneten die Biowinzer ein zügiges und rasches Wachstum, gefolgt von einer schnellen Blüte. Der gute Wuchs brachte im Traubenansatz durchweg schöne Bestände, berichtet Köpfer. Der ursprüng-liche Rückstand der Vegetationsentwicklung werde jetzt allmählich aufgeholt.

Nur vereinzelt verzeichneten die ECOVIN-Winzer Befall von falschem Mehltau (Peronospora), ansonsten sei die Bilanz auch bezüglich Krankheiten und Schädlingsbefall sehr positiv.


Eine Seite von www.ecovin-baden.de. Mehr Infos? ›› ecovin.baden@t-online.de