Monatsarchiv für Februar 2006

Straußenzeit

Dienstag, den 28. Februar 2006

Sonnenbrunnen SpezialNeue Veranstaltungen, Angebote und Termine gibt es jetzt auch im Weingut Sonnenbrunnen. Und: Die Straußensaison vor den Toren Freiburgs beginnt bei Jörg Scheel am 17. März!

BioFach-Rückblick

Freitag, den 24. Februar 2006

Glückliche badische ECOVIN-Sieger

Rundum zufrieden können die badischen ECOVIN-Winzer mit der Teilnahme sowohl an der BioFach-Messe als auch am Bioweinpreis 2006 sein: Dreimal großes Gold, vier Mal Gold, 13 Mal Silber und 9 Empfehlungen stellen eine gute Bilanz dar. Kein anderer Verband oder Regionalverband hat in seinen Reihen soviele Prämierungen zu verzeichnen.

Hier eine Übersicht:

Goßes Gold:

Drei Auszeichnungen erhielt das Weingut Zähringer für die 2003er Editionswein-Auslesen mit den Nummern 33 (Spätburgunder), 34 (Weißburgunder) und 35 (Grauburgunder).

Gold:

Silber:

Empfehlungen
Gab es für die Weingüter Klumpp, Dr. Benz, Vorgrimmler, Harteneck und Mißbach

Ex-Ministerin Künast am Zähringer-Stand

14. ECOVIN-Präsentation am 20. Mai 2006 in Freiburg

Mittwoch, den 22. Februar 2006

Die badische Biowein-Messe wird international: Bei ECOVIN- und Bioland-Winzern sind in diesem Jahr elässische Kollegen zu Gast

FREIBURG. Bei der 14. ECOVIN-Präsentation, die am 20. Mai von 14 bis 22 Uhr im Historischen Kaufhaus in Freiburg stattfindet, werden neben den badischen Biowinzern erstmals die biologisch arbeitenden Winzerkollegen aus dem Elsass mit dabei sein. Ansonsten wird das bewährte Konzept der größten badischen Biowein-Messe fortgesetzt: Voraussichtlich mehr als 30 Aussteller werden rund 150 Bioweine- und Sekte vorstellen (Eintritt 9 Euro). Dazu gibt es ein interessantes Rahmenprogramm und erstmals werden hier öffentlich die „besten badischen Bioweine des Jahres 2006“ vorgestellt.
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“Biowaren werden knapp”

Freitag, den 17. Februar 2006

ECOVIN-Weine bei der Präsentation in Freiburg

So titelte die Badische Zeitung gestern, zur Eröffnung der BioFach-Messe, in ihrem Wirtschaftsteil. Klingt zunächst besorgniserregend, ist es aber nicht wirklich. Zuerst die gute Nachricht: Bioweine werden immer wieder mal knapp, wenn der alte Jahrgang ausverkauft und der neue noch nicht gefüllt ist. Aber eine Knappheit, wie sie in der BZ befürchtet wird, steht vorläufig nicht zu erwarten.

Dort geht es nämlich darum, dass der Umsatz des Handels mit Bioware noch viel stärker wachse, als die Ausweitung der Bio-Anbaufläche. Ursachen dafür seien unter anderem bürokratische Hürden, bei der Umstellung auf Bio-Produktion. Neue Jobs entstünden in der Biobranche vor allem deswegen, weil Lebensmitteldiscounter jetzt Bioware “entdecken”.

Die von der BZ befragten Experten vertreten allerdings manchmal auch, naja, seltsam anmutende Meinungen. Ein befragter Trendforscher rate Biobauern, nicht zu zaudern. Zwar gäbe es die Gefahr, dass Discounter heute Bioware bewerben und morgen den Gartengrill, aber: Die Boombranche müsse fusionieren. Seine Vision sei “eine Kombination von Bio und Macdonalds ohne Kompromisse bei der Produktqualität”.

Da kann man manchmal doch froh sein, dass selbst die innovationsfreudigen Biowinzer im Grunde ihres Herzens meist eher konservative Menschen sind. Bewährte und qualitätsorienterte Konzepte werden da nicht von jetzt auf nachher über den Haufen geworfen, weil man auf einen Platz im Discounterregal schielt. Und Bioweine werden meistens auch nicht plötzlich knapp, weil “mein” Winzer gerade seine Jahresproduktion zum Schleuderpreis in einen Tankwagen gefüllt hat.

Inwiefern die anderen Branchen den Spagat zwischen Massenmarkt und gerechten Preisen schaffen, ist schwer zu beurteilen. Beim deutschen Biowein Wein wird es wohl im deutschen Markt zumindest keine revolutionären Veränderungen geben.

Dreiste Masche

Mittwoch, den 15. Februar 2006

Die Menschen, mit denen man im Internet zu tun hat sind genauso gut oder schlecht, normal oder verrückt wie die, die man im richtigen Leben trifft. Das sage ich zumindest immer jenen, die Skrupel haben angesichts irgendwelcher Berichte Dinge im Netz anzubieten.

Was mich jetzt über ECOVIN-Winzer Thomas Schaffner erreichte, ist allerdings doch recht unverfroren. Da fragt einer nach den Bedingungen für einen Geschenkgutschein. Diese Konditionen soll man ihm zufaxen, die Vorwahl sei (0 90 05). Nun wissen aufmerksame Zeitungleser zwar, dass 0900-Nummern gebührenpflichtig sind. Wer angesichts der Schreibweise aber an eine Vorwahl im bayrisch-fränkischen Raum denkt und seinen Brief aufs Fax legt, der sei locker mal 30 Euro los, berichtet Thomas Schaffner, der prompt seine Kollegen warnte. Gut so.

Winterruhe – und neue 2005er

Montag, den 13. Februar 2006

Winterruhe auch in den markgräfler Reben

Die ersten neuen ECOVIN-Weine des Jahrgangs 2005 werden derzeit fast überall abgefüllt. 2005er Weine ersetzen zum Beispiel auch im Weingut Richard Schmidt die ausverkauften 2004er.

Und Thomas Harteneck vom Wein- und Sektgut Harteneck im Markgräflerland schreibt dazu:

Der neue Jahrgang wird in den nächsten Wochen abgefüllt. Die Jungweine haben ihre Jugendreife abgeschlossen und versprechen einen fruchtigen neuen Jahrgang – wir sind mit Ihnen gespannt!

Seine derzeit liebsten Winterweine als Weinempfehlung empfiehlt er auf seiner Website.

ECOVIN-Jubiläum

Freitag, den 10. Februar 2006

20 Jahre Ecovin

Etwas verspätet berichtet die Wein-Fachzeitschrift Vinum über das ECOVIN-Jubiläum im vergangenen Jahr. Und Beim großen Thema “Ernte 2005″ berichtet Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden über die Lese. Auch sonst hat das Februar-Heft nach seinem optischen Relaunch und der Vereinigung mit “Alles über Wein” viele interessante Themen und eine frischere Aufmachung als früher.

Einführung in den ökologischen Weinbau

Mittwoch, den 8. Februar 2006

Auf immer noch sehr großes Interesse stößt der Einführungskurs in den ökologischen Weinbau. Seit 1989 findet das Einführungsseminar jährlich zum jahresanfang statt, in diesem Jahr sind stolze 50 Teilnehmer zu verzeichnen, berichtet Paulin Köpfer, der Vorsitzende von ECOVIN Baden. Der Regionalverband organisiert die veranstaltung zusammen mit Matthias Wolff, dem Berater für ökologischen Weinbau, und Bernhard Nägele von der Landvolkshochschule St. Ulrich.

Vor allem junge Winzer oder noch in der Ausbildung befindliche junge Menschen zeigten sich in diesem Jahr interessiert, berichtet Köpfer. Abgedeckt werde das ganze Spektrum der Grundlagen über praktische Fragen wie Bodenpflege und Pflanzenernährung bis hin zu Exkursionen in die Praxisbetriebe. Bemerkenswert sei zudem, dass immer mehr konventionell arbeitende Winzer an diesem Themenbereich interessiert sind und hier wichtige Anregungen erfahren.

Dreimal “Großes Gold” für das Weingut Zähringer

Freitag, den 3. Februar 2006

Die drei prämierten Zähringer-Weine

Beim Internationalen Weinpreis der Biofach 2006 erhielten gleich drei Burgunderweine aus dem Weingut Zähringer „Großes Gold”, ein weiterer Wein erhielt Gold. Die im Barrique gereiften 2003er Auslesen vom Spätburgunder (Edition Zähringer Löwe Nr. 33), vom Weißen Burgunder (Edition Zähringer Löwe Nr. 34) sowie vom Grauen Burgunder (Edition Zähringer Löwe Nr. 35) zählen zu einer Auswahl von nur 13 aus 777 internationalen Bio-Weinen, die diese Auszeichnung erhielten. Ein weiterer Burgunderwein aus dem Heitersheimer Weingut Zähringer, der 2003er Grauer Burgunder Edition „SZ“, erhielt Gold.

Die 2003er Spätburgunder Auslese Nr. 33 wurde bereits Ende September mit 115° Oechsle gelesen. Die Trauben für dieses Spitzengewächs sind an den ältesten Spätburgunderrebstöcken (knapp 30 Jahre alte Reben) gewachsen und wurden besonders stark ertragsreduziert, so Wolfgang Zähringer. Nach einer klassischen Maischegärung im Tauchverfahren lagerte der Wein 24 Monate in Barriquefässern.

Die 2003er Weisser Burgunder Nr. 34 und Grauer Burgunder Nr. 35 wurden erst Mitte Oktober 2003 mit 117° bzw. 110° Oechsle geerntet und kamen in die Barriques, um dort zu gären und weitere 9 Monate zu reifen. Alle drei Gewächse stammen aus der Heitersheimer Sonnhohle, einer sehr kleinen, fast exklusiv von Zähringer bewirtschafteten Einzellage im Markgräflerland. Tiefgründige Lehmböden, teilweise mit Lössauflage bilden den Untergrund.

Erstmals wurde beim Internationalen Weinpreis „Großes Gold“ verliehen für „Jahrhundertweine“, die eine Bewertung von über 95 von 100 Punkten erreicht haben. In acht Kategorien verkostet, haben nur 13 Weine diese Auszeichnung erhalten.

Die ausführliche Pressemitteilung des Weingutes Zähringer samt der Weinbeschreibungen der Jury hierzu können Sie hier als PDF herunterladen.

Klares Profil und Vorteile der Bio-Weine

Donnerstag, den 2. Februar 2006

ECOVIN-Winzer in Baden nehmen Stellung zum Weinhandelsabkommen – Badens Vorsitzender Köpfer: „Wir garantieren für das Naturprodukt Biowein”

FREIBURG. Das seit dem 1. Januar geltende Weinhandelsabkommen zwischen der EU und den USA erschüttert die Weinwelt: In Stellungnahmen von Winzern und Weinbauexperten, von Politikern und Verbrauchern werden Befürchtungen laut, dass mit der Aufweichung der Vorgaben für das Naturprodukt Wein und dem möglichen Import von sogenannten US-„Kunstweinen“ das Vertrauen der Verbraucher zum Wein schwinde. Bei aller Kritik erkennen die Biowinzer in Baden auch klare Chancen, denn die umstrittenen Methoden amerikanischer „Weinproduktion” werden ab diesem Jahr auch in Deutschland zulässig: „Wer Wert legt auf natürlich erzeugte Weine, der bekommt bei uns sozusagen das Garantiesiegel”, meint Paulin Köpfer. (weiterlesen…)


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